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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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für eine Haus-Mutter.

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Kranenwethen das Oel bringen/ ist fast gur inwendigund aussen zugebrauchen.

4-

Corallen zu machen / und zerbrochene

te Haselnüß/ die stoßt man in einem Mörsel / mit einenlMernen Stampftet zimlich sacht / daß sie wie eniKu-chen werden/dann geußt man ein wcmg heissesWasserdaran/und lasst es eineSrund also steben/hernach stossrman sie stärcker/ als zuvor/und presst sie zwischen zwey

Nimm weisse Achsen "dörn^ / feile sie wol/ bis! Krenlem aus/ und fängt das Oel m ein Geschir: auf;

znecFanyen)chsen-Hörne

nm)lv«»,um'^v uichr daran ist/ stoß solche klein zu ^

Pulver / mach bernach eine Lauge von Eschenbaumen , ?-'^^elOel zur Speise und zum Brennen/Aschen/ thu das Pulver darein/ laß es 5. Tag stehen /1^ was überbleibt / dienet zurnimm Zinober / so mir Wasser wol zerrieben/vermisches mir diesem Pulver / so lang / biß es die Färb einerCorallenhat/ nimm hernach diesen Teig/ formirCo-rallen daraus/ und polier sie glatt und sakber / willdu aber zerbrochene Corallen gantz machen / so pulve-risire sie klein / und mache mir Pomerantzen -Saffreinen Teig daraus/ laß ihn also zwey Tage stehen/hernach formier aus diesen Teig Corallen / leg daraufden Schaum / den die Corallen in den Pomeranken-^asst gemacht haben / sind sie nicht genug gefarbet/ sozerreib Zinöber/ und reib die Corallen damit/ bis siegenug roth sind/ Wickels darnach in ein Tüchlein / undlegs 14.TageineinenMist/ so werden sie schön undhart.

s.

Zimmer Suly zu machen.

Nimm ein Pfund Zucker/ Spanischen oder an-dern starcken Wein / eine Maß / süsse Milch eine hal-be / Eßig einleitet / zwey Löffel voll groß gestoßenen

Rind- und Schwemmast.

.7-

Oel aus Papier zu bringen.

Nimni gar klein zei stossenen und gefähetenKalch/tbu ibn aufPapier / und lege das Papier / worinn das-Meel ist/darauf; wäre aber das Meel alt/ so must duöfjter wiederholen.

8.

Hündlein / daß sie klein bleiben.

Bestreich die Bolognesischen zarren und jungenHündlein/von erster Jugend an/an denFüssen/Gelen-cken und Rückgrad / mir 8piriru Vmi, diß hindert dasWachsen, kl k^rszn eo Mvclo etiam P^MTl ex In-szntibu^ forMZki pollent. Lx Kelsriombus Lurios.ttämburK. f^zl. ^9. L. (Z. l^zppelii.

y. . -

perlen aufzulösen.

Nimm fünffSeirel des besten Wein-Eßig/thues

Pfeffer/ diese Ingreclieneien ein viertel Stund zu< einmalasern^^b-''n'/,',n!> '

sammen gerührt/ nachmals in den Keller gesetzt / nach ,afi berab aeben ein Aechtrina was n den/^lb^etlichen Stunden/durch em wüllenes Säcklem durch- ble,br/das! Wrreuffen lassen/ ohngefehr dreymal / bis es lauter,die^lechnina (?kia wie^ei .>,n /wird! Ferner muß man einen Vierding. Hausen- >w.wieder un/. blenn herab dre

Blasen 2. Stund in kalten Wasser eingeweicht / her>nach bey einer geringen Wärme zerlassen / alsobaldweggenommen/ und im Keller oder auf dem E?sesultzen lassen/ nachmals muß mans in der Warme/

, mit der vorigen Materi coniunZ ren / also / daß vor-! her die obige durchgesiegene Materi warm geniachrwerde/ die gesultzte Hausen-Blasen hinein gethan/bis sie gantz zergangen/ bernach wieder in der Kaltestehenlassen/ und zugleich die Zimmet-killen? nachBelieben hinein gethan / nachdem mans starck habenwill'/ und wieder stehen und sultzen lassen / wann manaber an statt der t-llentz einen Himbeer-Safft neh-men wolte/ muß man an starr der Lllcntz 6. Löffel vollSaffr / und um 2. Loth mehr Haussen-Blasen neh-men / wolte man aber diese Sultz von Ambra machen/so nimm 2. Gran Ambra / und 4. Gran Bisem / reibsklein mir einemZucker-Candi an einenRieb-Eisen/hencks in das Sacklein / wodurch die Materi tilrmtwird.

6.

Oel aus Haselnüssen.

Sie geben ein wolgeschmaches sehr gutes Oel/daß man auch an statt des Baum-Oels zur Speisegebrauchen kan/ und bekommt man von 12. Untzengereinigten Hasel / 8.Untzen Oel/wie der verteutschteund neu aufgelegte iZzpr. por» kni. 6z8- bezeu-get. Man nimmt zwölffUntzen gescheite und gedör:--

Seitel/ darnach was imKolben bleibr/ das heb au.das ist der rechte Eßig zum Perlen auflösen/ den drit-ten Tage / setz die z. Seitel ein / und laß herab geheneine halbe/ und was wieder im Kolben bleibt/das geußwieder zu dem / wie droben steht/als zum besten/denvierdten Tag setz die halbe ein / und brenn herab einSeirel/dasselbe weitet das herab gehet / thu nur weg/was aber im Kolben bleibt/ das thu zu den andern2. Seireln / so hast du des guten Eßig von s. Seitelnohngefehr z.Seirel / das ist aber zu mercken/daß manden gläsern Kolben und Helm nicht eher aufthut / biser allzeit gantz abgekühlt ist / und erst bernach denEßig heraus giesse.; sonst zerspringt der Kolben. Als-dann nimm ein Loth Perlen/ oder wie viel du wilt/geuß darausein Seitel des Eßigs/ aber die Perlenrhu in ein starckes Zuckerhäfen / laß sie also ein Tagoder zween in einer Stuben verdeckter stehen / abernicht auf einen warmen Ofen / alsdann kost es mit ei-nem kleinen höltzern Löffelein/ hat der Eßig noch eineSauren / so laß es noch länger stehen / bis er gantz alleSäuren verlieret/ alsdann nimm ein saubersleinenTüchlein / und seihe den Eßig in ein anders Zuckerha-fen/ und heb ihn auf/ dann in diesem Eßig sind diePerlen/ ob er gleich klar ist: die Perlen so im Tüchleinbleiben/sind nur Balglein/diethu weg/ und gieß aufjdie andern Perlen/ (darnacb viel Perlen sind) wiederein Seitel/ oder ein halbes Seitel Eßig / und laß eswieder also stehen/ bis der Eßig keine Säuren mehr

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