Von» Ienner.
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ein Monat der yacsemen Namen vom Griechi-schen Wörtlem , quoä, l.unam tl^nikczr,^uiz1.uvsmcntlum vmnium mo^era»
^inreil ^cnli-i Heisteinge-^ wisscrMonatslauff:^>iu^-k^luz der Ienner / dererste? Monat / bey den Alten wares der eliffte / hat seinen Namen in Lateinischer Sprachvom zweysichtigen sano , dem man vorzeiten alle ersteDing zuschreibe/ und derentwegen auch den Anfang deßJahrs/dieweil er zwey Angesicht hat / und Mit dem er--nen zurück ms Alte / und mit dem andern vor sich msNewe Jahr siehet. Es ist aberIanus ein König mIta-Ka gewesen / genantvomHebreischenWörtlem l^ia,das Wein Heisset. Und also haben die Alten ge-nant / daß er die erste und andere Welt vor und nach derSündflut gesehen/und erst nach derSündflut den Weinerfunden hat.DiealtenGriechen haben ihüOcnornum»Iioc ck Vmiroicm . emen Wemmeister genant/daß erdie Weinberge gebawet hat. Dann Gott hat der ge-schwechten Menschlichen Natur durch die Sündflut 7erst nach derselbigen das edle Wemgewächs zu sonderli-cher Starckung geben: Ianus vom Iavan oder Ion/Deß^ett- daher die Griechen und Lateiner kommen. Istderharte-ners ^laen- ^ Monat/in de es pflegt am Hartesten zu stieren. Wann^ ^ - derMonat warm ist/und das Erdreich nicht schleust/soerregt er die kalte Flüsse sehr bey den Leuchen / gibt bösecarkzrroz.den Schlag und andere Kranckheiten / son-derlich wann die Luffc rrube ist/und dieSudwind wehen.Die L un bri schreiben diß Wortsavus mit einem C.
w uz wer«xgelvesen.
schafft.
^ausrillm«jelZucira.
Woher die
Limbn öeil tZzxzus^ca8,Lznu8, und cteclucirellZÄb euaclo öc pere-^rilZZlictoc Dann wann sie sollen sagen gehn/so sagen siegahn/ire, Darumb daß nun die Sonne wieder zu u66beginnet zu gahn/haben sie diesen ersten Monat ssnua-riumgeheissen / und im ersten Tage dieses Monats^»-ouzrii.einer dem andern das Newe Jahr geben/ welchesist eme Deutung und Anzeigung der Sonnenlauff ge-wesen/dabey sie sich haben ettnnernkönnm/derSonnenzu und ablauffdeß Orts/von dem sie kommen / und dcßOrts/dazu sie wiederumb gehen würde. Ich mag hieNicht fast weitlaufftigvon diesen Sachenschreiben / Be-siehe dlekr-iAmears Lsroais UNd soZll..^Lcc)lllum V>-rcbcr^colem,dieinderk'kx6cadeß^an!gedencken/undseiner vielfältigen Schiffart / derjetzoaußMa mLn-rc>s,zm,undhinwiederumbauß kuropam gefah-ren/da er an beyden Orten seine Nachkommen gehabt/wie seme Müntz außweiset. Dann er auffeiner feite einHaupt mit zweyen Angesichten/ und auff der andern einSchiffgeführet/darauffer auß >a Icslism undhin-wieder auß Icsüz in zum öfftern gezogen und ge-fahren ist. Das heist recht vom gehen/reisen undwandern/auß einem Land ins ander.
Wir Teutschen nennens den Jener / welches Wort/unsere Vorfahren anß dem Lattmschen ge-
macht haben/laauzriut der Ienner/ oder derIenneristlaauzriut. Manschreibet /daß Larvluz ivizsauz denMonden und Winden die Namen geben haben soll / die
LsrolüsUZA0U5
denMon-
denund
Amben
die Teutsche / dorlzelius^Arlp.cic vanirsre lcieaciT
Namen gegeben.
Wein wetter erstmalsabgezogenwird.
cap.z. c^uoä c^c» cjc vominibus (?ermzll>cix inrclliAo.
D^tnn Larc»! US ist ein Teutscher gewesen / der
auch eine Teutsche (Zrzmmaricam geschrieben hat.
Mit demNewen Jahr hebt sich an der ander halbeWinter/und weret so lange/biß der Beer auß dem Lochegehet/ oder die Sommervögel / als Störche/Schwal-ben/zc.kommen/und man ackern und graben kan.
Bald nach Weynachten zeucht man die Wein ab.
Grosse Kälte ohne Schnee / schadet sehr dem Wein-stock.
Grosse Schnee und harte Kalte/ schaden wol den Re-ben/dann sie erfrieren / dem Wemstock aber/ Feylichen-sirauchern/und andern Gartenkräutern/schadet die Käl-te nichts/wann Schnee örauffligt / dannunterdemSchnee ligen sie fem warm.
Janusriusder Ienner
VonWetnarbcitimIanuariozuverrichten/ besiehe
c.1.11.1; Loiumel.Iiiz II.^ °
Vom Ävffgang der Sonnen in den
^Huarium.
^c^uzrius isteinlz^nuin rriztculinrim,cjiumum,ljul<c,szn^?.irioizm Lc occ i-'lcnrzle herrschet im Menschen ^^uS/deßüber die ^chenckel und Schienbeine. Au dieser Ieitver- Huullschmnewert sich im Menschen vie , drumb lsts in die- ?^ch^6sem Monat sehr aut/frühe nüchtern emen guten Trunck ^irckuw'guten klaren Wem «der Claret getruncken / wie zwar 3^hernach weiter gemeldet imrd. Wann der Monat im^ cz uzno ist/so soll man Artzney brauchen / so die Naturstarcken.
Doch muß man hie noch eins mercken / daß obwol amiO Tage Ianuam/wle droben verzeichnet/ die Sonnein den Wassermann gehet /so ,'erüyret sie doch umb die-selbe Zeit erst recht das Zeichen deß Steinbocks/ welchesgemeiniglich Nasse Mit sich bringet / und derentwegenauch ingemem/trüb/unlustiq und ungefundWetter ver-ursachet / dech erregt es anfänglich eine zimliche harteund scharpffe Kalte / mit ungestümmen Winden/ undschneidender Lufft / und nach demselben trübe Luffr undWolcken/ und zuletzt Regen oder Schnee/ oder anderunbestälidig Gewitter. Eswere dann/ daß irgend einanderer HtpcA von einem/oder mehr Planeten mi!^ ein-fiel/der dißGewltter leichtlich hindern oder endern könd-te/ wieman dann die ^ro^aottlcsrioncs alle Nicht an-ders verstehen muß/dann cum colzcjllttolle, wie die Ge-lehrtenwissen.
Gesundheit.
In diesem Monar ist gut em Trunck Weins / nuch- Was manlern getruncken / auch fdll man die Krauter oder Würtz im Ienneenüchtern gebrauchen/Ingwer/Negeln / Pfeffer/ Isop/ für SpeißSalbey/Fenchel/Anis/Tosten/ic. Auch ist jetztgur die und TranckLeberader am lincken Arm lassen / sonsten ists nicht gut/ brauchenHoch mercke hie die Reymen: soll.
Deß Ienners Kalt leiö mcht Artzney/
Aderlassentanso gut nicht seyn/
B.<d selten Mittel Speiseiß/
Von Aniß und Ingwer offt genieß.
Item»
Itzt nüchtern brauch Gewury und Wein/
Es soll gesund im Ienner seyn.
Itzo laß auch von dir kein Mut/
Als in der Äoth /sonsi lsts nicht/gut.
Item.
Im Ienner laß ni r weg dein Blut/
Doch were dirs noth/so ists auch gut.
Brauch gewürtzte Speiß und guten Tränch^
Halts Haupt/Brust warm/so lebstu lang.
Item-
Im Ienner hüt dich vor Artzney.
Wem / warme Speiß und Gewürtz brauch frey/
Am Daumen laß/sonst behalt dein Blut/
Bad/Wem und Würtz seyn dir gar gut.
Im schlaffen halt maß/meid Venussp iel/
Die Lufstadern dir nicht schad viel
Auch kan man im Ianuario sehen/was !M gantzeü ^ "Jahr geschehen soll / dann ist der Anfang/Mittel UNdEnde dieses Monats gut/so ist das gantze Jahr gut.
Im Ienner Reiffund SchNee/ ro^ao-
T ')Ut den ^aumen/Bcrgen und Thalentveh.
Die vier I chrzeiten erregen im tNett-
,.ben sondere ^ranckhetten.
Hicrmuß man weiter mercken / daß alle Abwechso^lung der 4 .Zetten tMJahr / sonderliche grosse Veren-derungen und Kranckheiren im Menschen sich erregen/wie auch ttippocr.c.i Iili.z ^^Kc»r,s.zeuget/ und habenetliche Menschen ein solche l'emverai u' daß etliche imSommer/etliche im Wmrer qeffinder seyn. So ist auchviel an den Wmden / an derOertern/an der Zeit/undan Speiß und Tranck/da em jeder ist und.wohnet/ undSie er braucht / geilen / dann nach denftlbigen hat ein
liicsa.