I.
Von Wein - Gebärgen.
S ist nicht Mein ein nützliches/son,dern auch ein anmuthiges schönesStuck der Wirthschafft / Wein-Gärten haben und gemessen / son-derlich/wann sie an einem gutenGrund/wohlgelegenemSvnmch-ten Ort/nahe bey der Hand / vonFleiß und Nachsicht mit desto bes-Wartung können unterhalten werden. Siejederzeit/ von demErtz-Vatter Noa an/ biß zu un-Zeiten/in billich hohem Werth gewesen/nicht al-wegen ihrer Fru6)t Annehmlichkeit im Gebrauch/
sondern auch / weil der Wein in so viel Sachen zu desMenschen Gesundheit dienlich ist ; der Unterschied/Form/Färb und Geschmack ist so mancherley/daß esnicht möglich / alles eigentlich zu erzehlen / auch zu die-sem meinem Vornehmen unnöthig scheinet / weil ichmir allein fürgesetzet/die Beschaffenheit des Oesterreichischen Landes meistentheilö zu erzehlen ; indem derWein nicht allenthalben geräth/wie in beedenVierrelnob Mainharts-Berg und ob Wiener-Wald zu sehen/allda / ob gleich an etlichen Orten Wein-Gebürge zufinden / sie doch gegen den andern im geringen Werthsind; hingegen in den übrigen zweyen Vierteln / son-derlich j
Mettchen Eand - und Meld-Cebens
Werdten Buchs
Erster Theil.
Min - Nmc».