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Th. 1 (1716)
Entstehung
Seite
603
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Deß

Mcltchm Cand-und Ucld-Eebens

Vnsftes Buch/

(5^?v7. I.

und die beste/ angesehen / daß auch der Garten-Bau al<

lerley/und offr/dem Ansebcn nach/ exorbitirende Wei-sen gedultet/ weiln cm jedeßmeynet/sein Kind (wie das

Kuchen-und Artzney-

rtcn werden meistcntdells

ner Verwahrung eingefangcn/! Gprüchwort lautet) sey das schönste; und / die War,

hnr zu bekennen/genug ist/wann man nur den verlang,len Nutzen aus d.-n Garten-Früchten erodert/undalfs?wiewol durch vielerley Wege/jedoch zu einem erwünschten Zweck gelangen kan.

Der Grösse des Gartens kan mannichts eigentlichesvorschreiben / nachdeme ein Hauß - Vatter viel oderwenig Platz darzu hat/oder nachdem eine Stadt undWochen-Mark/wie schon vorhergedachtworden/nah«oder ferne/die Garten - Gewächse einen guten oderbösen Anwehrt haben/oder/nachdem man selbst ausseine Haußhaltung viel oder wenig bedarff; diescmnacl

mit etwan einen GeHage oderlebendigen Zaun unterschieden / je-doch wird dem letzten nur ein engerPlatz/dem ersten aber ein desto wei-terer eingegeben. Wie alles einzurhc i'.en/und was füreine Gestalt zugeben/ sind/nach unterschiedlichen Kops-fen/auchumerschiedeneMeynungen/mdem offt d»e be-sten Gärtner andern ihre Weise ungerne enldecren/n>)ch unlieber aber andern/obwoln bessern Erfindungen(damit sie nicht vor weniger angeseben seyen) Platz ge-b-n wollen,sondern glauben/ihre A> t sey die bewahrteste

Theil.

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