^nachste-hen undftngen.
tstdemBaucii liget/ weil er auff dem Baume ist/daß erscffncll darauffsitzen tan. Wattn er nun vom Baum einWild ersihet/ and dasselbe mtt.dem Pfeil geschossen hat/ss springet er balde auffs Roß / undjagetlhmmit demHunde hernach/ wie Ioli2llnc!i öobcmuz Iib.T.cüp.A. 6eWM wie moribus c^corium schreibet» Vnd im folgenden 10.siejagen» Cap. sagt er von den Tartern/ daß sie auch nur von derJagt leben sollen / und sollen ihre Jagt also anstellen/Ingantzen Müssen ziehen sie hmaußauffdie Jagt/und wann sie ein stuck Wildes gewahr werden / so umb-Keb n/ und umbringen sie es auff allen feiten / und Mes-sens also sämptlichen Mit Pfeilen darnidet.
Paulus Ocjerboroiu^ schreibet in vitz Lallliäisxui ^lolcoviXvuciz, daß lNderMofcau einVolckseyNsoll das man die 1'erm isnleznennet/von der Gtadt l?cr-miX: die Leute desselbigen Landes sollen gar kein Brodt/sondern eytel Wiltprer essen. Also thun auch etlicheZepteatriovales wilde Leute / die Wiltpret und Fischegantz rohe essen / item schlecht Graß / wie dasViehe.DieMoftau hat schier eytel Jäger / nicht allein deßWildes/ sondern auch 5?urettIeger/s dann es ist gar einberhurtesVolck) Wölffe / Luchse und Marder werdenesst in Stätten gefangen» Wann friede im Lande ist/se wird auß derMoscau in Liefflandt und Polen viel Fel-werck herauß gebracht/ Item/ viel Honig / Wachs undandere Sachen mehr.
5icro6oru« schreibetvsn den alten Königen der Baby-lonier/ daß sie sich der Jagt zum höchsten befliessen / undgebrauchen sich der art zu jagen/ wie kurtz zuvor/von denr.nci s vermeldet worden.
IndenTartarischen Episteln die zu den fünffBüch-ern derIndlanischen Episteln getruckc seyn/stehet/Daßder Tartarische tm^cr^cor allezeit halte zehen tauftncschöne weisse Wilden / dererMilch er isser und trincket:So soll er auch hatten zwantzig tausent Jäger / undze-hentausent acc^itranoz t die ihm die Habichte erziehenspeissen und gewehnen.
Dasseynd alle wilde Leute gewesen / und sin ds noch/wie dan auch diejenigen / so noch heutezu Tage in eytelWildnussen und vielen Heyden wohnen / und darinnenstetigs Wild schiessen und jagen.
Von^aq- Drumb findet man auch allenthalben viel böses vonkenwtrd ben Jagten/daß die Gelehrten gar übel darvon schreibenVielhöfts und reden/alß:(^ul veuzroribus ijonanr, nor> komim,Keschneben. busclonÄnr, leäarri nc^uilZimze. liOMOrsa-
lum eller Lc ^'euzrorllouellerjllonclcioriztez t lioizo-rzs in eo virium , ocio asruram. L. «zui Venaroribus.
clili. 86. Das sollen die grossen Herren mercken/ die voneinem Jäger mehr halten / dann von einem alten wolSirsuchten Kriegsman / oder sonsten einem gelehrtenManne.Irem L.se^uenr. Vläeac komincs VeaarollSLc öele^zarur, vT Ml5eris,ü se nor> corr-reriur.- ()ulevim ^eoarorem viäenr Sc 6ele6tancur, vi6ebunr 5sl-varoremöe rettüduncui. LsauvcaarorerÄc, czuolzzamxeccsrorerst. Lc sienirus non mveoimus in Zcri^tU.tiz ZacrissgvÄumali^uemveosrorem. pilcarores in-^evimuz szaäl.o Z. Im ersten BuchMosis am4. Cap.im >8. i9.!z.Z .4. Verß/wirddeß Lamechsgedacht/ dervon deß Cains Nachkommen gebohren ist / VennCamzeugeteHenoch/HenochzengeteIrad / Itad/zeugeteMathusael/undMathusaelzeugete dmselbigen Lamech/derselbige soll / wie die Rabini über daß 4. Cap. Gene-feosschreiben/ derersteseyn / derdle öiAZmizm ange-fangen / und zwey Weiber genommen hat. Nun sageich / dieser soll auch die Jagt erfunden /und die mörder-liche Wehren geschmiedet haben / damit man MenschenundViehe erstickt und umbringet. Darnach hat er pro-pheceyet / daß ihm Gott der HErr darumb straffenwerde / dessen sich dann seine beyde Weiber auch sehrdefahret / wie dann endlich auch geschehen durch dieGündfiuth.
krancilcuspalrsrckz sagt lib.i. seines Tröstspiegels/es?- zi.
()liicjiuusros?rso<lum vcoatu per^ere terripus,
()ns:rerecum r>vllis commoclioraribl.
Die Zeit die du verleurst mit Jagen/
Wirstu einmal gar sehr beklagen/
Denn Gott/wart deines berusss Mit Fleiß/
Das wird wol seyn die beste Weiß. ^ ^
In den Büchern der Poeten wird eine Fabel recitirt
56?
Von
^aoae,
voin kAgmemooue, der habe auffeine Zeit unwissend!dtr l)ii»nX emm Hirschen erschossen: Derwegensiedie-
Oiuna zornig auff ihn wordett/nnd habe drn Wlnder. g«botten daß sie nicht mehr wehen solten / welches da esgeschehen/ habe er Nicht mehr fortschiffen können: Alß etaber das >?lzcu!um habe frage»» lassen / wie er chm dochdie Göttin Oizn^ wiedenwib zur Freundin macbcn kön-nen? Scy chmzurAntwort worden/ Sie müste durchdeß Geblütc versöhnet werden. Wie
das höret / fertiget er vollem ab zu sei-
nem Weibe der must ihm feine Tochter Sie lpbi^enizlnholen/ die will er schlachten /und der O-anT aussopffern.
Diß hat die viznam sehr gejammert daß das armi:
Mägdlein deß Hitschen halben sterben solte / verschassetdemnach einen Hirschen an ihre statt / und bringet die
Jungfrau IN 1°auncsm rcjN Onem«
Es sollaberdervianXHikfch / dcU^^ZMemnoawieder seinen willen unversehens erschossen / gewesenseyn/ welchen Hercules gefangen / .mit einem güldenenBein/und güldenen Hörnern / und welchen die visu,von l'a xgera, deß ^rlzori s Tochter zu Verehrung be-kommen.
An diesen Hirschen soll /^rculcs ein gülden Haltz-band gemacht / und darein die Griechische Wort habenstechen lasten!
Dieses Hirsches gedencket auch pinclzru s.unö kahetists auch kommen/daß folgends dieHeyden den Haschengantz zu einem Abgott gemacht / und viel seltzames un -natürliches Dinges von ihm erdacht / daß auch etlicheChristen gesagt haben / wann ein Brauttgc.m Hirsch-horn bey sich trüge/ so bleibe Friede in der Ehc/:c.
Da gebe man nun 'Achtung auff deß Toffels Tückund Griffe / dann was hat er anders durch den erschos-senen Hirschen / dann einen Menschen Mordt anrichtenwollen.
Diß Laster haben die Griechen genennet A^-^-«^-»».venscus immciäei'äium tlu^ium j wann einer gar zugrosse Lust zum Jagen hat. ()uc»llonll ulli pnuc i^es lr»coire^ri luurz ur ij pcilt ltsbesor masn« luc> cum
cleclecore, Lc ioasQri aüorum 6amvo. 5icur clicirur»binz bis, csncs Lc 3U'.L5, lcrvi arczuecabzlliDicuorurDominosvorare suos.
Die Poetenhaben eine hübscheFabel erdicht vom^.-Kzeonc, deß Königs in ^.rcscli^ Sohn/ der war em Hüb-scherjunger Geftll/ der grosse Lust zum Jagen hatte/dmhernach auch seine Hunde auffftassen / welches also zmgienge: Da er dermalen eins sich gar müdegejagrunSmeinem Thal einen schönen klaren frischen und liebli-chen Brunnen wüste/ gieng er dahin / und wolte sich einwenig wieder kühlen/ erfrischen und deß Brunnens Mn-cken. Alser nun dahinkam / fünde er die mitchren Jungfrauen den N7mpliis » daß sie nacket undbloß im Brunnen war und sich badet. Diß verdroß diev isnzm und begoß jhn mit kaltem Wasser / daß er gattropfst in seinem Angesichte/ und sprach? Gehe nun hinund sags nach / so du änderst kanst/ Durch diesen Goßward er schnell in einen Hirschen verwandelt/ und seineHunde fielen heufflg auffihn/ zunssen chn/ und ftassenihnauff. Dashiesserecht/^verreoculos ve vicieaac
vgnirzrem. Damit wolten sie anzeigen/daß das Jagenwüste Und wilde Leute machte / wie man sagt!
km»irutvova cornuzlumereccrvi,
Oum vicjer Lc comirem, Lc llne veKc Oeam»
Hciücsr in^enio couluclculll ei!e5crocl,
()uoL uimium ^iXcla^uecz^ra iuv^uc,
Hie Wird gemelt/ wie die v lzriz,
MachtzuememHirsch ^
Welche rnitIagm viel gehen umb/
Die werden gemeiniglich wild und thumb.
D;e welschen Spotsögel geben einen höllischen Ne-tze! auff/der lauter also: Narhe mir das/ was ist das füreinen Menschen art/ Sie sind selber Thier/ und trachtenden Thieren hesskig nach / tragen auffder Hand einThier / und haben einen Haussen Thier umb sich herlauf-fen/ verfolgen und jagen die Thier? Darauffantwortensie: Jäger und Vogelsteller seyns.
Gv sagtauch Moses von Nimrod dem Tyrannen/ Tyrannenhaß man nach ihm alle Tyrannen starcke Jäger genen- werden stat-tet Habs / weil sie durch stetiges würgen der unvernünff- ^ Iäg-xkigen Thiere/ garem Tyrannisches und ungüttges Hertz genenne?.gegen die Mensschenbekommen/ Genes lo. Will^e-tzo geschweige» / daß von wilden Thieren den Leürhengrosser Schaden im Getreydicht geftuicht / so thun auch
"Xäger dm Leuten grossen Schaden im Getreyde/mitWdh'ttj