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Geschichte und Beschreibung der Stadt und des Kreises Mülheim a. R. : zum Vortheil des Kölner Dombaues
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über, und so durchbrach er den Erdrücken, welcher ilin Nvom Hanptbette trennte, wenn die Stopfnng den Fluß- dearm traf. Zwischen Wahn und Spich ist ein solcher KDurchbruch des äußern Nheinbettes noch erkennbar. Am SDorfe Urbach durchzieht einer die Landstraße; der Weiler BElsdorf liegt in der Niederung eines solchen versteckt; divor dem Hohenberge, sowie dicht hinter demselben machen seisich ähnliche Verzweigungen des alten Flußbettes bemerk- cwbar, von denen eines noch im J. 17V4 die durch das Eis Ngestauten Nheinwasser, theils an Buchheim vorbei auf. veMülheim führte, theils der Jsenbnrg und Herle entlang ^ m>an der Höhe Emmerich vorbei lnnter dem Schönrather- > soHofe in den Fanlbach und in den Rhein führte. Die immerkwürdigsten Rheinauen ältester Zeit sind die, worauf > gelMülheim uegt und die weiter östlich gelegene Höhe, der vicEmmerich genannt. Bei aufmerksamer Betrachtung sieht de>man, wie sich letzterer in dem rechten Flußarme vielleicht ^ faldurch eiuige hier angeschwemmte Baumstämme bildete,hinter deren Bollwerk die fortgeschwemmte Sandmasse in uneinem langen Streifen abgesetzt wurde. Die Dnrchfor-idmschung des Bodens hat diese Ergebnisse der Augenschein-'Hinähme bestätigt. Bei Ausgrabung eines Bruimens auf Mder Höhe des Emmerich fand man alle Spuren des ehe-!ratmaligen Flußbettes vereint; die obere Lage in Triebsand Hcbestehend, weiter unten Bimstein, Muschelschalen, zusam- Hcmengcschweinmte Schneckenhäilscheu und zuletzt Tbonboden. AnBetrachtet man die stattliche Breite dieses Nheinbettes ^ mcvom Nittergnte Haan bis zur Au Emmerich und von^Hcdort bis zum Schönwäldchen, so begreift man wohl, daß! beshier ehedem die ganze Gewalt der Nheinwasser vorbei- zücfluten konnte un

Die ältesten der noch erkennbaren Flußbette warenvielleicht schon zur Nömerzeit vom Strome verlassen uudgewiß haben diese Eroberer, die von der Tiber der mitsolchen Anlagen vertraut wareu, dazu geholfen, den deut-scheu Strom immer mehr zu beschränken und ihm durch ^Uferbau eine bleibende Richtung zu verschaffen. Daraufzielt noch das Belgische Kindermährchen, welches erzählt,