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und Berge erzeugen eine Mannigfaltigkeit von Pflanzen, diedurch den Wechsel drr Bodengattuügen von Kalk, Sand,Mergel, Torf, Wald, Hai, e, Sumpf, Quell und Teich nochvermehrt wird. Von den offcnblütigen (phanero-
gamifchen) und l5MO geheimblüiigen Pflanzen (Krypto-gamen), die II. v. Humbold für die ganze Erde annahm,kommen etwa 1200 offenblntiqe und8<)V gelmmbliitige Ge- Iwachse heimisch auf unsern Kreis. Die reichste Pflanzen-fülle umschließt das Thal des Strundbaches bei Glaebach,wo sich die Bodenarten am mannigfaltigsten aneinanderreihen. Der häusige Besuch von 'Botanikern aus demnahen Köln, die ihre Fündlinge gewöhnlich mit den Wur-zeln zum Einlegen ausheben, hat die Zahl einiger seltenenPflanzengattungen, z. B. die Nagwurzelarten (Orchideen)schon merklich vermindert. Andere Sumpfpflanzen, dieFricke, der Sinnthau (zotiintiifttiig, intei-me-(iiÄ, »nKeliea), der Taubenfarrn sii-i'Mttixi.-eder Gagel die Mumme (nvznpti«.-.« a!da,)
die Polle .(»lrieuZali/t vul°', mw.or und inwimie«! )sind so häufig, daß ihre Geschlechter nur mit den Sümpfenausgehen werden. An Duftblumen hat der Kreis einenbesonders großen Reichthum in den Märzveilchen« undMaiglöckchen, die, zur Siräuschen gebunden in Städtenverkauft, der ärmeren Volksklasse zum Erwerbmitttl ge-reichen. So auch das Vergißmeinnicht, das die vielenQuellen umbordet. Groß ist die Anzahl der wildwach-senden Pflanzen, deren Wurzel, Knollen, Blätter oderFrüchte den: Menschen Nahrungsmittel darbieten. Leidersind diese Gottesgaben nicht gekannt, oder von Gewöhn-heirsdünkel verschmäht. Hierzu gehören vorzüglich: dieRapunzel und rapunzelartige Glockenblume (Ounpauulai-!ipiinou!i!s und rapucuioiiii?«)) die in Hecken wachsendschön im Mittelalter als nahrhafte Speise benutzt wa-ren, ebenso die Knollen des Niesel, des Hergottsbärtchens(iiÄvteuinA m-KieuiLi-e nigi-um und das k
in Wälderschatten in Menge zu finden; ferner die Wurzeldes Sumpfziest sMluslr/s), des Wiesenbocksbarts
und der Hafermilch (ti-LAnpZiZon der vier-