Dritte» Theils Fünffteö Buch.
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daran istfünffthalb Zoll breit/ und nicht gar einerElen lang. Die Länge des Bocks muß sich nach derGross« des Stocks richten/damit sie beyde geHebe zu-sammen tretten. k Zeiger auch zugleich das Loch/! welches die zwerg über an dem Bockeist/ dritthalben! Zoll lang und eines Zolls breit ist. ? Sind zwoj Narben an dem Ober-Theil des Bocks/darein sich dieHaspelein fügen/ oder schmiegen/wann man im Slel-^ len den Stock am Bock einzeucht/ wie allezeit gesche-- hen muß. 1.1- Sind die Beine zum Bock/ an jeder, Seiten drey. Die äussersten zwey an jeder Seilen/daraufderBock stehet/ müssen sich auch nach derGröf-se des Stockes/ und nach der Lange der Stacheln rich-ten/ dann wann der Stock dick / die Stacheln langsind/ und die Beine am Bocke kurtz / so reichen oderlangen die spitzigen Stacheln in dem Ritt oder in dieFahrt des Maulwurffs / und schieben sich nicht zurSache. Nach der Grösse des Stocks und derStachel müssen die Seiten-Beine guter vierthalberViertlein Hon einer Elen lang seyn K! ki. DeutenaufdieMittel-^zchime/ solche müssen mehr als einenZoll breit seyn/als die äussersten am Stocke / dannan diesem zeucht sich der Stock aus/und fallet daranwieder nieder. Wann man den untern Zapffen ander MittekSchiemn/ nicht in der Mitten / sondernam Orte derselben machet / so reichen sie weit genug-sam im Bock binein / ob sie schon im Anfange nichtbreiter als die Beine zum Bocke sind geschnitten wor.-den.Unten stehen die Mittel-Schienen auf den Stam-men.
n n.SinddieStämmen/daraufdie Mittel-Schie-nen gerade in der Mitten in Löchern fussen und ste-hen. Solche müssen fast vier Zoll von der El den er-haben seyn/ damit sie die Fahrten nicht eindrucken/oderdem Maulwurffam Gang hindern, o. Die Nar-be oben am Bocke/ daran man das Stell-Holtz untenansetzet. Das fauligen/ fo auf dem Bock gese-tzet/darinnen das Gtell-Schwanglichen mit I' ge-zeichnet / auf und niedergehet. Oben werden sie auchnach dem Bocke abgenommen/ daß an der Seiren/wounten der Zapffen ist/ ein Ansatz bleibet: Am Stockssind dann zwo Narben/an jeder Seit n Mischendenbeyden Beinen eine / mir 0 o. ivmt / daran treibtm in die Schienen/ biß an Ansatz / so stehen die Mittel»Schienen oben ss weit im Stocke als unten/und ge-het der Wind ungehindert daran.
Die Mittel-Scbienen/wann sie in Narben gedran-ge cmgeschoben seynd/ darff man nicht verkeilen/ son-dern man schlägt nur einen Stefft vor/damit wannder Stock stecken bleiben wolte/ daß man sie zurücke,könte treiben / und zu rechte richten. 8 Ist dasLöchlein an dem Säuligen/da man durchs Schwäng-lein zu gleich ein Pflöcklein stecket. Summa / dieserAufsatz aufdem Bock / ist nicht änderst iormiret alseine kleine Born-Saule und Scbwengel/darinn oben«in grosser Nagel / als ein Pflöcklein stecket, n Dasvorder Theil am Stell-Schwenglein ist eines gutenZolls lang/ausgenommen auf der Seiten / da sichdas Stell-Holtz anlelmet und ausgenommen ist/ hates einen Ranff oder Absatz behalten /" damit es die
nicht weichen noch wancken könne. V Ist der Knecht/daran sich das Stell Schwänglein m der Stellunglehnet/ist bald tormiret wie ein Eiden Zincken stehetnichtgerade mderMitten aufdem Bocke/sondern istetwas geneigt auf die Seiten/ da der E tock hanget.Diese Stück alle vermacht man nicht veste/ aufd.ßman sie kan ausheben/wann man will. An das Stell,schwanglein bey L. pfleget man wohl zwey ot er dreyLöchlein zu bohren/ damit wan sich eins zum S ellennicht schickt / man solches vor und hinter sich forlste,cken könne, x Ast die Stell - Schiene / so fünff gu-ter Viertel Elen lang/ihre Breite muß sich nach derLänge des Lochs oben im Bocke rc^uliren / daß mansie ungehindert im Tragen aushebe« und wiederumhineinstecken kan. v. Sind die Stell-Zähne an derSchienen/an der Zahl 10./stehet ein jeder fast einenHolt weit von einander. Es sind solcher Zähnlein ander Zahl darum soviel/ damit/wann sichs mit einemnicht schicket / man andere habe/so lang« biß es ein-trifft.
Unterweilen/ wann man die Stell- Schienen sehrtieff im Graben setzen muß/ und der Bock hoch stehet/zeucht man unten ein paar Zahnlein/darmit dieSchiene den Grund erreiche. Wann man nachmals die Fal-le wegnimmt / so stecket man die ausgenommcnenZähnlein oder Pflöcklein wiederum an seinen Ort.
Ast ein starckcr Nagel/daran man den Stock hän-get/wann man dieFalle entweder fortträgst oder un-gestellt etwann an einem Ort setzet/sonsten hat er inder Stellung keinen Nutzen.
z. Zu wissen/ wie man die Falle recht st.llen soll.Wann der Stock und Bock zur Fallen bereitet undin einander gefüget/ also daß der Stock/ ohne Hinde-rung / sich lässet an den Schienen aufziehen / auchschleunig wiederum niederfallet/und aufeiner Seitenwie aufder andern / das rechte Gewicbt hat/daß esauf keine S eilen hanget/ so hat die Falle keinen Man-gel.
Wann man die Falle anstellen will/ setze man solchenach der Länge des Rittes also / daß die Stacbeln zu !beyden Theilen desMaulwurffs.Farth treffen.Wannnun dieFalle zu recht gesetzet/so sencket man den Stockgemachsam mit den Stacheln in den Ritt / und zwarso tieff/als sie nachmals hinein fallen sollen/damit imFallen keine Hindernüß allda sey. Darauf ziehetman den Stock in die Höhe/und die Stachel gemach-sam aus der Erden / auf daß man die Fahrt nicht sehrverwüste; Hanget den Strick wieder an seinen Nagel/6 oder man halt das Band/ daran er hangt / mit derHand/und legt Waaftn oder abgestochenes Gi aß/daran noch etwas Erden hanget / eines kleinen Fin-gers dick/ .und zweyer Glieder lang / gerade mittenzwischen dk Löcher / so mit d'n Stacheln gemachet:drucket darauf den Waasen ziemlicher Massen in dieFahrt/ daß dadurch leichtlich der balbe Theil derFahrtzugedrückt wird; Auf diesen Waasen setzet man dieSrell-S cbienen (wann man nicht einen Waasen un-ter die Schienen legte/ und der Maulwurff mit demRieftl die blosse Schiene treffe/ wiche er beyseits aus/würffe dieFalle nicht ein/drum legt man einen wei-
Stell-Schienegewiß haltt / und solche im Winde chen Waasen/oder BüschleinMoos unter) und rich-
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