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macht, indem derselbe ein Kapital von 300 Nthlr. zumVortheil des dereinstigen Kirchenbaues unter der Bedin-gung schenkte, daß die Zinsen zur Vergrößerung des Ka-pitals angelegt würden. Obgleich einige Nachfolger denWillen des Stifters nicht immerfort vor Augen hielten,so ist die Bausumme doch bis auf mehrere tausend Thalergewachsen. So vermag der, welcher umsichtig die Zu-kunft in's Auge faßt, durch kleine Gabe ohne Bedrückungder Gemeinde Großes für sie zu erwirken.
Unter den Bürgern von Gladbach verdient ferner der! am 8. Septbr. 1820 gestorbene Herr Franz Heinrich Fauchder rühmlichsten Erwähnung. Derselbe war geboren imI. auf der Schnabelsmühle zu Gladbach, dem Guteseines Vaters Franz Philipp Fauch, Nassau- OranischerHofrath und Gesandter des westphälischeu Kreises. ErstStadtspndik zu Elberfeld erlangte er die Aemter seinesVaters, und zog sich unter der Fremdherrschaft auf seinGut zu Gladbach in ländliche Stille zurück. Mit aus-gezeichneten Kenntnissen als Doktor beider Rechte, als Ver-waltungsbeamter und Kaufmann verband er seltne Necht-j lichkeit, Gemeinstn», Menschenfreundlichkeit und Sitten-strenge. In dem Amte eines Maire und spätern Bür-l germeisters von Gladbach und Bensberg erwarb er sichdurch sein edles höchst uneigennütziges Streben, alles Gutei zu fördern, geistiges Licht und Sittlichkeit zu verbreiten.Allen nützlich zu sein und Allen Recht zu verschaffen, dieallgemeine Liebe und Achtung in so hohem Grade, wiederen selten Jemand genoß. Als er im kräftigsten Man-nesalter in's Grab sank, betrauerte die ganze Gegendebne Unterschied des Standes und Bekenntnisses den uner-setzten Verlust eines wahren Vaters der Gemeinde, und> noch bis heute blieb ein ehrendes dankbares Andenkenihm erhalten.
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