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Die Bestandtheile des Kreises sind das ehemalige Ober--amt Porz mit Ausschluß des Botamts Scheiderhöhe unddes Kirchspiels Altenrath und sodann die Kirchspiele Ovc-ratb und Odenthal, ersteres zum weiland Amt <vteinbachgehörig, letzteres eine ehemalige Pfandherrschaft. DieHeutige bürgerliche Eintheilung hat sich der frühern mög-lichst angeschmiegt und ist seit dem I. 1803 fast unver-ändert geblieben. Die südliche Hälfte des Rheiiithalcsumfaßt die Bürgermeisterei Wahn und Heuinar mit einemFlächeninhalt von 1,290 Geviertmeilen oder28,682 Morgen,wovon 0,507 G. Meilen oder 11,272 Morgen auf Wcibiiund 0,783 G- Meilen oder 17,410 Morgen auf Heumar kommen; die nördliche Thalhälfte die BürgermeistereiMerheim und Dünwald mit l,25L G. Meilen oder 27,MMorgen. Von letzterer ostwärts umschlossen hat dieBürgermeisterei Mülheim einen Flächeninhalt von 0,ISSG. Meilen oder 5435 Morgen; in der Mitte des Hügellandes umfaßt die Bürgermeisterei Bensberg eine welle»förmige Fläche von 1,091 G. Meilen oder 24,234 Mor-gen; südlich von ihr die B. Nösrath 0,709 G. Meile«oder 15,779 M., nordwärts die B- Odenthal 0,727 G. M,oder 10,161 Morgen, Gladbach 0,567 G-M- oder 12,5NMorgen, und ostwärts Overath 1,051 G. M. oder 23,3^preuß. Morgen.
Die Bildungsgeschichte des Nheinthales erklärt die Ber-schiedenartigkeit seines Bodens. Großentheils sehr frucht-bare Niederungen, die Spuren alter Strombette, hiciund dort von Sumpf unterbrochen, wechseln mit Sandaufschwemmungen. Soweit das ehemalige Strombett reicheist Flußkies durchgängig die Unterlage der Dammerdiostwärts Klei und Töpferthon, die auch in der Nheinebe«als abgelagerter Schlamm stellenweise in muldengestÄtigen Massen vorkommen. Hieran reihen sich m deiTiefe kalkige Absonderungen. Bis zur Abdachung dliNiedergebirges ostwärts vom Mäuspfade tragen die m>dem Rheine in gleicher Richtung fortlaufenden Hügel diideutlichsten Spuren von dessen Abschwemmnng. An ciin-POrten haben sich Sand und Thon zur Steinmasse zu vei