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keimenden kraftlosen Kartoffel sind dann fast ausschließ-liches Gemüse. Diesem Uebelstande möchte einigermaßendadurch begegnet werden, daß die Landleute den Winter-vorrath durch Einmachen wohlfeilerer Gemüse, z. B. derweißen Nüben vermelirten nnd statt der Saubohne, dienur geringen und späten Ertrag liefert, Nunkel, Stiel-rüben, Beeide oder andere ertragreiche Frühgemüsepflanzenbauen, und'die genießbaren wildwachsenden Frühlingskräu-ter kennen lernen und zur Speise anwenden
3) Beschäftigung und Ernährungs?weige.
s^ie Hauptuahrungsquelleu der Bewohner des Kreisessind der Ackerbau und die damit verbundene Viehzucht undWaldwirthschaft, sodann Handel, Fabriken und Manufak-turen, die verschiedensten städtischen und ländlichen Ge-werbe und Handwerke- Auch der Bergbau und der Hüt-tenbetrieb, die im 13- Jahrh, bedeutend' waren, sind jüngstwieder aufgenommen- Die Kalksteinbrüchc, Braunkohlen-und Torfgruben, Ziegelbrennereien, das Einsammeln vonWaldsamen, Beeren nnd Arzneikräutern verschaffen auchvielen Familien den Unterhalt..
Der Ackerbau, die Garten - und Obstbaumzucht standenvor einem Menscheiialter hier noch aus tiefer Stufe- DerGrund zum hiesigen Anbau wurde durch die Klöster Deuz,Siegburg, Meerund Alteuberg, und durch die köln. StifterKunibert, Marti» und Gereon gelegt, die bedeutende Walt-slrecken hier im Kreise geschenkt erhielten und überall Meier-Höfe anlegte», die sie nach den Erfahrungen schon früherenltivmer Gegenden durch Laibrüder ihres Ordens be-wirtschaften ließen- Besonders verdient um den Landbanund den Fortschritt aller Bildung machten sich jene Stifter