Uom-de an den günstigen Wfer.
bekennen/daß ein solch weitläufftigesWerckvon derWÄ Occanc^mia zu schreiben / ich niemaln / aber wol vor etlich und zwan-WMÄvW ztg Jahren dieQeorZica anfdaskürtzesteVers^weise aufzusetzen wil-lens gewesen/wie ich aber das letzere bald geendet/und etlichen gtt-ten Freunden und Gönnern / als sonderlich denen nunmehr beedenseeligen Kunst-liebenden und Unglückseligen / wie auch andern unterschiedlichen ge-wiesen / und ihre Meynung verlangt/ haben sie ihnen zwar meine Arbeit nicht miß-fallen lassen/ doch aber dttses beygefügt / daß dergleichen Tcripra vi6aQica besser undanmuthiger in freyer/als gebundener Rede mögen gehalten werden; also daß ichnothwendig iu ?lOta Vcynzerckungen anhencken solte. Und ob ich wol ihrem Urtheilund Willen nicht widersprochen/habe ichs doch zu vollführen viel Zahr aufgescho-ben/biß ich letzlich Mich samt den Meinigen in die vornehme Käyserl. freyeReichs-
StadtRegenspurg brgxben/ und allda
haben und gemessen können/also indem ich die vorige gantze Zeit über/allerley vor?nehme zur Wirthschafft gehörige Sachen/theils aus guten bewährten allerhandSprachen ^mkoren/ theils mit Beyhülff anderer guter Freunde/ nicht wenig auchaus eigner Beobachtung/Fürmerckung und Erfahrung gefammlet/habe ich michendlich darübergemacht/ und dieses Werck in krosa, nach und nach in ein paar Iahiren/neben denen eroälomis liZmo Sermone, versertigen/und dem günstigen Leserhiemit communiciren und mittheilen wollen.
Damit man aber nicht vorwerffen möge/ ich handle von der Wirchschafft / undmelde nicht / was sie sey / hat es mich anfangs darum unnöchig gedaucht/ weil esohne diß ein jedermann bekanntesBing ist/ohne welches das menschliche Leben nichtbestehen kan/ damit eö aber auf das kürtzeste geschehe / ist die Oeconomia nichts an?dcrs / als eine weise Vorsichtigkeit / eine Hauswirthschafft beglückt anzustellen / zuführen/und zu erhalten/nnd wird sich nicht übel hermmen / was der gelehrtetarckus in seinem Gastmahl der sieben weifen Griechen erzehZet/daß als l'erianäervon den andern sich erfrage / welche Hauswirthschafft recht glücklich zu achten sey ehabe darauferstlichSolon geantwortet/diejenige sey es/worinnen kein unrecht er-worbenes Gut zu finden/welches zu erhalten kein Mißtrauen / und auszuspendmkeine Reue nach sich ziehe, vias habe gesagt / in weicher der Haus-Vatter aus frey-willigem Hertzen sich also verhält / wie er i von aussen zu leben / durch die Gesetze an-geleitet werde, ikalcs habe vermeint/wan derHans-Vatter die mehreste Ieit könnemüssig seyn / nemlich wo das Gesinde steissig und arbeitsam / sich nicht erst durch vielGebot antreiben lasse, elcokuluz habe vermeldet / die Hauswirthschafft sey ambesten bestellet / in welcher mehr seyen die den Haus-Vatter lieben/ als die ihn fürch-ten. l >ittaci Aussprnch war / in welcher nichts unnochwcndiges und überflüssigesbegehrt / auch nichts nothwendiges zu verlangen seye. Endlich habe Llnlon geschlos-sen/ diese wäre die glückseligste Wirthschafft / die bestellet sey gleich einer Stadt / rar-
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