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len. — Das Dorf Eil an der nämlichen Heerstraße, vondessen Besenbindereien bereits oben die Rede war, mit einerKapelle und Vicarie unter Urbach zählt jetzt 133 Wohn-häuser mit 760 Einw., und Elsdorf 23 Wohnungen mit146 Einw. Im I. 1770 hatte ersteres W Häuser mit420 Einw., und Elsdorf 14 Häuser mit 79 Bewohnern.Das bei Heumar waldwärts gelegene Gut Nöttchen warein Nittersstz, früher gleichnamigen Adeligen, später denHerren von Lützerode zugehörig. Den Nittersttz Leiden-hausen bei Eil, jetzt Eigenthum des Grafen von Mprbachzu Harss, besaßen im 15. Jahrh, die Edlen von Neichters-heim genannt Krümnel, im 16. Jahrh, die von Beiling-Hausen und kam im I. 1634 an Gottfried von Breiden-dach. Im I. 1730 wurde Johann Friedrich Freiherrvon Weichs und 1766 Ferdinand Joseph von Weicdswegen Leidenhausen anfgeschworen. Die ScimnugemeindeHeumar zählt jetzt 3540 Einw, 4 Schulen, 5 Kirchenund Kapellen und 576 Wohnhäuser. Der Viehstaud be-trägt gegenwärtig 167 Pferde, 10 Vtiere, L0 Ochsen, II12Kühe und Niuder, 900 Schafe und 250 Schweine. ImJahr 1773 betrug der Viehstand 65 Pferde, 120 Ochsenuud 765 Kühe und Rinder.
Die Sammtgemeinde Wahn, der südlichste Theil desKreises Mülheim besteht aus den drei karh. PfarreienLanget, Wahn und Niederzündorf. Die älteste Kirchen-^gemeinde war die von Oberzündorf (alturk. Kunäorji,— Sonnendorf auch in einigen UrkundenA>ii<Iemini-j) genannt), welche der heil. Heribert im I.>008 der Abtei Deuz ineorporirte, nachdem die Edelfrauvnn ^uunoilarusi nach dem Tode ihres GemalsHngo Hof nnd Kirche zu ihrem nnd ihrer VerwandtenSeelenheil an das Kloster Deuz abgetreten hatte. Alsim IZ. Jahrh, auch Niederzündorf durch den GrafenAdolf von Berg und das Severinstift zu Kölu eine Kircheerhalren hatte, und dieser Ort durch die Anlage des dor-tigen Nheinzolles bedeutend wurde, sank Oberzündoef zudessen Filiale herab, in nämlicher historischer Art undWeise wie dies bei Buchheim und Nefrath oben bericht«