524 Des Adejlchen Land - und Few -Lebens
Lontagion gestorbm / und seine Erbe» sich zu Clau-ftnburg befinden/ habe ichs seithero vov ihnen nochnicht bekommen können. Diese weiche und flüssigeGoid-^lül^ nun/ welche Zwelffels ohne von den war-men Va^zoriduL und Dünsten/ so aus den Bergwer-ken e^Ksiilcnnudauslreigen/also subtil gemacht /und gleichsam wie ein Sassc oderButter werden / dieziehet die ober ihme stehendeReben-Wurtzen oder an-dere Gewachsener VcZclationcm an sich/werden auchzugleich von ihrem natürlichen Saffr übersich gerrie-ben/ und von der wirkenden Krafft der Erden in ei-ne solche/gleichem Pyihagorische ^cremps/c^olinformet» wie das Gewächse ist/so diesen Gold - Safftan sich gezogen/ so/wann es hernach die wsst erreicht /wieder in sein hartes Metall verwandelt wird/ daherLX lulu ?nivciscja!!e ^^lursc,zMörniein in den Wein-beeren/ oder zu Draten / Zainen / Reben-Schößlimgen und Blattern/ oder andern Gewächsen gebildet /
ckelt? sondern auch dieWein-Kornlein vonGold erfüllet gewesen. Daselbst in klilcciianc^Qu.riolis^nni primi,vtzs, l) I. toi 291. schreibt v. Mar-tin Heinrich von Franckenstein / daß ein HungerischerEdelmanu/ genannt/einen Wein - Hauer
gehabt/ der / als er einsmals von der Arbeit abgemat-tet/ in den Weinbergen gesessen / hat er ohngesähr einegelbe Materi aus der Erden erhaben gesehen/und alser solche ausheben wolle/ habe er wahrgenommen/ 5aßestieff und fest in der Erden eingewurzelt gewesen/undob er wol mit der Hauen etlicheStreich darausgethan/scyx:s Hoch in der Erden unbeweglich geblieben/ bis erendlich mit grosser Arbeit ein Stuck / wie einen ziem-lichen Zahn / davon habe abgeledigt / den der Gold, ^schmied als er ihn gesehen und probirt/ für das besteGold erkemit hat / weil aber der Wein-Hauer dmOrt gemerckt/ hab er/ als er ein andersmal wider nach,-jgesehen/ wiederum einen solchen Gold-Zahn herausnnd also/ wie in einem aufsteigenden Dunst / mit ihrer sprossen gesehen/Md solchen mit Mühe abgerissen/ und
Pflantzen iViutrici vermischt und vereinbaret werdendaß sich aber das Gold/wicwol es das schwehresteMe-tall ist/von den Dünsien aufwärts führen lasset/be-zeugt Kc>dcrtu3 öo^Ie , czui cxperiincntoiVlvcbznico 22. paZ. zc>>. rctert, öliczu^näo ieolicn-ciiile amicis subüsntiam c^uanclam sa!in.im, 8alc^m-moniacolonZ^ lubtiliorcm, czus nvn tantum tacil-lim^ ipsg i,cjscenclcrit, secl lccum ctiam maznä lzusn-fitste svlicium 6:Zravc, suri noncalcinatl corpus ,subtilium cxkzlalionum tpccie cvaxcrit, czuT policasupcrnö gKxs. aurinsturam scnvncium cxuillc ma-nif-karint Kan NUN solches in loliclo /^uro durchKunstgeschehen/viel leichter kan es/ wann es von denen heis-sen unter-indischen Dampften noch flüssig un geschmei-i dig ist / von der Natur zu wegen gebracht / und mitjden Gewachsen / besagter Massen / incorporirt wer-ben; und setzt O. Philipp Jacob Sachs :Es hätte v.Joh. Joachim Becher (wie er selbst in semer
?zrt. I. cap. I bezeuget) in Ungarn eine solcheauf Gold - Adern gewachsene Reben gesehen / derenStamm nicht allein mit vielen goldenen Fäden umwi-
dieses hab er so vsstgetrieben/bis endlich seinEdelmannmit ihm / und mit dem Edelmann der Lands-Fürst inein Rechts- Führung gerathen / so zuTockay und derOrten wol bekannt ist. Deßgleichen melden auch diekciationes Luriol» Lbcriizröi (Zucrneri 5Isppc!ij ,ä. 168zu Hamburg gedruckt: Es habe sich vor wenigJahren/ nahe beyder Chur-Sacbsischen ResidenzStadt Dreßden begeben/ daß ein Wein-Gärtner ausder Erden einen langen Stängel stehen sahe/ den qriesser an / zog ihii allgemach zu sich/ und brachte denselbenüber etliche Elen lang heraus/ da zerriß es/und bliebedas übrige in der Erden. Auch rclerut O. Sachs vonLöwenheim in seiner ämpcloorapkik cunosä iib.c. s. PSZ 4?. daß Nian ^nno 165 l demSiebenbürgi,schen Fürsten LiZizm. k sZo?^ einige Trauben aufdemSchloßDatack/ nahe bey Tockay/ verehret hat / dereninwendige Kern oder Stein/durch und durch voll Goldgewesen. Wer mehr dergleichen curiols Erzehlungenwissen will/ der besehe die klitcellsnea duriola ^nm^rimi Oblcrv. »z l. toi. 291. und ^nni lecunäi Obs.uz. uns cum Lckolio,
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