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[1] (1665)
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685
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sM'arlz wieb>ezumai

iLmg»eeschn'<,me Dmte zu macken.

K.s.!ochGa!luL/6.^chAtcrrloi/4.LochGumlm/einfrlschEy/ Iteü-em wenig Walnüsse oder Wchchenußpulver/ i.quartlerBier/ thue es ;u einen neuenTopff/ thue auch ein wenig.»In, drumer/ so wird sieMr schimllchr. Sie kan dich über drey SilderaroscheitNit viel kosten.

Einandere Are Dinte zu machen

z. Loth v>,..ilm.zer?palteU)!!/ öamach mm!) einett hastu eine gute Dinte/ die nicht wird scktmlen. köstlich »u

SclUehenwurtzelge-ottcn / nndallezeltmdle Dinte Machm.,w^Nlg Meh^ / laß e^ z. ^'och.n stehen / oder vierzehen gegossen / so offc man Bier oder Essig oder ander Dina-^agen / l iß man ,mec / da>; es roch und gelbe wird / so dran giessen wil/ist der Dmte auch selu ant.

nunb em Tnchlem /und seyhe das Wasser von den Gal n »Z»».

O^cima fvrma con^clenäi bonum

nrl-iin^ncuin.

Nimb 8. Loth Gallus/zerstoß ihn fein stöhlicht/ gieße-neKa.meBieressig dranff/ setze eSauffemen warmenOfen meme Stu>)e/laß es eine flacht also stehemDenntbue darzu deß andern Tages 6. loch Vitriol/laß e6 5l?er

lusinem ander Töpfflein/denvorigen gleich/ nnd nimbLoth Gnmmi wol gesotten/ thue es m das abgesiegeneWasser/ s.tzö zu ein nN Kohlfeuer / und rühre es liumetuinb/ stoß em lothKup^erwasser fein llem/ thue es auchWenn man sie OkntevomFeu.'rnlnibt/so MußMau sie abermals d.irch em Tuchlein feigen!

^mandcrs.

!<. Faul Wasser/ tyuebmem Topff/ fülle den TopffMiterlen Rmden/ laß also t4.Tage stehen/ und rühr esallej Tage einmal oder etllch iM Topff. Nach außgangder 14, Tage/ so seude es wol biß auff die helffre/ darnachseugeeöa^/ das es'lauter wird/ thue denn ein KupfferWasser und Gummi Arabicum dran / und laß^s allesMit einander erwallen / so liastu gure Dmte.

VO»

Einernte sehr gute Dinte zu ma-chen/so in 9. Iaheen nicht schimlec.

K.. Galiut i l. loch Kupfferwasser 10. loth / Gummi9. lith/Bleressig zwey yuart/ We-messig r quart/ SaltzeineHandvoll,/ diy thue zusammen in ein neuen Topff/und laß y. Tage stehen/ und rühre es alle T.:ge n ol unib tna-so bastu eine rechte gute Dinte. Magstu auch wvl gar ^ ^ ittkeinen Weinessig darzunehmen/ darffst sie Nicht sieden. 9 fahrenWenn sie dir abgehet/ so gieö nur Essig hernach/- so ha-stutminer Dinte. ^

^lVenn man Viel Dinte auffeinmal»

machen wit.

Nimb Quart Bier oder Misch s wie mans nen"ttet im Bierbreuen/ wenn man das Bierseud und umb°

du

NZ ht) und thue dtein wie folget/anderhalb Pfund Tür-

" ^ ^ ^ . (Zumml ^raMci,

— tuyl^ulivtyuvve^,tiv^s>.'lgez/ano

Hole schwartze Farbe beym Leinwatferber / und thue Mischen Gallus. i. pfund und 8. lochur. c Erlele knospen drein/ laß sie drmnen wol sieden/ < «verhalb pfund Vlctri ol / und 4. loch Atann/ diß alles. 5Dmte. Neaenwa-ier:stam fein zerflossen/ untereinander gemischt / gieß'/ quart

Weinessig drauff/ das zubuchtdle species. /Thue.-.ch4 Handvoll .-Saltz drein/ Und Darm v ^ emem Knaoett

s>) hastu eine feine schwartze Dinte. Regenwa^er ist amb esten zur Dinte. Wilru sie gleissend haben/.'so thue n»re? - :vemg Knospen darzu.

Wenn man sie von eitel grünen Knolpen inacht / soMuß man Gallus öpffel und Kupff.rwusjer darzu neh-wcn/ttu nur sieden/ das gibt zwar eme feineDinte/ ohneaücin/ daß sie so sehr anklebet Man mag darnach/ wen»j-e zu gering wird/ wiederumb Gallus und Kupffrrwas-serdrem thun / und noche inwal nitt auffgegossen et»Wasser auffsieden/ sd hat Man wieder eme gute Dinte.

iLm anders^

Ä. Vor einsilbergevschen GaüuS / Vstz. ^)erimgeKupfferwasser deß besten/ vor Pfenning Alaun/ vort. Dreyer Gummi s man kan die Taxc nicht allzeit ei-gentlich datzu setzen/denn an einem Ort sind die Nigeria«l--z tbeuter / denn am andern) alles klein geschnitten undzerstosseu/ gieß Bier daran / darffsts itu t kochen odersieden. Soll sie nicht schrmlen / so nimb em zimblichhempflichen Sallz hinein / man mag auch wider drauffgcesscn/so lang sie gut und schön schwartz bleibet. Wil sieaver Nicht mehr gut seyu/ so siede sie nur einmal/ so wirdsie wieder gut/aber darnach n'cht niehr-

R.. 4- !oth Gallus/geuß em NesselaltettKofent spostuln s^!-?(ZsUin Lc drauff) laß also 14. Tage

st.hesi Darnach thu denGallus davon weg/ un thu unterdieslip.-.t 2.^ loch Lnmini ^ea^ici, und ein lorh Kupffer-wasser- Man mag wider auffden Gallus giessen/ wieobcü gemelt /es wu c> auchDmren/doch so lang eS kan.

Vor dle 2lrnzen eine gute Bmte hie

nicht wie! kost.'><. QttmmivoreinDreyer/ÄlaünL)0rk<Pfenning/ Vitriol theil/odervorein Seßlmg. Rö-mischen Gallus vor em Seßlmg/ vul vcrilearur«

Aber em anders-

K.Erlem Schalen oderKnopffe svon den alten knöpf--fen wird sie fein schwary / von den grünen aber gleisset siesehr) gieß Essig drüber/ laß es alsooder4- Tag stehen/damach laßem Stunde einsieden/ hemachmale»! mmbKupfferwasser/ Gummi und GalluS/ und thue e6 allesdrcen / .setze es zum Feuer/ und wennö anhebtztt sieden/so thue es wider herab/ so hastu Dinten.

racio.

K. Ein halb psilnd Kupfferwasser / l. pfundTnrcki->scl'cn Gallus/ der fein zcnckicht ist / gemeiner Gallus istgir schlecht/weich/und wächst auff den Eichbaumen/derTu-cki ehe aber ist bart/ zenckicht und theuer/ der anderi-nm so tbcuer i d.rTü- ck-sche w.'rd mehr zur Artzneygeorau'.i-et / alszum','n>ve-lv ('...li« > und zu

Glichen andern cu.». thue sie umeinander m ein

Flache/und g-eß z. Nossel Bier oder Wem. drauss/ laßWochen stehen/ und rühre e6 ossl um!?.

em Nessel. Also machr manS iN den Lai.izeleyen.

Das IV. Capitel»

Dlnrezumachen.

H-^mbein schöne Pr^jilun in umn Top^f / siede sie»»cum accci), an einem sliönett hellen Tag / dumustaber au h achtung geben dz ou sie mt fthr siedest / must sie Rohtebißweileu mit! schreiben versuchen. Letzlich thne ein we- Dinten zkNig Alaun dran. machen.

Oder nim einen geglasmten Topff/ und thue därembor ein Ternasen oder C esling/ od^r vor ^. Dreyer klei-ne geflossene Pr^silien/ gieß Bier oder Essig oder Wein ^drauff/der We«n were wol am besten darzu Laß z. viertelvon einer Gmudt wol sieden/ thnealauudrein/ etwanals eme Welsche Nus?groß/ und Saltz/ so viel Man mdereniFingern halten kan / so schimlet sie nicht leimt/wenns zum dritten rbeil eingesotten ist / so mmbs ab/seihe es durch ern Tüchlein mein Glaß / sohastu guterohte Dmte.

Dinte in Regenwasser gesotten schimlet nicht / sie seytoth oder schwartz.

Ein anderer.

Nimb ungeleschten Kalck/ als ein Eygroß/ thue dmin einen Topffmit Wasser/ und laß sich darinnen 4.Ta-ge leutern / darnach thue die Pra silien inß abgesiegeneWasser/ und nach vier tagen siede maus halb em / undWenns denln halb eingesotten ist / sol man alaun flössen/dran thun/ und gar em wenig Gnmmi.

Vcllnmacur zcerum.aur Üxivium, zur viattm livetubeum live czncjiclum, zur scccum cle vivo mitPra:- »

silien vermischt.

Wenn man halb Weinessig unter das! Kalckwasserttimbt/ so wird sie desto besser.

Ein anders mir Rubrica Ztt schreiben-

Mit dem Zmober ist am besten und leichteste» schöne Rubrica/toth« DiNte zu machen. Mercke/Rubuca wird genant 'vie damiteigentlich der Notelstein ir> l^ecie.sonsten aber in ^e»erc jti schreiben»wird Kubrica genennet alles / damit man roth ferbet.

^.ulzrics damit man schreibet / istderZmdber j ()uoä

tcjeo moneo, ur iuMoie8 cjiicanr rermmos aeri5.

Zinober ( den findet man alllle zeit in Apoteckenpr^pariret und zerstosseu) er muß gar klein gerieben wer»werden/ biß er imfal^tiilis wird/ gieS eln wenig Was-

ser/därinnen ^ralzicum ci^rimum, s>^IIicli^.

si m um gesolvirt und zergangen ist/ rühre es wol um Undschreib damit. Wenn kein Gummi darzu kompt/ so gehetdie Schulst wider ab / und helt nicht.

mm Es