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^ schiedene Geschützwälie, die Graf Tallard jenseits des?ß Rheines errichten la>jen, gedeckt war. Doch ergab sich dier Festung am 15. Juni, nachdem der Kurfürst einige Tage>e vorher 44 franz. Schisse, die, mit Kriegsvorräthen beladen,l- zur Unterstützung der Belagerten bestimmt waren, weg-r genommen batte. Diese von Diedenhoven kommendemSchisse waren mit Kurkölnischen Pässen versehen, und Ge-
- rreide war über die Waffen geschüttet. Den ganzen Som-n mer über blieb die Landwehr unter Waffen.
» Die deutschen Kriegsvölker batten nach Erobernng vonr Kaiserswerth ihr Lager bei Mülheim wieder bezogen- Am» 3. Oetober setzten sie mit den Landschützen zu Mülheimüber den Rhein, um den Grafen von Tallard bei Bonn
- aufzusuchen. Doch dieser, von Spähern benachrichtigt,batte schon Tags vorher zu Beuel über den Rhein gesetzt,
- die Sieg bei Mondorf überschritten, und lagerte am
- Oetober bei Bergheim. Am 4- Oetober zog- er mit fünfr Heerhaufen, der Kurfürst von Köln an deren Spitze, ver-
heereud gegen Mülheim herab- Die Landschützen mußtenr der überlegenen Heeresmächt weichen. Raub, Brand undcj Mord bezeichneten die Schritte des Franzosenheeres, nnd^ Jammer und Wehklagen erfüllten das Land. Das Schloßx! zu Lülsdorf nnd der damals reiche Handelsort Por;j wurden gänzlich niedergebrannt. In allen Dörf>rn stiegen. Rauchsäulen empor; auf die scheußlichste Weise wmdinl die nicht geflüchteten Einwohner geplündert nnd mißhan. delt. Am Nachmittage des 4. Oetober wälzte sich da'-^ Naübbeer über Mülheim- Nachdem sich der Erzbischofj? iin Vollgenusse der leichternngenen Siegesfreude an den?j Schauspiel der Minderung ergötzt hatte, zog er mit Tal-i lard nach Deuz zurück, von wo ans ihre Windererhaufeul das Land durchzogen. Weil kein Feind da war, behieltenl sie Muße zu den freveln Schmachthaten. Weder Kirchcn^ noch Klöster, weder Weiler noch Wohnungen wurden ver
> schont. Am 5. und 6- Oetober raubten sie in der Ge
> gend von Vl'erheim, Schlebusch und Burscheid alles Viebund alle bewegliche Habe- Die Landlente flüchteten ansdcr Rheinebene und vertheidigten die GU'k-gxmgq„gx ost.