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nützt dieser Moor nur durch die Teichfische, Hechte, Karpfenund Schleihen, die er ernährt und die von den Anwoh-nern zu Markt gebracht werden. Auch zu Lind bei Wahn,bei Hasbach und Heerfeld, sowie im Kurtenwald sind nochbedeutende Sumpfstrecken, deren Trockenlegung für dasKlima sowie für den Nahrungsstand große Vortheile bringe»würde. Teiche zur Fischzucht findet man bei Hasbach, Heu-mar, Vensberg, Nefrath, Altenberg und Paffrath.
Besonders der nordöstliche gebirgige Theil des KreiscSist sehr wasserreich. In jedem Thale fließt ein Bach, ausjeder Schlucht rieselt eine Quelle. Viele Weiler undHofstellen bedürfen darum der Brunnen nicht, die in derRheinebene angebracht und in der Stadt durchgängig mi>Pumpen versehen sind. Selbst auf den höchsten Bergrückenz. B. Bensberg, Klobeich, Hohenbeister :e. springen Quellenhervor; doch haben einige Hügel, die von früheren Berg-werken durchschachtet sind z. B. der Spitzenberg, Heiligen-Haus :e. Wassermangel. In der Ebene bei Nefrath undOdenthal braucht man die Brunnen nur wenige Fuß tiefzu graben. Fast alle Quellen des Kreises und die Brunnenliefern geschmackloses vorzügliches Trinkwasser. Das besteaber zu Odenthal, Pfaffrath und Herrnstrunden. Dasschlechteste Trinkwasser ist in der Umgebung des Königforstes.Dort unweit Hasbach befindet sich auch eine kohlenstoff-baltige Mineralquelle von betäudender Kraft. Die früherstark eisenhaltige Quelle bei Schma'uborn (von svvsi) inOverath hat von ihrem Gehelke verloren. Dagegen istder aus dem Lüderich entspringende Nothbach seinesstarken Eisengehalts wegen höchst merkwürdig.
Unter den großen zusammenhangenden Waldungen desKreises sind vorzüglich bemerkenswerth.-der Königsfo r st,südwestlich von Bensberg zwischen den Dörfern Nach undNösrath gelegen, nördlich durch den Flehmbach vonder Brückergemarke, westlich durch den Mäuspfad vomNheinthale getrennt, südlich von dem Kurtenwald undöstlich vom Steinhauserwalde und Privatgebüschen be-ränzt. Einst in altfränkischer Zeit Königlicher Bann-orst, dessen Ueberwachung dem Schlosse Bensberg Ur-