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Geschichte und Beschreibung der Stadt und des Kreises Mülheim a. R. : zum Vortheil des Kölner Dombaues
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- St

l- »erkennbar. Der Sage nach wurden beide Städte vonI- Tuiston erbanet. Der dänische Geschichtschreiber Pontannsl» erzählt, daß sich 6000 Tuiseen oder Teutonen, die 100i' Jahre vor Chr. mit den Kimeriern von der Ostsee gegen^Italien gezogen, hier niedergelassen hätten. Die später5 am Rhein auftretenden Sikambrer haben auch wohl vontl jener Wandernng her ihre hiesige Wohnsitze gewählt.-»Die späteren Tiutieuser, wovon Ammianus Marcellinuserzählt, waren vielleicht nnr eine röm- Besatzung, die in^ dem auf den Trümmern der Tnistonsbnrg erbauten Ka-?lstell wohnte. Noch im Jahre 1499 ging zn Köln dieiSage (Chronika d. h. St. 117), daß Den; einst größer^alsÄöln gewesen nnd Letzteres ans Ersterem entstanden sei.-Die frühere Bedeutsamkeit von Deuz geht sowohl daraus^hervor, daß es dem Gaue und kirchlichen Dekanate denNamen gegeben hat, als auch ans dem Verhältnisse der5-Obergerichtsbarkei't, die sich über mehre Gaue erstreckte.>iJm zehnten Jahrhunderte kommt ein Grafengeschlecht vor,/das sich von Den; nannte- Im Jahr 1008 machten ein-Greve Arnold vou Deuz uud dessen Gattin Uta eine»Schenkung ans Kloster (Binterm u. M- t, I. 316.) Otto,dGaugraf von Deuz wird 1025 uud Grafen von Deuz»mit Namen Arnold werden llüi), 1135, 1143 und nochin 174 in Urknnden genannt- Anch Edlen von Deuz, näm-Zlich Siegebald im I. 1117, Adelbert 1125 nnd Ludwig;-1289 kommen als Zengen vor. Gleichzeitig aber erschienenstauch die^Greveu vom Berge als Nichter deS LaudeS-uud als Schirmherren der Kirche zu Deuz, einige sogar>rals Stadtvögte. So vom I. >001 bis 1941 'in vielen^Urkunden Graf Adolf vom Berge uud dessen SohnslHcrnuann, gleichzeitig auch ein Hcrimaun, jenes AdolphsBruder, ein Gerhard, sodann 1089 ein Adolph der Krans-? hange uud zwölf Jahre später Adolph uud dessen Brnder

> Eberhard, die Erbauer des Klosters Altenberg, alle als Gra-

> fen vom Berge uud Schirmherren des Klosters Deuz.

') Vergleiche I.iicomlilet Urkundcnbuch und Nik. KindlingerS

Stammtafeln im ?tcn Bde seiner Münster'scben Beitläge.

Münster 1790.