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VomWei^monv.
ab. An Brustknochen können sie sehen/ob ein linder oderGmle/so ein harter Winter seyn soll / und wie lang e6 hinaußclljfÄarti- schneyenund kaltwerdensoll/ sie bcrrachten aber dama-niTag ge- len am Brustknochen oder Sprenckel / wie ihn auch etli-schlachtet/ che nennen das vördertheil/und das hindertheil. Dar-Mauß de- nach so betrachten sie auch die Farben/ Die braune Far-rerKlio- bebedeutetgrosse Kälte/die weisse aber Schnee und Re-ckender gen. Das oberthei! der öbern Knochen bedeutet die ZeitWmcer zu vor Weynachten. Ich Habs auch auffdie Prob gesatzt/prognosti- es trifft gar wolzu/bißweilen fehlets auch / aber gat sel-ciren. ten.
AuffMartini schlacht man feiste Schwein/
Und wird allda der Most zu Wein.
InFranckenland istöder Brauch / daß gute Freunbeinander mit newen Wein verehren. Denn die reicheWeinherren schicken ein jeglicher seinem Schneider/Schuster/Schmiede/Balbier/ und andern ihren Arbei-tern/so sie das gantze Jahr durch brauchen/ auß Miltig-kein/ und Danckbarkeit eine gute Kanne newen Wein/sobeschepet Gott das ander Jahr wieder Mein / NachChrisiiZusage / cjzccLc clabirurvobis gebet/sowtrdeuch wieder gegeben. Dieser Brauch kommet von alten
Mstso
liewlich
ai'ßgepres-
set/gctrun
ckcn/was
da schade.
Damach so mercke weiter / daß den t?- oder i8.Tag ^ ^dieses Monden das Meer sähet an am stillestenzu seyn/A ^biß auffden i.TagDecembris/ das haben die Alten die ^
^Ic^onioz (lies , die Griechen ge«' ^ ^ «
nant / und halten in sich ?.Tag vor/und 7. Tag nach derLrumz.umbdieselbigeZettpflegetderEyßvogel6ogenant ^-7-i i^^.daß er auff demMeer außbrüte)zu nisten / und Junge auß zukringen. Darvon besitze4. znim. plur.ia äe lNäulil^lZ-tllinr,
UNd 5ilm3 Iralicu8 sprichtUb.i^.
8on2or ^alc/ones csnru niäolczue nstanres,
Immora »esiznrsc,7>iri ü KuAiKus unäa.
Schneekönig. Schnees
Es ist ein klein grawsprenglicht Vdgelem/ daß man nig dienet
den Schneekönig nenntt / wer grosse Noth am Stein d^-Stein-
leydet/derhacke'jhnklem/uttL sprenge Saltzdrauff/undesse ihn also roh/er wird Wunder erfahren/den er lol virrden StM zu Wasser / daß er durch dieUrinweggehet/oder dörre ihn / und mache ihn zu Pulver/ und brauchechn.Doch ist er roh besser.
Vi^e lupra fol zo8. Ich Habs von einem vom Adelgesehen/daß er einen Schneekönig mit Federn und allem
Gmch-n h-r - D-un d>. had.n umb dl-f-Z-tt t-ß Jahrs Th-il/°hn außgcuomm.n zu Pulver g-brandt/ und als-
ihr Fest gehalten/daß sie ^'5«,>«nandren / vom^s^«jolium.emFaß / ünda>-v,Apen'Z, ich mache ausfoder?röffene/ denn da haben sie erstihre Moste auffgethan.Denn sie machen keine Faß auff/ und trincken kerne Mö-ste/sie hatten denn zuvor vergohren.Denn die seynd nichtsolche Säw gewesen/wie wir Teutschen / die den außge-prestenMost bald m sich sauffen/so bald er von der Pres-se kommet/oder wenn cr auch noch gar trübe ist / wie einLeimjauche/ln der gähre/wenn er noch immer giehret/sosauffen wir die Haffen iM Most mit hinein in den Leib/das den Menschen über die massen schedllch ist/ denn wirsausten die unflatigen steinigten Häfen oder Bermen mithinein m den Leib / die sonst die Natur als überflüssigeschädliche Dingherauß stöst/ und von sich treibet. Sowerden darnach guteczlculoli, , und andere
krancke Leuthe drauß / so die Zeit ihres Lebens/ach weheund über wehe/über sich selber schreyen. Ich will auchwol glauben /daß die guten alten Francken mit solcherUbersehung deß Wems / S.Marrmi Exempel habennachfolgen wollen/der ein williger und wolthädiger Bi>'schoffgewesen/und allen Leuten gern guts gethan hat.
Umb diese Zeit harcken etliche in den Waldern VielBlettet-zusamen/ dievon den Bäumen abgefallen seyn/strewen sie in den Hoffm den Mist / und in die Stalle /daß Mist drauß werden soll. Nun ist eS zwar wol etwas/aber solcher Mist wäret nicht so tang/dz es über z.. JahrFrucht brächte / denn der Wmd führet sie doch vomAcker wieder weg/so hat die Frewd eiN Ende / ein Hauß-ivirth mags versuchen/denn was taug unversucht. Da-mit aber diesem Nbelgestewret werde / mag man StrohMitUltterstrewen.
Schlachtet
ImNovemßer/December/ IanuariöundFebrua-rio/mag man Ochsen/Schweine/Kühe/Gänse/Käkberund Hämmel schlachten/räuchern/ und m Pehkel einsal-^en/daß man folgende Zeit im Nothfall b:ßweilen dar-zu greifen kan. Doch pflegtman erst auff Aiarttni dieOchseu von der Weyde in die Mast zu binden / und umbMichaelis oder im Herbst sind die Hämmel und Schaa-A am besten.
V<m dem GchneeWäster
Hute dich den Winterdurch/daß du kein Schneewas-ser trinckest / denn davon kan man die Schwmdsucht/und viel andere Kranckheiten bekommen/ Lalca.Ilb. 19.SS5.5.
Vom 24Tag Novembris
Den 24.Tag deß WintermonatS/ haben die Heydenkrumam genennet/ und haben gesagt/ wiesich der Tagerzeiget / eines solchen Jahres soll man auch folgendesgewertig seyn Constantinus lib.i.c.7. Darnach habensie weiter gesagt/ wie sich der Tag am Gewitter erzeigt/vom also solle sich der Christmond erzeigen / wie sich der 2.5.
^obembris erzeiget/ also soll sich der Ienner erzei-Nov^i- Wie der^ö.Tag / also der Hornung/zc. IKiclem.haben ^ber Constammuö sprichk/bißweilen trlfftszu/bißwei-len mcht.
Sci?nee-Ich^rge-«runcken/verursachtble schwind-et undsndere^ranckhei-len.
Was dieöeyden
in warmen Bier gebraucht hat / davon ist ihm das Fie-ber vergangen.
GibÄchluttg auffs Weinhvltz / reiffetdaswol/undwird fein braun/so hoffen Weinmeister das folgend? -^cinyol^Jahr auffein gut Wcinjahr. Item/ als denn soll manfleissig senck^'n/und die Senckenknotcn düngen. vu geben.
Vo«? Eichenen NAsipeln-
Wettn die Sonne im lc. ist/ l.üd der Mondenabnimbt/und gar auffdie lel^-te kompr / etwaii einen Tag ^ ^z.oder^.vor dem newen Monden / soll man Mit einemPfe?le die Mispeln von eichen Bäumen schienen / undlm herunter fallen sie anfffang.n / daßsienicht auffdie 5
Erden fallen. Diese Mispeln ftynd den Kindern eine ^e''>Artzney/wider die schwere ^ranckheit.
VonScabiojenwuryeltt. ^
Im ZzZirczno soll man auch Scabiosenwurtzel gra- Scabiosettbin und fem langlicht von einander galten/ anemFa- Wurtzdlden rein und treugen lassen / und wenn sich ein Kind einzusamh-krimmet/oder sonst außschlegt/ ins Trincken legen/das ^remiget die Leber / und bringet allen Schleim weg / «nddas außgescblagene fället alles rein ab.
V on Castamett Zeugen.
Im November oder December lege Eastanien in einWasser/die an den Boden fallen/ diesindgm zu setzen/ Cassanie»die thue in ein gelecherten Topffmit Erde/ daß sie einatt- ^der nicht berühren / setze also den Töpffan einen Ort/da »-na°ner warm und lüffcia stehe/und besprenge sie offt mitWas-ser. Darnach wenn sie außkeimen/ soll man sie im Mer-Yen/setzen wohm man will / je zwo und zwo zusammen/so werden sie desto kräffciger und fruchtbare. Denn wenneine Castanien allein stehet / so ist sie nicht so fruchtbar/als wenn sie neben andern stehet. Es will aber ein fettfeucht Erdreiche haben/oder einen Sand / leimichte Er-de ist ihm zuwider.
Doch setzen sie etliche lieber in der Fasten in die Erde/ Castaniendenn wenn sie im Herbst gesetzt werden / so fressen sie für denleichtlich die Mäuse/wie ich selbst erfahren habe. Casta- Mäusen zumenmußmanvor den Mäusen wolbewahren/ denn sie bewahren,fressen sie mächtig gerne. Auffeinem frischen Sar.d blei-ben sie wok lange grün / aber die Mäuse kommen dochdarzu / wenn man gleich einen Scheffel oder etwas an-ders drüber stürtzet.
In grossen zinnern Kannen werden sie / wie auch dieHaselnüsse und Welschnüsse/am besten verwahret/??!-
iscj.in
Also mag man auch in diesem Monat Psirscken und '
Mandelkern in einen Topffmit Erde verscharren / daßsie außkeimeu/ und dieselbe im Mertzen wiederum!) ver- „nt denen
setzen. ^ umbjuae»
Baume Ztwerseyen- hen.
Auch ist in diesem Monat am besten Kirschenbaume/ Bäume zuPflaumenbäume/Psirsichbäume / und andere fruchtba-re Bäume zu versetzen/Item Stämme/darauffman imkünfftigen Lentzen / oder über ein Jahr hernach im Lewtzen ropffen will. Denn diese Zeit würcket die Naturzum meisten unten in der Wurtzel / und kreucht alle
Kraffi/