Auch als Schirmvögte dcr Klöster Gerreöheim und Wer- Liiden, sowie als Richter in den übrigen bergischen Gauen zukommen jene Grafen vor, die auch Nögte vom Berge ge- nilnannt werden. Die Bedeutung dcr Gaue hatte im 12. B«Jahrhunderte aufgehört, die Landschaft wurde nach dem KlGeschlechksnamen der gebietenden Grafen bezeichnet, die duschon zu Anfang des II. Jahrh- im erblichen Besitze des riccliichleramtö und der damit verliehenen Güter und Ge-Gifälle waren. Diese neuen Gebieter waren hervorgegangen Leiaus dem Bedürfnisse deö Kölnischen Erzbischois, für die BtKlöster und Stiftsgüter jenseits des Nbeines einen mäch- Mtigen Schützer zu erwerben, und da dieser auch in des Kai- teiserö Heerbann wichtige Dienste geleistet hatte, so wurde nuer bald mit Allem belehnet, was im Lande zu verleihen S^war- Die erbliche Übertragung des Lehnes aber machte widies in des Mächtigen Hand dem Eigenthume gleich. bei
Das Stammschloß dcr Grafen, von welchem diese unddas Land den Namen erhielten, stand unterhalb des spä-tcrn Klosters Altenberg im Dhünthale und war wahr-schcinlich anch ein Kölnisches Lehen, da Adolf vom Bergeim I. 1090 noch ein Lehenmann des Erzbischoss genannt ^wird. Nach Kremer (Ae. Btr. IIl S. 98) soll sich Graf ^Adolf vom Berge noch im I- I l>W nach seinem Stamm-^sitze <l«! I>uvi!i ^Burghövel bei HubbUrath im 5?eldachgaugeschrieben haben. Es würde daun dieser Adolf dcr erstcGraf vom Berge sein. Hundert Jahre später führe» "'seine Nachkommen auch den Namen von Altena, da sic ^dies Schloß (Altenau an der Lenne) ans alisächsischeni^^Boden erbauet hatten. Die Ableitung unseres Grasen-^!geschlechtes von Teisterbant, von den Ursinern oder garvon einem Helden der Tafelrunde sind Erfindungen jcnei»'Zeit, die ihre fürstliche Stanunbäume lieber bei Nö-.mcrn, Niniviten nnd Trojanern, als bei ehrlichen Dent-^,schen wurzeln ließ. Die Begräbnißstätte dcr ältesten Grafen. ,von Bcrg und Llltena in der Markuokapclle^zu Altniberc ,beweiset, daß hier dcr Haupihos und der Stammsitz dei^.Geschlechtes war. Als aber im Gegensatze zu Alienberd.auch die Schlö»er Neucnburg bei Solingen, Neueuberg be>^