Drittes Buch/ Haus-Mutter.
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Lmu! exjiolitg 5ucrinlLoli,squs illi, rubicunclitlimamtinüur^m nzncilcilur, inftsr sanzuini«, Kobertu»«ie kluüid>«, Zjiiritum psni, summ^ reüi!?cstum cxposuil rsclil» tolzribus, Quorum subtili mixturAintras>,ucsi koras, spirilu» ille coelalii tin>
Äurt imbui, äc kubinum eolorc «quare ccvpit: Iplcquoljue(in^uitl'sc>ciu»)probsrecwpi. <zuo6 iznesesunutur«. Oekillavi sliczuoticz psnem triticcum .cum rare psrstum , line slio sclclito Lermcnlo,Sc eum oräine elemcnt« cicüillailem , Lc jsm cspulmortuum multo aäkue oleo prUZnsns, exponcremaLri, subit« ink»r pi!i. exlurZebst ex eo tcnuiNnnu8sumu», Lc mox in crupil sltillimsm ,
put mortuum, snte frizicium, lolo seris atlsÄu , scikorZm Se ultrs ctursvit.
Was anlangt das Brod zu formen/ stehts jedemfrey zu seinem Belieben: Scrresaberist derMeynung/es sey besser/ wann man auch das Gesinds Brod kleinmacht/ daß man jedem zur Mahlzeit seinen Theil gebe/so viel Personen/ so vielLaibel Brod/ und etwan eineszum Überschuß/ so man mit den grossen vielpfündigenBroden nicht so genau treffen kan^ da man «itwederzuviel/oder zu wenig gibt/ und was man nicht auszehrt/spen/ hart und staubicht wird; hingen erspahrt manan den kleinen Brod die Mütze des Zerschneidens/ da-von offt viel Brosamen unnutzlich verfallen/ daß man(welches sündlich) mit Füssen aufderGOttes-Gabumgehet. Etliche aber machen mittelmäßige Laibe/ daßallzeit auf vier Personen eines gebühret/ und glauben/das kleine Brod wird viel eher verzuckt/ und gestohlen/man könne es/wegen der vielfältigen Anzahl/ wenigerverrechnen/ werde viel eher hart als das grosse; doch/wanns eine fleißige Haus-Mutter in ihre Verwah-rung nimt/ und man wöchentlich od' wenigstens in vier-zehen Tagen einmal/bächt/sv sey nicht zu sorgen/ daß esbey so vielen Mäulern/ die taglich zehren/ verderbensollte/so komme es auch leichter an / wann man an un-terschiedliche Ort den Taglöhnern/Arbeitern/ Gesindeaufs Feld/ oder ausunterschiedliche Mayerhöfe/ das
Bon dem Mehl
As Korn ist zwar des Haus - Vatters Versor-gung untergeben / das Mehl aber wird ge-wöhnlich von der Haus-Mutter verwahretund ausgespendet/ wiewol alle dergleichen Anstellun-gen von beeden llcpencliren/ und eines so wol als dasandere Wissenschafft darum haben solle. Das Traydvon allerley Sorten/ lst am besten im alten Monden/wol gerculert und ausgeputzt/ in der Mühleu ausschüt«ten und mahlen lassen. Der Müllersollgeben aus 15.Metzen Korn / 20. Strich Mehl/ und 4. gupffte Me-zen Kleyen: der Müller aber soll z. Strich schönesMehl Auszug machen aufdes Herm Tafel. Wannmanunter^.Mchen oder einen halben Muth-Kornz .4. oder 5. Metzen Gersten mischet/so wird das Brodkräfftiger/ weiß und schon. Wann man ein Hand-vollKümming untersMahl-Gettayd thut/so staubts nicht/die Müller aber sollens nicht gerne sehen; hat man abereinen eigenen treuen Diener/ der fleißig selbst bey dem
Brod austheilen muß/ daß also keinem zu viel oder zuwenig gegeben werde / wie man sonst bey grossemBrod meistentheils die Stück ungleich macht/ davorallen Dingen die Sauberkeit des kleinen Brods / unddie Billichkeiteiner durchausgleichen Austheilung/ insonderbahreObacht zu nehmen. Wo manHof-Beckenoder Pfister halt/werden sie auf sonderbare unterschied-liche Ordnungen angenommen /als wan man daöKornin die Mühle bringen w'll /daß er selbst bey dem Ein-fassen sey/so wol als der Ho'-Muüer / daß jeder selbstsehe und wisse/ was für Trayd aufdie Mühien komme/und wie es gemessen / daß nich. hernach fürgewcndetwerde / das Getrayd wäre vom Kasten untrchtig oderübel gemessen aufdie Mühle gebracht/ oder daß daherdas Brod nichtgebührlich möge gebacken werden;itemsoll er das Brod rein und fieissig backen und verwah-ren/auch wol zusehen / dG nichts unziemlich es unterdem Mehl/ aus Nachlässigkeit / Verwahrlosung oderBoßheitgemischt sey ; sasBrod muß er/ nach befohle-nem Gewicht/ einlieffern. und da was zu leicht wäre/wirds ihm nicht pöiürel.
)ok öapliiia ?orti> sagt: Wann man Brod willmachen ohne Sauertaig/so!l man etwas von Salpeterunter denTaig thun/ dann er macht dasBrod viel mil-der/ wie auch das Fleisch: Andere thun den Tag vor-her/ehe sie backen/ Weintrauben in ein Wasser/ unddes folgenden Tages/ wann sie einmachen und knetten/nehmende solche heraus / wie sie da oben aufschwim,men / drucken sie aus/ und brauchen die heraus fiiessen-de Feuchtigkeit/an statt des SauertaigeS/ so wird dasBrod viel lieblicher davon.
Will man aber Sauertaig daS gantze Jahr durchhaben/ so n immt man/ wann der Most gieret und brau,set/denselbenSchaum/ den er heraus wirjst/mischet ihnunter Hirßen-Mehl/ treibt und rührt alles klein unter-einander / und macht Küchlein daraus/ die last manan der Sonnen trocken werden/ legt sie an einen feuch-ten Ort/ nimmt hernach so viel davon gepülvert/ alsman braucht/an statt des Sauertaiges.
und Gries/ ?c.
Malter zusihetund Achtung hat/ so gibt» am Mehlund Kleyen noch mehr. v>nccn?o l'snars schreibet /daß im Mehl/ auch in den Kleyen/allerley Sachen/alsEyer / Fleisch/ sonderlich fette Vögel erhalten / undalso können weit verschicket werden : Lon oncie leitjiksrin>j, jagt er/ k cius cli Locola ciilevsnte , 5st-tsin polvcrc, 6e impakatz, ti fa pska per cjzr s>.^clce, ist «ber verbotten/und derhalben nichtju prs-Qiciren.
Aus einem gereuterten gestrichenen Metzen Waitz/muß derMüller geben grobenGesinds-GrieS einVier-tel/ schönen Grtes ein Achtel/schönes Mehl ein Achtel/Poll-Mehl ein Viertel/Oblat ein Viertel/ alles gufft;Kleyen aber ein Viertel und ein Achtel.
Gersten soll er liffern aus einem gestrichenen Me-zen/grobgenolte Gersten einen halben Strich/ kleineUlmer«Gersten aber ein Viertel / Mehl einen halbesStrich/ und Kleyen ein Viertel. Hirs-prein/aus einem
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