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Geschichte und Beschreibung der Stadt und des Kreises Mülheim a. R. : zum Vortheil des Kölner Dombaues
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Die Eitmwhtter des Kreises

MiUheim.

Die Lewohner ohne Beziehung ant das herhält-iiih des Staats - und Gemeindeverbandes.

i) Abstammung. Volksmenge. Physische Le-schat'senheit. Sprache. Charakter, llolkslelte.Rderglaulie. Spiele. Setellung.

«-^ie deutsche Volkssage läßt den Stammvater der Men-schen (Tniston, Teut oder Diete, wovon noch der platt-deutsche Name Dietzchen für Kind) auf Allvaters befruch-tenden Sonnenblick aus der Erde wachsen, die ihn alsMutter und Amme (Hcrthamm oder Nerthus) erzog undnährte. Wie aller Kern deutschen Lebens hier gesprossen,wurde auch die heil. Stätte jener Erdgeburt am Nheinegesucht- Weil in alter Zeit dabei (S. oben S. 20) aufDeuz gedeutet wurde, so ist schon hieraus zu folgern,daß die Umgegend schon frühe bevölkert sein mußte. Einesolche volkstümliche Stammsage mußte tiefere Vaterlands-liebe erwecken, wie Wandersagen, die nur Sehnsuchtnach der Fremde einhauchen. Doch das uns durch Tazitusgeschilderte Urvolk, von den Stämmen, die er am Nheinenennt, mag hier wohl kein unvermischtes Gesproß mehrweilen. Die vordersten Blätter der Deuzgaugeschichteschildern das vielbewegte Leben am Rhein, den Wechselund die Wanderung der Stämme der Ovinger, Broicher