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Deö Ädelichen Land-und Feld-Lebens.
halbe Welt damit können verschen seyn/ und w«chet/«n Theil dessen/ dem Englischen nicht ein Haar. VonBley gibt es in Karndten/ bey Villach/ auch in Böh-men und Ungarn so viel/ daß es genug ist/ und hatOber-Steycr/imAdmontischenbeymDorffSchlam-ming ein Ertzt/ dessen der Lentner sechtzig Pfund haltensolle/ aber nicht gebauet wird. Von Mineralien/ alsSchwefel/Kupsser-WaflerundSpicß-Glaß/gibtUn-zern allein (von andern nicht zu sagen) so viel/daß/wie-derum eine gantze Welt damit zu versorgen wäre / alleübrige sind in Menge und Überfluß/ eines hier/ das an-dere dort/ und hat/ bevorabUngern/ das Berggrün/imd damit ein ziemliches ^lonopviium. In Tyroll fälltGalmey / daher» auch daselbst der Messing zubereitetist Welcher Ort nun alle Metallen und Mineralienbesitzt/ allda können auch die Materialien zu minerali-schen Farben nicht weit seyn/wenigst wann die Mühedabey nicht gespart wird. Von Saltzen findet sich desErd - Saltzes und Saliters aller Orten genug/ in Un-garn aber die Fülle. Böhmen scheinet / daß es desAlauns eigenes Vatterland werden wolle / Massen sichdessen / gegen den Meißnischen Granhen/ unglaublicheBergwercke Herfür thun / wenn man nur.qenugsamenVerschleuß hatte; des Holtzes zu allerley nützlichenJn-ftrumenten findet sich an etlichen Orten m solchenUber,fiuß/ daß derjenigekeinengeringen Danck verdienenwürde/ der nur anweisen könnte/ wie seiner mit Nutzenloß zu werden; es mangelt auch dessen zu Massten undSchiff-Bau nicht / zu geschweige» der anders. Dieedlen Gestein gehören ebenmäßig M diesem Titul/ alsder fürnehmsteZierrath/ deren Muckt uns Ungarndie Opalen und Nephirt- Stein/Böhmen die edlestenabermeinstenskleineGranaten/auchLasur/dannsernerDiMMM Amethysten /Saphir/Topasen/Carnio^
len/ Aquamarin, Achaten/Jaspis/allerhand Farben/Perlen/doch in schlechtenWmh/samt den Serpentin-Stein. Von Wachs/ Unschlit/ Horn/ Glas/ Bein /Papier/Pech/ Roß-undNehe-H«aren/ Federn/ unddesgleichen verschiedenen Dingen mehr/so nicht weni-ger / als andere oberzehlte Sachen/in vielerlei) Wege/zu menschlichen Behuff dienen / ist weiter nichts anzu-führen/ als nur / daß/weilen der Überfluß an Bienen/Viehzucht/ Lein/ und andern Dingen/ wovon diese ab-fallen/ in denen Erblanden vorhanden/ sie an derselbenebenfalls keinen Abgang leiden können. Der Pferdeaber/ als welche sehr fürnehme und lebendige Instru-menten menschlicher Nothdurfft sind/ lstbilitch nichtjuvergessen/von welchen/ für allen Hungarn/ hernachBöhmen und das Carst-Gebürge berühmetsind / derübrigen Erb - Lande aber ist keines/ das ihrer mangelt/deren Überfluß durchgehends verHanden ist ; andererEuropaischer Last - Thier / wo man ih«r bedarss/ istauch kein Abgang: Und/ obwol etliche Sachen uns zumangeln scheinen / können wir jedoch derselben leichtentbehren/weil wir doch die nothwendigsten haben/ ununs damit wohl leichtlich begnügen lassen können; Wer
^ractätlein /
wird nicht ungenehme Sachen daselbst finden/ und derWarheit Würckung daraus erkennen/ so doch allesfast mehr zu wünschen/ als zu hoffen/wo GOTT nichtsonderlich seine Gnad und Seeqen verleihet. Ich habes alleine Auszugs-weise hier eingeführet / daß manwisse/ es mangle unsern Ländern an nichts /was ;u un-serm Wolstand gehöret/ausser an der Art und Wissen-schafft / will nicht sagen am Willen; unserHeyl undWolfahrt recht und vernünfstig zu gebrauchen/andernden Vortheil zu benehmen/ und uns dem GöttlichenSeegen gemäß zu erzeigen.
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