Druckschrift 
[1] (1665)
Entstehung
Seite
698
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(^Uöcjlikcricus.

dawirdeittesandernGelt/ unternleines/ undhinwie-werumb mein Gelt unter eines andern Gell vermenget.

Also sagtauch derselbige Leu weiter. zir.

icj eii , ciiebus ru a^mocium uilcar^w

Lbre lin^vZj ll cjiebus ru, ciizi ne«.eLe elt , zcci^cre,i<jeliemercaur cjzre,i6 ctt.vcnclerc, veccllectt, urconrrak352cci>)icn^<z Lc cjznöo , soltU oder MustiijaMit jemand handeln oder wandeln/ ii vforrci e rzrione«jzri öcscccpri coorrskcre eumsliczuo, daßheist/ I.e-incllsb und I,emirr2r,,veu^Lie ä^rc) cüc> 5ors 5eu pzi 8tuzcum VIro l) c> no > so handele mit srommen/eh^lichen/auffrichtigen Leuten / dle dich im Handel nicht betrie-gen/odervervorthtilen.

Die Hebreet haben auch ein herrlich SptichwortiAm Gelde im Truncke / und im Zorn tan man einesMenschen Gemüth recht erkennen/ Esstehetim Mexicol'slmuui^o und ist eine feine P2rsnomolis drinnenLslcicis, kaiclcos. Lsliica;, in loculis.m poculis. io iraskominis iri^enium ^arcscir.) Vertraue einem nur ei-tiegrosseTaschevollerÄngarischer Gulden/ ohne Zeu-gen unv Handsckrifft / Sauste dich nur mit einem ein-mahl voll oder erzürne einen nur einmahl/ so wirst« bal-de erfahren/ was er lM Schilde führet. HiervoU werevielzulsagen/ seälzpisllciszrls. Gelehrten ist gut pre-digen / die ersahrung gibts / man kau nicht altes auffsmmahl sagen.

Das t-lil. Capitel.

Lampm machen»

^s>Ancher guter Haußwirth hat alle Nächte öurchei-^ ^ne Lampe die da brennet/ bey seinem Betthe stehen/welche! oben zugemacht ist / daß es niemand m der Kam-mer sehen oder mercken kan / daß eine Lampe vorhandenist/daß man balde liecht hat/ wan sich deß Nachts etwas«hebet. An etlichen Oertern machen auch die TöpfferLampen und Leuchten vor die Armen / auss diese weiß/schier wie eine Kanne/ oben hats ein Thütlein/ daß manein liecht drein stecken kak / darneben machen sie auch ei-ne Lampen in emer Schnaucken / und unter derftlbigenmachen sie noch eine Lampen / wann von der obern et-was abtreuM / daß es m die Vntere falls. Legenjdas

weissevon den Pilsen iso in den Bachen und ^5een DmeiNiglich wachsen) drein das brennet fein rähtlich.Man schabet aber nur em wenig das grüne von den Pm-sen ab/darnach streicht man das ander vollend mit einemMesser herauß / das ist datnach wie die langen Spul-würme/ das binden darnach arMe Leute in Bündlein zu-sammen/ und Hängens darnach aufs/ daß esfein düriwird / so brennets desto Ueber / darnach legt man einsoder drey ins Fette oder Oehl/oder wie viel man will.

Wlejman die Oehl machen soll / daß kein Feuer vwbrenne/lieseimpaliopio.

Das I-IV. CapitelVom brande im Weiyett

^Ier vollst untern Haußwirthen viel disputirens/*^und versucht man mancherley Mietel / zuverachtetiist nicht/ wann die Sacke rein gehalten/ derÄZeitzege-kältet/ und der Wmd in achtgenommen wird/ Es hataber ein alterguter Haußwirth zu Schnnedeherg sovielsbserviret/ daß über obgedachteFürsichtiqkeit auch auffdeß Monden / ja auch der Sonnen/^) Zustand

gesahenwerde / also daß zur Zeit der Saar der Mond?zu forderst auch die Sonne von bösen deß 8a.

rurai ^)UNd Harris (^)freyfty/ daßist/daßsie

weder w cdnjunÄiorie ( noch oppostribve

noch (Zn,zcli2rschein gegachlenZarurm und

ril stehe / welches der Gelehrte zwar etwis genauer au߫technet / der gemeineMannabermden Calendernbeyden Zeichen (X) abnehmen kan.

Das l.V. Capitel.

Rost auß dem Zisett Ku brittgeiß-

^Auwöht also z» machen / daß er den -Rost auß deck^Lisen / wann er gleich tteff eingefressen außjiehe.Geuß zerschmoltzen Bley 4 5 6. mal in das Gefäß/dannnen das Baumöhl/so lsts schön ju dem»fu xr»^»rirer,

Hvvl^