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1 (1903) Bis zum Untergang der Hohenstauffen
Entstehung
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Sohn Heinrich von den Fürsten zum deutschen Aönig gewählt wurde.Die vollständige Auseinandersetzung Gottfrieds und Aonrads mit demGrden zog sich dann noch einige Jahre hin, bis die Einwilligung derLehensherren zu den Vertauschungen überall erreicht war/) Die beidenBrüder befinden sich von jetzt an im freundlichsten Verhältnis zu denDeutschordensrittern; Gottfried schenkte ihnen im November ^225 dasj?atronatsrecht der Airche zu Nollenbach.')

Die den Brüdern verbleibenden Besitzungen waren so abgeteilt,daß Gottfried vor allein die Stammburg Hohenlohe innehatte, wäh-rend Aonrad die westlich derselben auf einer Bergzunge über deinSteinachtal bei Reinsbronn gelegene Feste Brauneck besaß/'') die ervielleicht selber erst aufgebaut hat; er und seine Nachkommen habensich später nach ihr benannt/) Die Burg Hohenlohe, wo eigene Burg-mannen des edlen Geschlechts saßen, die ebenfalls nach dem Schlosseden Namen führten, tritt in der Überlieferung bald ganz zurück, wohlweil ihre Lage in der Ebene im Vergleich zu den festeren Bergbnrgengeringere Gewähr erfolgreichen Schutzes bot. Durch ihre Verheiratungtraten die Brüder in enge verwandtschaftliche Beziehungen mit andernfränkischen Geschlechtern. Gottfried vermählte sich mit Richza/)der Tochter Wolfrads von Arautheim, dessen Gattin Adelheid die

Erbtochter der Boxberger Edelfamilie war/) Aonrad nahm jDetrissazur Ehe/) die Tochter des Edlen Gerlach von Büdingen, eines her-vorragenden und hochangesehenen INannes, der viel am hohenstansi-schen Hofe, besonders bei dem jungen Aönig Heinrich, weilte und inder ZVetterau reiche Güter besaß; Gerlach hatte keine Söhne, dagegen

!) Ulan vgl. die Urkunden Nr. qy und 57.

'') Urk.B. Nr. 52; vgl. Nr. 55.

") Dies geht aus der Urkunde Nr. 92 6« Z. 2 ff. hervor.

Urkundlich nennt sich Konrad nach Brauneck zum erstenmal im Jahr >2^),Urk.B. Nr. >87-

^ie wird zum erstenmal im November >225 erwähnt, Urk.B. Nr. 5257 Z. y.

°) Ogl. über U)olfrad von Arautheim: Vttmar F. H. Schönhnt, Crautheim

nnmt Umgebungen, >8-56. S. <>- Derselbe, Bocksberg und der Schüpfergrund, in

.er Zeitschrift des historischen Oereins für das wirtembergische Franken IV, >.

^356. 5.

') j^etrissa wird erst >252 genannt, Urk.B. Nr. >27; Aonrad weilt imDezember >225 zu Frankfurt und war wohl damals schon mit j?etrissa vermählt,Urk.B. Nr. 54 und 55; im Juli >225 ist er mit Gerlach von Büdingen am Hofdes Königs Heinrich, Urk.B. Nr. 59.

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