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befehl eines Geistlichen, des Grafen von Clermont, durchden Herzog Ferdinand von Braunschweig im März 1758zur sernern Flucht gezwungen wurde. Das reiche Ge-päck, Vorräthe und Geschütze gingen verloren; erst amRhein oder hinter demselben wurde Halt gemacht. DerOberbefehlshaber Graf Klermont schloß sich in Wesel ein.Schon am ersten April kamen die schnellfüßigsten Franzo-sen im Bergischen an, und nach wenigen Tagen war dasganze Land von ihnen gefüllt, die sich jetzt mit Gewalteinquartierten und mit Gewalt nahmen, was sie verlang-ten, ohne es wie im vorigen Jahre zu bezahlen. Hierzugesellten sich die erzwungenen Spanndienste und die Fe-stungarbeiten zu Düsseldorf und Kaiserswerth in einerZeit, als der Ackerbau die Arme am dringendsten for-derte. — Die Preußischen Husaren aber folgten den Flie-henden auf der Ferse und streifien von Schwelm ausdurchs Bergische, wo sie überall eine Kriegssteuer ausschriebden. Die Amtleute kamen darüber in große Bedrängnißund fragten bei der Düsseldorfer Regierung um Berhal-tungsbefehle an, worauf dieselbe die W.isung ertheilte:„man solle die Schätzung schicklich abzulehnensuchen." Mit dieser Ablehnung ließen die Preuß. Husa-ren sich aber keineswegs begnügen, und wo man die Zah-lung versäumte, dort wurden Geißel ausgehoben. Am 1!).April drang sogar der Lieutenant von Bülow mit einerSchaar Husaren über Witzhelden ins Kloster Altenbergund nahm dort zwei Mönche zur Sicherung von 44ÜUNthlr. Kriegssteuer als Geißel mit. Der eiue dieser Geist-lichen fand nach zwei Jahren Gelegenheit zu entspringen,der andere brachte fünf Jahre in Gefangenschaft zu. ImAnfang des Monats Mai durchstreiften die PreußischenHusaren das ganze Herzogthum Berg bis über die Sieg.Der Ingenieur-Hauptmann von Bauer ließ zu DeuzBerschanzungen errichten, erklärte Berg für ein erobertesLand und verbot allen Einwohnern die Lieferungen an dieFranzosen und Hand - und Spanndienste an ihrem Fe-stungsbau. Unter dem Titel einer Großbrittanisch - Preußi-schen Contribuliou wurde jetzt unterm 18. Mai eine