Von»
Vom Wolff.
In diesem Monat sollen die Jäger demWölffflei^qauffden d:enst matten / denn cr würget die H-.rschen auffdem Eyß/und fristet Erden wenn er sonst nichts bekom-men tan. Sonsten reisset er Menschen und V'.ehe dar-nieder.
Vom Newen Monden.
^ Der gemeine Mann hat auch seme gemeine Regeln
w ^ n und Olzsci variouLs auff einen jeden Newen Monden/Ä?/ oder auff ein jedes Quartier eines Monden/ welche mchtrer,,n^ls Zuverachten seynd / denn^s befindet sich im Werck/ daßsie nicht/oder gar selten fehlen / als wenn sie sagen/der'^"^^Newe Mond lassesich alle zeit einen Tag / zweenodet^ drey zuvor / ehe er eintritt / vernehmen / wie er witternwill: Vnnd wie ein jedes Viertel deß Monats eintritt/so wittertS das Quartier oder Viertel gemeiniglichdurch / tritt ein Quartier schön einsoistögern dasselbege Quartier durch schön / tritts aber naß ein/ so ists ger-ne naß. Drumb siehet man in den alten Olen^r-i;,daßsie nur im anfüng eines jedern Viertels das Ge-Der Mond wittek proßvokic,rcr haben mit einem Wort/unnd ha-wird seinem bens bißwellen schier besser getroffen / alsdiejetzundal-Schein le Tage em sonderlich Gewitter j?ioAnc>sti^i>cn, dernach in 4. Kunst aber hiermit nichts zu nche geredt. Die Schiff-Theil un- leuthe sind rechte Meister auffdre Sacken. Auch sollterschieden. manhiermercken / daß em jeder Monatvier Wochenhat/ und solches darumb / well m emem jeden Monatvier^«s-«k. Figuren oder Erscheinungen deß Mondenseyn / die man auch mit dem Gesicht vnterscheiden kan.Das Erste Viertel oder Quartier ist / wenn der Mondist^p-tt^k t das ist / wenn der Mond herfur gehet wieeine krumme Sichel/ und wachst / und mmpt dieser Si-chel Glantz darnach zu/ biß der Mond wirdwie ein halber Mond / dlß nennet man das erste Quar-tier oder Viertel. Darnach wird er immer völliger undvölliger / biß der Glantz vollend vber den gantzen Mon-den kompt/»«d denselben Glantz einnicket/ das nennetman darnach das^«»o'k^a»ot?silclli!ullium, den Vol-len Mond / und ist das ander Viertel. Darnach nimptder Schein wieder ab / biß er wieder halb beschienen/unwirb/ das ist das dritte Viertel. In dem vier-ten Quartier kompt er wieder zur Lo^juvAlonoderZu-sammenfügung. Vom Schein deß Monden an einemjedern Tage / soll im Ende neben andern welter Berichtgeschehen.
Eyß.
Im Winter laß dir Eyß herein führen in Keller/ daßEyß in Kel^. du im helssen Sommer einen ftischenTrunck haben kanst.krzubrin- Allein siehe dich vor/daß du nicht zu sehr kaltDing in denzm. Heisien Hundstagen in dich säuffest / .unnd dir ein Fieberoder den Todt selber caulirest.
Iennen
Vmb diese Zeit tragt man in deNSeestätten !<?---t>zr''Z'umin den Häusernumbher/ da kan man dieseWu^el wolfeil bekommen. Item/sawÄePomerantM. rum WennsEs ist aber KK-ib-rbsi s, welche auch Edel und volge ge- in gutennantwird / eine Wurtzel auß einem sümpffichten unnd Emkauff/geraden Felde m der Mdscaw entsprungen/so fünffund und wie eszwantzig/ oder wie etliche andere wollen/ in die sivbentzig wachst,Einflöße oder Gänge in das Caspssche Meer hat. Dawächst das kksbsrbsrum an dem Vset. Bey den vttu södereingäNgen derselben Städte / xte6oiü,
^rmcoiorum, ?ersi»rum,Mid der Tartarn wächst dieseWurtzel häuffig / und von danen wird sie herauß in dieseLande gebracht/ und in msgos coxi» hieraussen den Leu-khen verkaufst.
S. Pauli Bekehrung.
Auffdenpfieget man grosse Achtung zu haben /ist das ^^e manWetter an demTage schön / hell und klar / so soll eingiitIahr zuhoffen seyn^So es aber neblicht ist/M emSler-den folgen. Regners oder schemetö / so solls therver A>eit joll.bedeuten, nnd wenns windig ist/ soll Krieg und Äuffruhrfolgen.
Was man sonsten m diesem Monat
pfleget zu thun.
Diesen Monat sollen auch die Knechte das Geschin/Arbeit/«^und alle Instrument auffs Feld zum Ackerbaw gehörig/ in diesembessern/die Mägde sollen spinnen und Federn schlössen/ Mondenoder welcke Rüben schneiden / wie wol aber Mägde fieis- geschehetsig und viel spinnen sollen/wie sie denn in der Schlösien soll,pflegen zu thun/ da Knechte und Mägde spinnen/ja wenauch deß Kühürten Mägdlein im Felde hinder denKühen hergehet /so hats einen Wocken oder Rocken zwi-schen dem Gürrel stecken/ und spinnen Mit: So kan docheme Magd / ob sie gleich am Tage viel zuthun hätte/ A-bends Und Morgens zum wenigsten 7. Gebünde/ da ineinem ^.Faden/grob und mtttelGarn innen seyn/aberdeß kleinen flächsenen Garn nur 5. Gebünd spmen.Manpflege auch zn diesem Monat allerley Viehe / Gänse/
Hüner/ Endten / Tauben einzukkuffcn/ da einem etwasdavon abgangen / wie auch im kck.uzrio sott gemeldetwerden. So soll man auch die Geniste immer mehlichMit saubern und rein machen/ daß die Tauben unnd Hü-ner wtederumb legen können. Auch last man in denScheunen/ vollend außdreschen / Item/ man schlachtetViehe/rmcherk Fleisch/hawet Fleisch ins Saltz/oderle-gets m Peckel/man fället und häwet Holtz zu brennen/undzubawen/ machet Zeune vndWeinpfale/ hawetReiffen zu bindung der Gefässe / träget die Arenen voneinerstättzu verändern / das Gesinde läst seine Kleidermachen'/flicken und bessern. Von diesem Monat besihxweiter!ib. 2..?crrum cje Crelcearlib. lz»c«i.Looli!»»r,Ub.z.c» i-
t