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[1] (1665)
Entstehung
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28
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Vom Hornung.

z.Dics^eb.Cal-kcb.

MMS»

kcbruariusur>6c tlcriverur.

Hornungwoher sogenennetwird.

Hor-

-ung / darinnen man vor zeiten fürdie Verstorbene 5cbruirr und geopf-ferthat. Denntckruarc heist auß-fegen/saubern und reinigen/ unnd5 ekruaris seyn die Opffer / so die al-ten Römer in diesem Monat vordie Seelen der Verstorbenen hiel-ten / und mit angezündeten Fackeln und Wachsliechternin der Statt nmbher giengen / und die Statt gleichsamb<Ukff<innewes einweyheten / undvonallen Vbelthatenreinigten/ daß die Seelen der Verstorbenen Ruhe beka-men/l)cl,ocrirukelzruzn6l viciek.zrioasle cliviooru8. c. 6c Lar^eclrz?erri5ol.z.^i. cnI.i.Lrzece wird ers^«^?a><s,«,genantV0M 'i>«i?G^ccrvus Uttd /Z«)k«izcl0

daß man vor zeiten in diesemMonat Hirsche geschossen/und der Diana? geopffert hat. Wir Teutschen nennen jhnHornung/ daß nun die Hirschen ihre Horner ov Stang-en wie es dieIegerheissen/ schir abwerffen. Es machenetliche ein Clmbrisch Wortauß dem kebrusrio/And sagekeliruasey so viel als oder AllZ. deß Weib

s toeru öc eciacsrione Zllimsüum. DandieHaußmütteksollen nun auffjhr Vlehe dencken/ und dasselbige fleissigwarten / nun thuts ihnen zum nöthigsten. Da wir Viehsagen/so sagen die Limbrirre pacus. Vnd^rühen isi beyjhnen tavore, LrTce coire , rcmpore

cocunr soimaliria s>rTx>Zs)arÄlle 5c azrurL cluccZcaelsricincm.digullcnr coim 6e riovo rerr« ulu.^uisoce liac^ro^ilzirus cis ?uir, cum oiviblli rc^crcrur»liomc? coim <jeclivio.o, Lr ura vcrö snirniinria lolc»rcricao pÄ^u ko vearor ar^ac llurriuarur, kcdruz cli!fsz rerrz. Eö ist diese Monat der zuvor ly.Tage gehabt/ein Tag benommen/und dem Augustmonat/zu Ehren deKäyser /VuAalto zu gesetzt worden. Ist auch ein harterMond und deß IZtnisrii BruderDiefts spricht/wann erdie Macht hätte/wie sein Bruder/der harte Monat hat/sowolteerforne frieren und hindensteden/ doch kan dieKälte im endediesds Monats nicht bestehen- Die Alte»haben den kckmsnllm gemahlet/ tvieein altManlein/das beym Fewer sitzet/und die Füsse wärmet.Dann weilvnö vor diesem Monat die Sonne zum weitesten gewe-senist/ unnd so schnell nicht wiederumb zu nns kommenkan/ so häuffetsich die Kälte desto mchr.Es ist aber dieserMonat der allerkürtzeste unter den andern allen/ denn^rhat nicht mehr dann 18. Tage / wenn es kein snau s d>s-jst. Wannes aber ein anouslzlllcirilis ist/hat. er-.6. Tage.

Ledmanus kcliruznus lstein feuchter/kalter und nasserMonat/wegen der auffsteigen^e Dünste / die in Negen verwan-yat 28.^a- werden. - Daher auch etliche den kebru-u ium öcn vi-ge/UN 2b korrorc Lc 5riAc>re, cum eli liorriäillimü Le

ssxemmum kri^us. Ll vlim kic mcolis fuir poliremussorex^uivoÄium vemum I^arinos.zst / si) hat e? ^ ^ Lerchevor Liechtmeß

z^9. -^age. ^ ^ vielTaqe schweiaetsie darnach stille.

Witterung AuffMari^ Liechtmeß rechnet der Bawer erst diehalbe Fütterung / daß er sein Viehe erst halb durch denWinter brachthat.

8o!emicaurc, 6icpurilicznrc, MXerirmsior <^u«n

amc Es ist noch grosser Schnee dahinden / wann dieSonne an der Liechtmeß scheinet.

Auff Maria- Liechtmeß / so haben wir den Winter ge-wiß/sagen die alten Bawren/ und ist erst die halbe/ Füt-terung mit dem Viehe / dann umb diese Zeit ists gemei-niglich am kältesten. Daß es aber etliche dahin deutenwollen / als were erst der Winter halb weg / das kcm nichtreckt seyn Dann im ^-rrio kompt ja die S»nne bereitswieder m ^riercm.das ist ja ein heiß und trucken Zeiche/so muß ja dazumahl der Frühling eintretten / drumb kanNlchterstderhalbeWintervorvberseyn. Was dieFüt-terung anlanget/das mag wol etwas seyn/allem dieFüt-rerung findet sich auch etwas zeitlicher.

Item / wann die Sonne diesen Tag scheinet / soll derFlachs wol gerathen / jedoch darnach die Weiber hochspringen.

acht zunehwen.

^ries einheiß undtruckenZeichen.

Von der WeiNarbeit in diesem Monden brsihe Weinak-lacjium !6.2.o.^7.z.8.^9.5c). beit»

ZI. 5^1-

Vom Eingang der Sonnen m die ?ilces»

tA^IeFische seyn ein fedminiriu, nc>6lurnum. s:>l5un'>, ^^/?Icvmslricum unnd 8cprer,r>isnzleher^ -

sehet in dem Menschen vöer dle Füß undjhre ncrvos Au '

dieser Zeit vernewert sich im Mciischen dle p 'rairs samv! ^ oM?andern Feuchtigkeiten/und sincket ihnen auß dem 2^"»herunter in die vos, daßememdie >. l biideinsdenVersen sehr wehe thun/ daß man nicht wol ftrtgchmtan/es stichreinen Hardrinnen/ wann man drauffttttt.

Aber lasse dudir dieselben Nerven odcrSeenen fein mitwarmen Tüchern reiben/unnd erwärmen/ sovergchc;?dir die Wehtage. Drumb sott man die Speisen/diev:elFeuchtigkeiten haben / meiden / sonderlich Ochsenflesschunnd Köh! / außgenommen Petersilien mit jhren Wur«tzeln. Mann mag auch wol Artzney brauchen /wannsdie Noth erfordert/ baden ist nicht böß. Wer Ganß uni>

Enden isset/ der kan ieicht ein Fieber essen. In diesemZeichen ist gut zu purgiren und baden/ Item/ jagen/nutWasser arbeiten / fischen und pflantzen / wann nurder Mond seinTauff unverhindert von bösen /.lxcHcQvollbringet.

Doch muß man hier abermahl mercken/daß zwar dro-ben im 6>ano deß Februarij gemeldet worden/ daß mmdie Sonne in das Zeichen der Fische komme / da sie docherst das Zeichen deßWassermans recht berühret/welchesfast diesen gantzenMonat durch wehet/und weil es feuch-ter und kalter Natur ist/ so bringets gemeiniglich trüb/unlustig Wetter/ gibt viel Regen oder Schnee / dochder nicht lang ligt/ trüb ungesunde Lufft. Vnd ob es wstin der mitten etwas nachlast /j und sich etwas truckner er«zeiget/ ss bleibet/ doch zimlich scharpffe Lufft und harreKälte / darauffingememam Ende grosser Wmd undungestüm Wetter zu folgen pfleget.

Gesundheit.

Iu diesem Monat soll man sich sonderlich warm?^^l?halten/ danndiesesManatsKalte isteinVrsach vieler stch imKranckheiten in deß Menschen Leibe. Auch soll man sich HornunghütenvorvdrigemEssen/sonderlichvorMilch/Fischen/ verhaltmund vbrigen Trmcken / der Tranck soll seyn vonmooiz, sonsten Mennig genant / dann es reimget dasBlut.

Hauptplllen von ^^zrico weiß/

5?abn blllich vor andern den Preiß.

Auffder Hand und Daumen magstu zur Aderlassen/drumb spricht der Hornung.

Ich furcht deß Fiebers jetzt MitMacht/Holtzbawem/Mstführen ich betracht/

Ein Beltz hab ich mir zugesellt/

Vnd laß mein Blur/hüc mich vor KaltEs gibt dieser Monat viel OLlzziLos, Hqlßwehe/Halßgeschwulst/ Heiserkeit.

keklusoIus,voIucretPcltz05 oäcrc^slul^rcs.

morrilicÄkelirc rimcoäA^olcnr.

?l)zrm2csruac l,gun , ruoc lcincje io pollice veuLM?

Lc c^liclo mulcum Üumiac membta ru ve«

I? L d!«

kri^ore^lcvFcrins^; slzHioe: it?om2cs. vws,

LIi^c° tle lnncsqv^vis lzllivr vr liV^Slirisca .c^Ivttcrez >r^errna5 ampicrc: venam Ke rulli zur 5ckri l-OrripiarcHüt dich vor Kält/meid Wildbrät/ Fisch/

Trinck Wein / iß gewurtz/dein Blut erfrisch/

Pnrgir/laß zur Ader/ bald/ clystier/

Damit dichs Fieber nicht brühr.

Andere