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kräftigsten dieser Minister. DeS letzter» Sohn, Pipin derKurze, nahm die Königswürde über das ganze Franken-reich an. Mit ihm beginnt eine neue KöuigSreibe, dievon seinem Sohne, Karl dem Großen, die Karlingischegenannt ist. Karl der Große gelangte im I. 7tts zurHerrschaft über die Ostfranken und im J-771 nach seinesBruders Karlmann Tode über alle Franken lande. Er- wurde sür unser Vaterland besonders merkwürdig als Ge-? seygeber und durch Einführung einer zweckmäßigeren Ver-i waltung. WaS ihn mit unserm Useriande besonders in? Berührung brachte, war sein langwieriger Krieg mit un-, sern Nachbaren, den Sachsen, die noch immer ihren altenn Göttern getren, auch ihre Unabhängigkeit heldenmüthign vertheidigten. Schon nnter Klotar waren sie wegen desr ihnen aufgebürdeten Tributs in Nipuarien verheerend ein-gefallen, bis sie in blutiger Schlacht bei Denz (556) vonh den Franke» geschlagen 'wurden. Karl Vkartell und dessenr Sohn Pipin zogen "mehrmals gegen die Sachsen zu Felde,^ bis Karl der Große sie endlich in ?2jährigem Kampfe. (772—804) nnterwars. Mehrmals führte er sein Heerh zu Köln über den Rhein dnrchS Bergische gegen Hohen-A siegberg. Im I. 778 aber sielen die wachsen in sein. Reich, zogen verheerend von Kaiserswerth nach Den;, und^ von dort weiter, bis sie der Mofelmündung gegenüberZ wieder umkehrte». Karl d. Gr. starb ini I. 8l4 undh ihm folgte siin Sohn Ludwig der Fromme, »ach dessen^ i»i I. 840 erfolgte» Tode drei Söhne um die Meinherr-^ schast kanipfte». Nach mehre» blutigen Schlachten, dieh zu Deuz begannen, schlössen sie im I. 84l> den berühmten^ Vertrag zu Verdun, »ach welchem Deutschland, Italien>. und Frankreich bleibend getrennt wurden, welches abgesehenr von den Beweggründen der Theilenden eine uns vortheil-^ haste Verleihung der Vorsehung, denn nur durch eine^ solche Abtrennung vermochte sich die Selbständigkeit des^ deutsche» VolkSthums auszubilden. Ludwig der Dentscheerhielt die deutschen Lande diesseits des Rheines, sowieblos um des Weines willen auch die Bisthümer Worms,^ Mainz und Speier. Karl der Kahle nahm Gallien, das