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dar und wider an ir endt 1 ), und ward vast ernstlich an-gesehen 2 ).
Item in den zeitten komen vil bandytten, die das landgeraumbt hatten umb ihrs aufruehrs willen; muesten all auszder statt 3 ). Etlich wurden nidergeworffen zu dem rechten; bwarendt eyttel bueben gesein, alsz hauptleüt, fentrich, die dieaufruehr gemacht hatten,nacii Item in der wuchen nach dem meytag wurden vil zu Ensz-
Mai ' heim gericht. Es ward auch ein priester erhenckt und einerverbrentt 4 ). Und in derselben wuchen wurden ihr 4 bracht,'°wolt man auch verbrennen; was vast ein jamerlich ding imlandt*).
[4G] Item es was auch ein ellent ding und wässen zueBasel mit der Luterey, und in Sonderheit in den rfihten, undnam die kezerey fast zu in der statt Basel 6 ). 15
Item es waren etlich gehen Basel vertribner pfaffen auszden Eydtgnossen, die underwillen thatten winckelpredigen undfiengent an ettlich leüt undertrocken. Disen ward die stattverbotten 7 ). Auf sollches giengent sie gehen Terrweiler undverkhünden das gottswort 8 ), und sprachendt: der ehebruch wer 20nit sündt, es solt auch niemandt khein eydt schweren seinemobren. Dise hatten auch das gottswort verkhündt zu Eschemer-thor; ausz welchem auch etlich lauffen gehen Terrweiler, dasgottswort zu verkhünden.
17. Hs.: Eydtgenosson, nral) der willen thiUlen. 22. IIa.: Enclienertlior.
1) S. Eidg. Absch. IV la, S. 883.
2) Weiteres über die Disputation s. unten S. 305, ferner B. Chron.I 4G u. 406 ff., und Eidg. Absch. S. 891 ff. u. 921 ff.
3) Im April d. J. wurden aus Basel 10 ausgewiesen, und weitere 3im Juli; s. Urfehdenb. III 82, 85 u. 99.
4) Diese zwei Hinrichtungen von Priestern sind wohl dieselben, welchedie Ensisheimcr Chron. S. 293 u. 294 ins Jahr 1525 setzt. Die dort vor-handenen Daten »Dienstag vor, und Samstag nach Auffahrt« stimmen jedochnicht zum Mai dieses Jahres, wohl aber zum 8. und 12. Mai 1526.
5) Vgl. Hans Stoltz S. 38.
6) Vgl. B. Chron. I 405 u. 408 ff., ferner Herzog I 340, 344 u. 349 ff") Schon am 30. Dcc. 1525 wurden 4 fremde Geistliche ausgewiesen;
s. Urfehdenb. III 80.
8) Ueber die Wiedertäufer von 1520 s. P. Burckhardt, Die BaslerTäufer S. 15 ff., auch Urfehdenb. III 92, 101, 104, 113 u. 114, ferner dieVerbote vom 2. Juni und 24. Juli d. J. im Erkanntnissb. IV 8 u. 10, W°auch weitere Versammlungsorte genannt sind.