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9. März 1370 und 11. Weinmonat !371 mit Angabeseines Geburtsortes und seiner Gemahlin eingezeichnet:.V^illielmus i!e !>erle pietor et jutta uxor.^
Das vorzüglichste und bekannteste Gemälde Wilhelmsvon Herl ist das Dombild, in seinem Mittelfelde die heil.Jungfrau mit dem Kristkindlein darstellend. Zwei andereBilder im kölnischen Museums verrathen in Geist undAusführung denselben Meister, wie denn vor Kurzemnoch mehre mittelalterliche Gemälde aufgefunden wurden,die ihm zugeschrieben worden sind. Sein Monogrammoder Malerzeichen besteht in einem Hirschkäfer, der aufNamen und Wappen seines Geburtsortes Hernin oderHörnin hindeutet.
Auch Milenforst, jetzt Eigenthum des KreisdeputirtenHerrn vr Hohenschutz ist ein ehemaliger Nittersitz, vonwelchem Konrad von Mylensorst im I. 1196 und En-gelbert l264 genannt sind. Im 16. Jahrb. gelangte daSGut als anheimgefallenes Lehen an den Landesherrn.Herzog Johann Wilhelm I. verpfändete es am l>. März1596 an Johann von Heimbach, genannt Hoen, und imI. >687 war Milenforst im Besitze des Freiherrn AdrianBertram von Steinen zu Scherve und Aernich, bei des-sen Nachkommen es bis über die Mitte des 18. Jahrh,verblieb. Freiherr von Bernsau ließ im I. 1711 imAuftrage der bergifchen Hofkammer die Burggebaude neuerrichten. Seine Erbtochter brachte das Gut dem Joh.Wilh. von Steinen zu Scherve zu. Als dessen Stammerloschen, kam es an Frübrich von Steinen zu Arzen, bisim I. 1774 die Pfaudschaft von der düsseldorfer Hof-kammer wieder eingelöset wurde, worauf es später derjetzige Besitzer als Domainengut mit etwa 350 MorgenGrundfläche ankaufte. Der benachbarte Nittersitz Jsenburgam Strunderbache gehörte im l6. Jahrh, dem Freiherrnvon Hetzingen; im I. 1606 kam es an den kölnischenBürgermeister Jacob von Nottkirchen, dessen Enkelin esdem Freiherrn Heinrich von der Horst zubrachte, wovonrs an die «vchenker zu Unterbach, genannt Waloenfels kam.Zu Ende des vorigen Jahrhunderts wurde eö von Herrn