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mane expungnatum l ) et mox igne destructum. Sequenti die 2 )fuit castrum Nuwestein expungnatum, et nobiles, qui in eoerant, exierunt nocte secrete 3 ). Furstenstein intra biduum 4 )eciam fuit victuin, et in eo capti Heinricus de Ueno cum unoalio nobili et sex famulis, qui erant mox capite trunckati. Ita 5Basilienses cum gaudio intrarunt civitatem Basiliensem 5 ).(H12) [19 V ] Anno 1425 quidam nequam fuit quadritus prope Con-
stanciam, ex eo quod voluit conari ad tradendum Basiliensesduci de Urslingen 6 ).Hio Anno 1410 Basilienses sibi elegerunt Johannem Wiler in io
capud, vulgariter ammeister'J.
Item castrum Ystein fuit de dominio ducis Austrie 8 ), sicutMinor Basilea 9 ); in cujus signum liodie appellatur ab Ystein adpalacium Rapoltzstein in Minori Basilea 10 ). Postea Ystein inpingnus datum nobilibus den München 11 ). Moto autem bello "
1) Nämlich am folgenden Morgen (31. Dec), nachdem in der Nachtdie Besatzung entflohen war; s. unten Anm. 3.
2) Also am 1. Januar 1412; s. oben Anm. 1.
3) Laut Rotem Buch und Röteler Chronik geschah diese Flucht ausBlauenstein. Die Besatzung von Neuenstein hingegen wurde nach Baselgeführt und hier enthauptet; s. B. Chron. IV 25 und V 147.
4) D. h. 2 Tage nach der Eroberung von Neuenstein, als nun das ganzeHeer vor Furstenstein vereintet war; s. ebend. V 147. Die Uebergabe er-folgte mithin am 3. Januar; vgl. oben Anm. 1 u. 2.
5) Am 5. Jan. kehrten sie heim; s. ebend. IV 25 und V 147.
6) Diese Hinrichtung erfolgte nicht 1425, sondern in Basel am 15. Fe-bruar 1412, und die Gegend von Constanz war nur des Gerichteten Heimat;s. Wochenausgabenb. III 144, zuni Februar 1412, und vgl. Wurstisen S. 223.Basels damalige Fehde gegen Reinold von Urslingen rührte daher, dassLetzterer als Helfer des aus Bern gebürtigen Hans Gruber am 17. April 1411bei Breisach einige Basler Kaufleute überfallen hatte. Uebor diese Fehdes. Th. von Liebenau im Anzeiger f. Schweizergesch. 1S99, S. 225 ff. Auf dieHinrichtung vom Febr. 1412 folgte schon am 23. März ein Friedensschluss;s. B. Urkb. VI No. 58. Da übrigens der Herzog von Urslingen trotzdemden Streit sowohl 1415 als 1420 aufs neue erhob, so mag die Jahrzahl 1425,wie die Hs. hat, aus einer dieser Zahlen verschrieben sein. Doch das rich-tige Jahr jener Hinrichtung bleibt 1412.
7) Vgl. B. Chron. V 143.
8) Seit 1384; s. ebend. S. 351.
9) Nämlich pfandweise von 1375 bis 1386; s. B. Urkb. IV No. 389und V No. 76.
10) Jetzt Rappoldshof No. 9, auch »zum Rumpel« genannt. Ueber dieseLiegenschaft s. R. Wackernagel im Histor. Festbuch 1892, S. 332, wo jedochkeinerlei Bestätigung der vorliegenden Angaben sich findet.
11) Nämlich 1392 an den Edelknecht Burkhard Münch v. Landskronden altem (f 1410), doch unter Vorbehalt des Besatzungsrechts im Kriegs-fall; s. Tr. IV S. 829.