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im 15. Jahrb. erbauet. Der ehemalige Rittersitz Dom-bach (Halfendombach), wofür > zuletzt Freiherr LudwigFranz von Kalckum aufgeschworen, ist fetzt in ein Bauern-gut verwandelt. Die Edelhöfe Lückerath und Neunibornin Gladbach, einst denen von Kesselt, Ätammheim undNeuscheuberg zugehörig, sind länger schon zersplissen- DerNittersitz Lehrbach (alt Lprbach) der vom gleichnamigenEdlen am Reinhard von Metternich, dann im I. 1644an Gottfried von Stein zu «scherven, darauf an die Frei-Herrn von Leers und zuletzt an Herrn von Spieß ver-erbte, jetzt im Besitze des Herrn E. Knobel hat noch eineherrschaftliche Einrichtung.
Von den Kalksteinbrüchen und andern Nährquellen derBürgermeisterei Gladbach ist schon oben geredet. DieVollendung der jetzt im Bau begriffenen und der vorge-schlagenen fahrbaren Wege, wird allen dortigen Gewerbenzum Aufschwünge verhelfen. Wie in der BürgermeistereiBensberg besitzt jede Pfarrgemeinde eine Schule, mit Aus-nahme der Pfarrei Sand. Eben so wüuscbenswerth wiedort ist die Errichtung einer neuen Schule kn Ober-Paff-rath, wo viele Hofstellen fast eine Meile von dem Pfarr-orte entlegen sind. Das Bedürfniß aber ist um so fühl-barer, als die Schulräume zu Paffrath und Gladbach,worin jetzt die Kinder von Kombüchen und Sand ver-theilt, allzusehr überfüllt und zur Erweiterung nicht geeig-net sind. Möge darum das lange vorgeschlagene Werkeinen baldigen Angriff gewinnen. Die kath. Schule zuGladbach zählt bereits über 4V0, die zu Paffrath anWO schulpflichtige Kiuder. Beide Schulgebäude sindhöchst beschränkt, kaum für die Hälfte der Schülerzahlbequem. Erfreulich dagegen ist der Neubau der katholischenKirche zu Gladbach, die wohl in einigen Monaten demGottesdienste geöffnet werden wird, die in höchst soliderBauart dem Bedürfnisse der zahlreichen Gemeinde, sowieder Würde eines Gotteshauses entspricht, und dem leiten-den Beamten, Herrn Bauinspeetor Bircher alle Ehremacht. Um die Beischaffung der Baumittel hat sich be-sonders der erwähnte Pastor Joh. Drossard verdient ge-