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wenn er einzusamlen/und worzuer nützlichist.
hats grüne Flecklein/daß esanffwachsi/ die schneide ab/und setze sie m die Erde/gar hinunter/wie andere Dmg/oder daß das grüne oben ein wenig herauß reicht/wie duwilt/so wächsts leichtlich/wie ein Schilffübcr sich. Ingute schwartze Erde wird ergesatzt / und muß unmerFrucht haben/und offc begossen werden.
.. . VondenVucken
^ir>. e.ijaff umbdieftZeitgebendieBirckenvielWasservonsich/ehe sie außschlahen/wenn man mit einemBeil oder Par-ten eine Wunde m den Staunn häwet. Diß Wasser sollihm ein flelsslgerHaußwir^) einsamblen im zunehmen-den Monden / es treibet den Stein auß der Blasen undNieren/und da etwan was böses in den innerlichenGlie-dern were/sonderltch in der Lungen / Leber oderMütz/sonimpts dasselbige weg/und wenn man dasAngesichr da-mit wascht/so vertrelbts alle Flecken drauß / und machtem schön lieblich Angesicht. Man will sagen / daß dieTartarn umb diese Zeit nur diß Wasser trincken / davonsollen sie niemalen kranck werden. Man kans auch son-sren das gantze Jahr durch zu vielen sachen brauchen / essoll auch den kalten Brandt leschen/wenn man ein Tüch-lem drein netzet/und auffbmdet.
Es istauch ein äizpkorecicum .dasvon innenheraußtreibet das böse Geblüt/ und was sonsten böses im Leibeist/das treibets ^urch die Haut herauß.
Von Schwalben.
Wenn die Schwalbe kompt/ so ist gewisse der Lentz/und ein sommerlich wettervorhanden/und alsdenn magman aufs wärme Zeit hoffen/zuvor aber Nicht / denn der
Was fürArbeit nnMeryenzu vcrrichten.
man
Schwalbenstein
Vogejsihetsichgareygentlichvor / daß er nicht zn zeeit-' lich kompt/ wie sie denn auch im Herbsi ihre Zeit gar ei-
gentlich innen hält.Denn wenn sie sichaußder Lufft ver-leuret/so mag man sich wol auffHoltz schicken / daß mandie Stuben warm macht. In der Schwalben Magenfindet man zween Steine/ einen weissen der WeiblichenGeschlechts / undeinenröthlichenderMänlichenGe-schlechts ist/und grosser krafft/und Würckung hat/dennder welsse/die besten aber sind / die man von den jungenSchwalben bekömpt/ ehe sie auß den Nestetn kommen/und die Erde berühren. Es ist auch ein Kraut/das manvon den Schwalben Lkeli^omam, das ist Schwalben-kraut nennettDenn wen dieSchwalbe kömpt/so wächstsauß der Erden hersur/und wenn sie wieder wegzeucht/sovergehets wieder. Und wenn der Schwalben Jungenblind werden / so hilfst sie ihnen durch das Kraut wiederzuihremGesicht.ESistzweyerley/m.'iiu^daßwtrSchel-traut/ Schelwurtz oder Schwalbenkrauc nennet/ undrniuus Llicli^ooium > da!.'wirFeygwartzlraut/Blat-ternkraut/oder kleine Schelwurtz oder Schwalbenwur-tzcl nennen.
Von den Spinneweben.
Svinncwe- Wenn sich im Lentzen dicSpiNnewebni auffdemFel->1 ailfdei', de erzcygen / so kompt gemeiniglich denselben SaininerFclde/was eine Pesiilentz/^i^zI^.ccnc 58.
sie bedeuten. Mas ein floifsiger Haußwüth diesen
Mertzen durch weiter thun seil.
Von den Wenden.
Im Zlnsang dcß Älertzen muß mau balde dieSßar-Nester außraumen/die Weyden behawen/zaunen/ ooerja zum wenigsten die Zanuc bessern/ die inugen Spros-ser so unten an Bäumen außwachsen/ odrrja sonsten amStaunn und untersten Esten abschneiden / denn sie steh-len als Ertzdiebe dem gautzen Bauni seine Sofft. DieWeyden ninjsen zeitlich behawen werben/ ehe der SasstrechU)inein tritt / drumbsol,!)es auch etliche nn Endedeß Fedruarii thun/und mich im newen Monden gesche-hen/ so wachsen sie bald wieder auß / und werden baldlang. Die Satzweyden muß mau baldc mir emem Endeins Wasser legen / und sie drinnen lassen außjprtessen/darnach versetzt man sie. Wenn dieselben Satzweydencm Jahr o^erzwey gestanden haben / soll man sie etn-mayl d! ,awen / so werden schöne Weyden darauß/diedar ? ach viel Aeste bringen.
Bälde >"eiüi die Weyden behawen werden/sohawe ciliche Pfalemitauß / und sc! l-che sie in die Zaunefür Pfale/f wachsen sie hüvsch au?^. Die außgehaweneWeyden soll man mcht balde verzeuneu/ sondern bald m
VomMerßen.
Binder zusammen binden/ fein auffgericht setzen / undalso ein Woche zwo oder drey stehen lassen / daß sie seinaußtreugen / solt man sie gleich biß nach der Sommer-saatzeit also stehen lassen/und darnach zuvor Ms Wasserlegen/ehe man damit zäunet. Die mühren Weyden /oderKrebsweyden iwie sie etliche nennen) die nicht wach-sen wie die andern zähenWeyden/die lasse man wol großwerden/und brauche siezuPsalen/denn darzuseynd sie sogut als Eychene/und weren auch so lange. Aber hiervonsoll weiter/geliebrs Gott/zu seiner Zeit m meinerculrur Bericht geschehen.
Auch samblet man im Mertzen den Thanney/Fichten ^ ^und Kisernsamen/und versetzet wilde Feldrößmn/ drey 'Tage/oder gleich sechs Tage vor dem vollen Liecht/ drey 'Jahr nach einander/ so tragen sie aussö dritte Jahr/undhaben darnach allezeit volle Leibfarben Rosen / die einensehr schönen Geruch haben. Man mag auch Eychen/Thannen und Erlen Baume pflantzen / so pfleget manauch im Mertzen den Hopffen zu lcgen / die Karpffen lüdieTeiche zusetzen / Erbis und Wicken umb L^rare/Zwibbeln uud Mohrrüben/ oder Möhrcn umb Iudica/oder umb^nnuncuznkzms zusäen. Die ErbiSuud Wicken soll man drey Tage vor dem newen Mondensaen/wte etliche wollen/so blühen sie gleich ab.
Von Gurcfenjamen»
Etliche wollen/man soll auffS.MarcusTag dteGur-ckensaat setzen: Man muß sie aber einen Tag oder zweenzuvor in Wasser legen/ehe man sie stecket; v >cle 50I.7Z.
Von den Schweinen-
Lege den Schweinen bald nach Ostern Angelica / bey-de das Kraut undWuryelin Tranck/ undwennihrderTranck die Kraffr außgezogen / so wirst immer anderehlnem/nnd nimb die vorige wieder herauß/das thue das . ^gantze Jahr dnrch/so stirbt dir kein Schwein.
Von blawen Violett.
Der Geruch derViolen/derer ich zwar auch zuvor ge- Violenzn--dacht/ist gut wider die Trunckenheit/ denn wenn einem cker was erdeß andern Tags der Kopffwehe thut/ so erfrischen und nützet,stärcken sie durch ihre Kalte das Gehirn. Man mag auchnnnViolenzncker/oder colcrvariv einmachen / welcherzu den hitzigen Fiebern soll gebraucht werden/ und zu al-len hitzigen Kranckhetten / sonderlich den kleinen Kin-dern / die m:t der schweren Kranckhert beladen seynd/denn er leschet alle Hitze kräffriglich / stärcker das Hertz/halt den Bauch offen/und stillet das Seitenstechen.
Von Asihermitwoch.
Es seynd vier Loßtage/ die Aschermitwoch/ bedeutden Frühling/der Donnerstag bedeut den Sommer/derFreyrag bedeut den Herbst/ der Sonnabend bedeut denWinter.
Vom Grünen Donnerstag.
Am grünen Donnerstag setzet man fort/ wa5man zu-sammen haben will / als Kapißstrnnck / rothe Rüben/Möhren/Riwen und Zwibeln. Etliche thnns am Tag^^v^ri!Zl?«, nnd soll solches geschehen / wenn derMond ist nn Stier/ Wassermann/ Stembock/ Iung-fn.w und Fischen, Wenn man weissen Kohl zu Saat se-tzen will/so gräbt man umb S. Gaüi grosse Häupter ei-ne oder j..Mlt der Wnrtzel auß/ und setzt sie über Winterm Keller / nnd setzt sie nn Frühling / ehe der Gnckuckschreyet/wieder in den Garten/d>, er Samen tragt/ alsosoll manS mit dem andern Garcensame auch machen.
Von den jungen Gänßlein. dA?
Weiin man die kleine Ganßlein eine Woche oder zwo rechtmit Brosamen auß dem Brodregespeiset / muß man ih-nen darnach Maltz mit zugeben/oder eingewasserteGer- ^sie/die femweich/worden'/daß sie baldzimemmen. Mangibt ihnen aucb deß Morgens ein wenig Galtz/Lorbeernund Asche ein/daß sie das Jahr durch >nr sterben. JungeNesseln klein gehackt/ Mit Kleyengemenget/ sind ihnenauch sehr gesundt. Man pfleget sie auch bald zu zeichnen/daß man sie bey andern Mchrverleurer. Man treuffet ih-nen ein wenig Wachs anffden>Kopff/ oderzeichnetsieunten an Füssen mit einemMesser oder Scherlnn.
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