Druckschrift 
7 (1915)
Seite
354
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354 Schnitts Auszüge.

i5i2 [W 230] Her Friderich Hartman genant zfer Linden '), der

lest disz statnmens, starb anno 1512 2 ).

[W 228] Heinrich von Brunn, der erst ufF der Stuben, hat1513 den rat besessen anno 1482 3 ). Morand sin sun starb anno 1513 4 ),

der lest disz stammens. Die andern von Brunn sind gerwer 5 ), 6

ist aber ein geschlecht.

[W 225 T ] Jorge Schonkind, der lest disz geschlechts, starb1518 anno 1518 6 ).. 1519 [169] Graff Hennrich von Dierstein 7 ) starb zu Basel 8 ) uft

san Anderes tag anno 1519, disz geschlechts der lest. ">

i52i [W 227] Juncker Wilhelm Zeigler burgermeister starb

anno 1521.1522 [W 232] Her Jacob Meyer, zum Schwartzen Sternnen in

der Hütgassen gesessen 0 ), ward oberister zunfftmeister anno

1522 10 ), und burgermeister anno 1530. 15

1525 [W 230 v ] Caspar Koch der maller, saltzmeister und ratzher,

starb uff Nicolay anno 1525 n ).

1) Seit 1490 bald Meister, bald Ratsherr der Kaufleutenzunft, war er1501 auch Oberstzunftmr.; s. Schönb. S. 530 ff., und vgl. B. Urkb. IXNo. 200. Zur Linde hiess sein Haus an der Eisengasse; s. Histor. Grundb.Eiseng. No. 23, z. J. 1497.

2) Vgl. Tonjola S. 219.

3) Dieser verdiente sein Bürgerrecht 1448 im Rheinfelderkrieg, alsHenmann Offenburgs Knecht. Doch von 146S bis 1491, wo er starb, warer Ratsherr der Kaufleute und gehörte somit nie zur Hohen Stube; s. RotesBuch S. 211, Schönb. S. 795 ff., B. Chron. VI 534 ff. und Tonjola S. 110.

4) Dieser erst sass seit 1499 im Rat als Achtbürger; s. B. Chron.VI 539 ff.

5) Der erste dieser Gerber war Hans v. B., der 1484 das Bürgerrechtkaufte und 1518 starb; s. Rotes Buch S. 236. Sein Sohn war Urban, der 1517Zunftmeister der Gerber wurde, und von welchem das jetzt noch blühendeGeschlecht stammt; s. Schönb. S. 545 ff. und vgl. oben S. 300, A. 9.

0) Seit 1510 Vogt auf Münchenstein; s. B. Urkb. IX No. 353.

7) Oswalds II. Bruder; s. Merz III Taf. 10.

8) Nachdem er den Tiersteinerhof an der Freien Strasse (den spätemSchilthof) kurz vor seinem Tod verkauft hatte, blieb ihm noch derjenigeam St. Albangraben, der spätere Würtenbcrgerhof; s. Hist. Grundb. FreieStr. Nr. 90 und St. Albangraben No. 14, und vgl. oben S. 350, A. 3.

9) Dieses Haus, damals ein Wirtshaus, war noch 1513 in andernHänden, blieb aber nachher im Besitz der Familie Meyer bis 1571; s. Histor.Grundb., Hutgasse No. 15. Nachdem jedoch Jakob Meyer schon 1521 durchHeirat das Wirtshaus zum Hirzen in der Aeschenvorstadt (jetzt No. 50) er-worben hatte, wurde er stets nur nach diesem benannt; s. B. Chron. VI00, A. 3.

10) Vorher, seit 1517, war er Ratsherr der Hausgenossenzunft; S-Schönb. S. 545 ff.

11) Ratsherr der Malerzunft seit 1495; s. B. Chron. VI 538 ff.