Berichtigungen und Nachträge. 493
Kilchberg bei Zürich, und ihre erste Zeile lautet geauer: De Kilchbergcamis edentatuaque decanus. S. Urkunden v. Beromünster No. 539, im Ge-schichtsfreund d. Vereins d. Fünf Orte, Bd, 68, S. 349 d. Anhangs. — Dem-nach ist Anm. 4 zu streichen.
S. 376. 5. Ueber die geschlitzten Kleider s. das Verbot vom 18. Juni1541 im Schwarzbuch Bl. 69.
S. 383, A. 1. Die in Aussicht gestellte Monografie des Geschlechtsder Meyer zum Pfeil ist seither noch nicht erschienen.
S. 418, A. 10. Das Wappen der Riespach wird in B. Meyers Wappen-huch d. Stadt Basel fälschlich als dasjenige der Kluber bezeichnet, unddieser Irrtum rührt daher, dass die 1552 gemalten und noch jetzt als No. 56und 57 im Museum befindlichen Bildnisse Hans Biespachs und seiner Frau,welche deren Wappen und das Monogramm Hans Hug Klubers tragen,früher als das Selbstporträt dieses Malers und seiner Frau galten. S. hier-über August Burckhardt i. d. Sonntagsbeilage der Allg. Schweizerzeitungvom 14. Febr. 1897.
S. 428, 13. Hans Blochmann (nicht Lochmann), der Stadtschreiber vonGebweiler, erscheint schon 1525 verheiratet mit der Wittwe Wolfgangs vonLichteufels und wurde erst folgenden Jahrs Gerichtschreiber von KleinBasel; s. B. Urkb. X No. 48 und Oeb. VII 214*.
S. 432, 12. Von 1502 bis 1517 erscheint Ludwig Kilchmann auchunter den Pflegern des Spitals; s. B. Urkb. IX No. 286 und 449.
S. 434, 28. Was hier folgt, beruht auf Verwechslung mit Ottilia Kilch-mann, der Wittwe Wolfgangs von Lichtenfels; s. oben den Nachtr. zuS. 428. Hans Kilchmanns Wittwe hingegen, Anastasia Sürlin, erscheint 1525wieder verheiratet mit Philipp Küng von Tegernau, dem östreichischenVogt des Schwarzwaldes, und 1526 in dritter Ehe mit Ludwig Hauenstein,dem Stadtschreiber von Klein Basel; s. Merz, Burgen I Tafel 8, ferner einAemterbuch im Besitz von Dr. August Burckhardt.
S. 435, 5. Die Pilgerherberge wurde schon 1525 aufgehoben; s. B.Urkb. X No. 48.
S. 447, A. 5. Franz war nicht ein Sohn Jakobs, sondern des Kauf-manns Steffan von Brunn gen. Scherrer, welcher 1474 auf dem Zug nachHericourt das Bürgerrecht erwarb und schon 1502, bei Franzens Mündig-keitserklärung, als todt erwähnt wird; s. Ilotes Buch S. 164 und Urteil-buch z. J. 1502. Die Bezeichnung des Vaters als Wittwer ist so zu ver-stehen, dass Franz ein Sohn erster Ehe war. Denn Steffan hinterliess eineWittwe Elisabeth, die sich schon 1503 wieder verehelichte; s. Urteilb. z. J.1503. Mit Morand v. Br. erlosch 1513 blos der zur Hohen Stube gehörendeZweig des Geschlechts, während durch Stoffans Bruder Hans, den Gerberund Vater Urbans des Ratsherrn, der zünftige Zweig fortblühte; vgl.°ben S. 354.
S. 463, A. 2. H. Ryhiners Biografie, von August Burckhardt, s. inB - Zeitschr. II 34 ff.
S. 463, 18. Eine andre, wohl zutreffendere Vermutung über den Be-weggrund zu dieser Schenkung äussert A. Burckhardt ebend. S. 41 ff.
S. 464, 13. Die Schreibung >Ressler< entspricht der Basler Mundart,während dieser Name sonst Rössler lautet; s. ebend. S.. 64.
S. 530, 5. Adam Walch von Ramspach war in Basel seit 1480 Gast-et zur Krone, doch ohne Bürger zu sein. Von 1484 an erscheint er in