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Des Adelichen Land - und Feld - Lebens
Pulvers nimm einer Nußschalen voll/wol vermischt inPetersil -Wasser/alie Morgen und Abend ein/ dw ver-treibt den Blasen -Stem.Zrem/dieses ist ein trefflichesWasser für den Stein. Man nimmt em Seideltu» vmi. der schrswrck ist/ein Seidel Erdbeer-Wasjer/aemeines Bronnen-Wasser eine Halbe / braunen Zu-cker-Candi Loch / Rhabarbara anderthalb Quincelgröblicht zerschnitten/und hernach zerstossen/ zusam-men in einGlas gethan/wol verbunden/und etlicheWo-chen an einemwarmenOrt stehen iassen/msdann durchein sauberTuch gesiehen /undgebraucht/sollgar bewährtseyn - Oder nimm vier weiss- schöne KtMngstew glühesie/ und lösche sie in gutem Malvasier av / verdecks wolmit einem Deckel/und uingeschlagenen nassen Tuch/crinck davon alle Morgen emenLöffelvoll/ i-.-
piclem vcNcX.lineciuiorc:. Sc c rcn»dus calculum mi-l-zculose. Jttm/mmm Krebsaugen und Eycheln/jedesein halb Loth/ Galizenstein und rothe Myrrhen / jedesein halb Oumtel / wol gestosseunnd untereinander zer-rieben/ von diesem Pulver allweg ein hatbes Oumtel in" Löffel voll Meerrettich-Wein eingegebm/ Mendsund Morgens/ es treibt gewaltig. Gen Wein abermackalso: Nimm 2. Unzen Meer-Rertich / schab iynklein/ thue ihn in em Glas/gieß ein Quart Wem daru-ber/laß ihn wol vermacht Tag und Nacht daraus lie-hen/alsdann abgeklärt/und gebraucht.
^ür den Stein: Brenn Hasen-Blut und den Balgdavon in einem Hafen zu Pulver / und gib dem nran-cken einen halben Löffel voll / m einem guten Vcmcuic,warm nüchtern zu mucken / so wird der Stein zer-schmelzen; und daß daran nicht zu zweifteln / so scyuttin ein warm Wasser/einen Löffel voll dieses Pulvers/und leg einen Stein darem/welchen du wiut/ so wirder von Stund an ansangen zu verschmeißen/ weiches zu
verwundern. ^ ^ ^ ^
Ein warhafftes ^-ccpl für den Stein und Sand:K.KL. 8. Loth Scbnecken-Blatlein/2. Loch Krebsaugen/i. Loth Orientalische Perlen / auch so viel Lorauen/Karpffcnstein/ und von de« Beinlein / so die Karpffenober des Mauls haben/und die Gestalt eines Lvarps-sens vorstellen/ 2. Loth gedörrten Salve /1. Loth weisstSanickel -Wurtzen/i.Loth Eychens-Laub/z. LothHer^schapetschen /dieSteinIein herausgethan/alles puwe-tisirt/und untereinander gemischt/ und emenUngari-schen Dueaten darein gefeilt / jede Wochen zwepmal/als Abends und Morgens/ein Messerspltz voll/ in einemLöffel voll Wein/Bier oder Flelsch-Bruhe/eingenom-wen/ zwey Stunde darauf gesastet / wircket verwun-derlich.
Eine bewährte Kunst für den Mein: Nimm «ineHalbe Malvasier/ und em halb Seidel Baum-Oel/thue es durcheinander/und sieds wol/ trincks drey odervier Tage nacheinander/ auss wärmste du es leidenkanst.
ttelmont. 6e sol. ^9. glt: Oercviliam . cu!
scmcn Oauci incoÄum cü, libcrsre ä I^ilkisti. Icjcmfol 74. allerit, liczuorem c ramiz vulncrals Lcrul«Aucntem.elle mcrum I-ilsiigsis öalssmum.
Item/schab die gelben Rinden von vielen Limonien
Weidling/und laß es dreyTag im Keller/oder an einemkühlem Ort stehen/preß hernach den Safftaus/ausje-desPsund dieses Safftsnimnrsc» Judenkirschen/zer-quetsche sie mit den Fingern / thue es zusamm in emengläsernen Kolben/der wol verdeckt sey / distillir es sachtm warmeMschen oder Sand/Tag und Nacht/brennshernach m Tigris aus; man nimmt aus einmchlz.Unzenvieses Wassers mit einer halben Unzen schöntnzerstosscncnZucker/und 2>Unzen geringen weissenWein/lässt solche emegantze Nacht mit einander baitzen; mannimmts frühe z. Tage nacheinander/ im abnehmendenMonden / soll Sand und Stein stattlich ausführen;theils nehmen nur d:e zerknirschten Juden-Kirschen/und das ^aure von Limonien / lassens etliche Stundeim weissenWein weichen/und distillirens hernvch; imSommer mag mans seltner/ im Winter aber 0 erbrauchen/wie kcrrarius lilz.z.ttcspericjum 5ol^ z,4.bezeuget. Iclsm liiz. 4. sol.478. sagt : 8tiIIstitiz semi-num ^ursntii gczua.cum lzinis lci-nisczuc (kalcaritk!Aulluiis, kenum L: Vesicss calculos comminuik. O.
l^us^ormius in ^ulc» 5o>. sy. sagt: Der Steinaus dem Kopffder Perßling und Karpffen/ sey gut wi-der Sand und Stem/ wann man ihn gepulvert/ einer!OrsUima schwer/lnWein Angibt.
Ein anders sehr gerühmtes und bewährtes Mitteldafür: Nimm wol-zettige Holderbeer/ thue sie in einenneuen verglasten Hafen/ der sauber ist/ schütte gutenalten Wein darüber/daß er ein wenig über die Beer ge-he/ verkleide den Hafen mit Leim/daß kein Dampfs da-von gehe/grüb im Keller eine Gruben/ oder nimm einengroßen Kübel vbll Roß-Zirck/ laß den Hasen 4o.Tagedartnn vergraben stehen/ hernach thue ihn heraus/ undbrenn die Maten m öai„. klar, aus/brauch davon je-desmal/ z. Tage nacheinander/ vor denNeu-Mondcn/alleTage z.Löffel voll/Morgeirs nüchtern/und faste einpaar Stunden darauf; oder auch zwischen den NeuMonden/wann du den Stein empfindest / jedesmal 2Löffel voll/continuir solches allzeit z.Tag nacheinander/,vordem Neu-Mond«t/ du empfindest den Stein garnicht/es hilfft endlich gar/und zermalmet dm EttininNieren und Blasen/man wirds bald/wan^i mans et-lichemal gebraucht hat/m Ki°tulg sehen/ da viel kleinzermalmeter Sand / ohne einigen Schmertzen odergrossen Stem/weggehe.
Klcötoris 8crenislimi Krsnclclz. mo6crni ^ecc°pi für
den Sand ist folgendes : ^ec. klclpilor. 8pccicr. Ois-
trsgsntk. Lr^kalli 1'srt. sna zj. rsclicis ononiciis. l.i-quiriti«, 8cm. Xiclon. cxcorticsr. I^ilii 8olis sns zj.8em. 8sX>5rgZ. Lenincise, kspkzni, >VltsiTT sna zl^.8sccksri Lancii sIki Zij. mitce kigt siulvis sulztiüs inscptem pgrtcs s^usles» in^ovtlunio tumslur in stzuakrszrsrize sut 8sxifrsZt«e,
Lsnceilus schreibt/daß der Stein/ der in einerSt erBlasen im Majo gefunden wird / trefflich widtt dmStein diene/in Wein gelegt/ der werde davon Sass-ran-Farb; von diesem taglich nachgegossenem Weinsoll man trincken/bis der Stein gantz verzehret wird/ sowird sich auch der Stein im Menschen verlieren / wie
ab/ mit einer scharffen Feil / thue si in einen Mitten) auch Hucrcctanus bezeuget.
Herr