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Geschichte und Beschreibung der Stadt und des Kreises Mülheim a. R. : zum Vortheil des Kölner Dombaues
Entstehung
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tern in Mähren im I. 1824, als kaiserlicher Kabinets-rath, als Krieger, Staatsmann und tugendhafter Menschhochgeachtet.

Im Herbste 1796, als die vereinigte Macht der franz.Sambre- und Maasarmee und des Nordheeres von Porzbis Bensberg ein festes Lager bezogen hatte, wohnte derBrigadegeneral Soult, jetzt Kriegsminister von Frankreich,eine Zeitlang im Schlosse. Von den damaligen Kriegs-drangsalen, dem komischen Pferderaub der bourbonischenHusaren, von der wiederholten Plünderung und denMordbrennereien und der Wälderverwüstung werden wirin der bereits oben versprochenen ausführlichen Schriftüber jene Schauerjahre das aus Akten und aus der Er-innerung Aufgezeichnete darbieten. Bei der neuen Orga-nisation des Landes unter der Fremdherrschaft wurde dieMairie Bensberg und der dortige Friedensgerichtsbezirkin heutigem Umfange gebildet und die Kellnerei in eineDomainenrentei verwandelt. Der Aufstand der BergischenConseribirten im I. 1313 war das letzte Kriegsereigniß,das bei Bensberg vertobte. Die Oberbergischen Heeres-dienstpflichtigen hatten sich auf die Nachricht von dem Un-fälle der Franzosen in Nußland erhoben, und zogen vonLindlar herab, um die franz. Negies in Mülheim auf-zuheben. Doch in Bensberg wnrden sie durch wenigeGensdarmen und Ulanen auseinandergetrieben.

Was die kirchlichen Verhältnisse betrifft, so sind Her-kenrath und Refrath die ältesten Pfarrgemeinden der Bür-germeisterei. Als das Gericht noch zu Porz war undBensberg blos als Bannburg und Fürstensitz Bedeutunghatte, war Herkenrath auch hinsichtlich der VerwaltungHc.uptort, denn es wird Bensberg als im Botamte Her-kenrath gelegen angeführt. Zu Nefrath stand die ur-sprüngliche Pfarrkirche, wohin die heutigen Pfarrgemein-den Bensberg, Refrath und Jmmenkeppel einaepfarretwaren. Der Pastor Hermann Jmmenkeppel zu Bensbergsagt in einer Urkunde vom 4. Mai !653,daß die ur-sprüngliche Mutterkirche zu Refrath unzweifelbar für die

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