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brücke bestimmten Schisse, -^0 an Zahl, nebst vielem Kriegs-vorrathe weg, und setzte ihnen so nachdrücklich zn, daßsie des Nebergangs vergaßen. Im November hob unserKurfürst das Lager bei Mülheim auf und ließ blos eineAbtheilung Reiter vom Regiment des Grafen von Lst-friesland, sowie eine kleine Schaar Pfälzische Dragonervom Negimente Hatzfeld in der Freiheit zurück. DieLandschützen wurden zur Heimat entlassen und 15 Ba-taillone Holländer, die er in Dienst genommen, erhieltenihr Winterlager landwärts. Auch Münstrische Truppe»überwinterten um Mülheim, sowie Lünenburger unterdem Oberst Freitag und die Reiter des Grafen vonSchellard>
Im Anfang des Monats März 1702 wurden die Ge-meinden znr Herstellung der alten Landwehren oder soge-nannten Grengel, welche die Heerstraße uud Thaleingängkmit Schlagbäumen, Waldverhacken nnd Graben zur leich-tern Vertheidigung umgaben, aufgeboten. Auch ritt derHerold nach langer Feier, die adeligen Herren aufgebieteii,daß sie laut Lehenrevers mit Helm und Harnisch zurWehre zögen. Der Kurfürst wußte zum Voraus, daß ftjausbleiben würden, aber er that dieS, um einen förmlichen,Grund zur Besteuerung der Junker zu gewinnen. Die!bergischen Junggesellen bewachten den Rhein, wozu beiMoudors, Zündorf, Mülheim, WieSdorf, Monheim :c.Schanzen aufgeworfen waren. Die Schützen zweiter Wahlmußten die Pässe innerhalb des Landes besetzt halten.Zum Unterhalt dieser Wächter war eine Steuer ausge-schrieben, welche für jedes Amt monatlich etwa Äl>Rthlr-betrug. Der Kurfürst selber ermunterte durch Wortund Beispiel zur Ausdauer. Zu Ende März zog beiMülheim ein ansehnliches Heer deutscher Volker zusammen.!Kaiserliche, Preußen, Psalzer und Bergische Kriegsleiite'bezogen dort unter dem K- K. Feldmarschall, FürstenWalrad von Nassau-Zweibrücken ein Heerlager. AmÄ5- April brach der Kurfürst mit diesem Heere ans zurBelagerung von Kaiserswerch, das mit 5000 Franzose»
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