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Des Adettchen Landend Feld-Lcbenö
Wantzenzu vertreiben: NinMvhngefehr2o. Kü-gelem cocco cii i.ivsntc, dörre und stossejlem einemMörser zu Pulver/vermische solche mit Fisch-Gall vonetlichen Karpssen genommen / auch eines Ey großSchmaltz/ mach es warm/ und bestreich die Bettge-statt undOtt/ ivo sich dieWantzen aufhalten/ sonder-lich/ wo sie ihre schwartze Brut hinsetzen/ sie sterbendavon / und ist offt probirt worden.
Fliegen zu vertreiben: Schmier einen Boden-losenHasen mit Milch oder Honig / bind eiuen Sack festedaran/ und wann der Hasen voll Fliegen angesessen/sodeck geschwind einen runden Teller/ oder gehabes Bretdaraus/ schütt die Fliegen in den Sack / verdrehe ihn/und richte solchen wieder auff/ bis sie alle fortsind/ mankans m einem SchafWasscr ertrancken im Sack/undhernach.den Hühnern oder Vögeln vorschütten. AllesUngeziefer fliehet den Rauch oder das vom
Tabae. Verwes in --rkoribus cnccabi« (fagt?.1')'I-jcovvsk^fol. 207.) luKtu cornuccrvi, vcl unzulXca-prins, vel raclicisliliurum, vclcspillorum muliebri-u n , vcl ?oeonize, vcl 6mv dubulo, sut etiam zlio tri-rc> irkorc» iiiine. Oder misch unter Schweinen-Schmeer Quecksilber/ mach eine Salben/ und brauchesie wie die vorige; oder bestreich die Bettstatten mitschärften Meerzwiebel-Essig.
Für die Schaben/welche wollene Kleiderund Peltz-wcrck sehr verderben: Lege Campher in Tüchlem einge-bunden/hin und wieder dazwischen; Oder lege Wein-rauten darunter; Item Baldrian-Wnrtzen im Früh-ling gegraben; oder Farrenkraut in den Kisten undKästen gehalten; Kayserblummen-Saamen in ^ack-lein in die Truhen/ zwischen die Kleider gelegt/ tödtetdieSchaben/und verhütet daß sie nicht hinein kommen/das thut gleichmässig die Veyel-Wurh.
Fliegen zu vertreiben / soll man Nießwurtz in Milchsieden/und ihnen vorstellen/welche davon sressen/ diemüssen sterben. Noch gewisser dafür ist der rothe/mitweissen Flecklein und Tüpffien gezeichnete/wolbekannteFilegen-S^wamm/ in Milch gesotten/ und also ihnenvorgesetzt; muß aber alle essende Mahr wol zugehüiletwerden/ damit sie nicht mögen hineinfallen ;Jt. Wex-
muth in Saltz - Wasser gesotten / Cammern und Ge-mach damit besprengt/ vertreibt und todtetsie; Oder/nimm Feichtbohnen / l.upinvs, lege sie auf glühendeKohlen/so sterben von dem Rauchdie Fliegen und Mu,cken.
Die Wieseln zu vertreiben/ soll man Waitzenkörnerim Wasser/ darinnen Ssimiax zerrieben ist/emweichcn/und an dieOrt hinsäen / wo sie sichgememlglich aufzu-halten pflegen/ welche davon lsset/die stirbt/ oder fliehetdavon; oder ein Wolffs Kopft daselbst hingegangen /solle sie vertreiben.
Grillen wegzubringen/ sagt Klerus, soll man imWinter einen Gebund frisches Erbsen-Stroh in dieStuben/ nahend zum Ofen legen/fo kriechen sie häussighinein/ dieses mag man Morgens in die Kälte tragen/oder in den Schnee/ so erfrieren sie bald; oder nimmgekochte Erbsen / wirfftgetödtes Quecksilber darein/> rührs wol durcheinander/ und streue es m ihre Löcher.
Schlangen und Nattern werden vertrieben/ wann^ man gedörtte Stabwurtzen ansglüende Kohlen legt /und damit räuchert;Kayserb'umen oderNarden-Saa-
men/das ist8cmen^lizci>T oder^cianlku ausglühcn-
^ de Kohlen gethan/ und einen Rauch gemacht/vertreibt' alle gissttge Thier/ der Rauch von vertreibt
nicht allein gisstigeThier sondern auch dieStecbkefer inden Weingebürgen. Lum-ni in Wasser
darinnen Senffgesotten hat / wiederum gesotten/ unddie O erter/ da vergisste Thier ihre Wohnung haben,besprengt/verjagt dieselben/ das thut auch der Rauchvon Lummi Oppmiaco. item der Rauch von ange,zündter Berchtram-Wurtzen;also auch vonqedöntemQuendel-Kraut/ oder von Kressen-Saamen; inglei-chen auch Wcinrauten gedönt/ ausglühende Kohlengelegt und geränchert/ vertreibt Nattern/ Vipern/ undandere gifftige Wurme
Angezündte Widhopsss-Federn sollen die Scorpio,nen vertreiben. ^ ^
WasMäus/Ratzen/Rauppen und anders Garten-und Felder verderbendes Ungeziefer anbelangt/ wirdman im vierdten und fünssten Buch mehr finden/ dißist allhier / als überflüssig/ ausgelassen worden.
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