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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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Kunst-Büchlem.

rührtem Lcün-Wasser fein wol untereinander / her-nach thu auch so viel voZ dem gebrandten Kühn-Rußdarunter / bis es dich dunckt'schwartz genug seyn/ danndes Kühn-Russes muß am meisten seyn/ und rühr esalles wol durcheinander / hernach bestreich das zuvorleimgetränckte Papier mit einem grossen Pensel aufbeyden Seiten/ heng es wieder auf/ und laß es her-nach trocken werden / denn streich es wieder mit dieser

Pferd Stücklein.

khuuz non cornecjzl. Illine 5»ponem in-tu» t^brz, luperius Lc inferius , non comeöer,clunec benö elumur clauclicer , cl^vum

ex terro ejus lublstum excznclefsciss il^mmi , Liclguälcsbil cior.ec clsvuz projiciz.ur in scjuilm tiu>entem. 8eci illlberzliz 5unl ruäimenra,

Mirtur an/ und laß es ertrocknen / wann dich nun! quibus, ll czuiz remeri sburstur . in I.exem Lbrisolches angestriechene Pappier noä) etwas zu rauhe ltisn- cb-ritZti; fzcile peccabir, öc -rem'- ä-lmns-seyn duncket / so reib es ein wenig mir einem wollenen rioniz reus erit. 8i ljucücz 5i fzcesse per burlz , e perLappen oder Tüchlein ab ; und alsdann/ was noch impzccisre unb^un zrnico cbe relii P!Ü tcmpo in

von solcher Mixtur in dem Tegel übergeblieben / sogeuß Leim-Wasser daran / daß es fast dunn wird / undstreiche das Pappier wieder damit an / denn wannman es nur mir dem blossen Leim-Wasser wurde an-streichen / so wurde es von demselben wieder gar weißoder bleich aussehen / also kan es wieder rechrtrockenwerden / letzlicy/ wische solch schwartz angestuchenePappier mit einem Schwammen / so in frischemWasser feucht gemacht ist / auf allen Seiten ab / sosihet man hernach den Pensel-Strich nicht mehr aufsolchem Pappier / sondern es vertreibt solchen / henckes alsdann wieder auf/ und laß es gantz trocken wer-den. Darauf kan man solches gleich abtheilen undzu Blättern schneiden / in der Schreib-Täfel Grösse/oder wie man will/ und hernach nach Gefallen lasseneinbinden/ aber auf den Schnitt kan man es nichtvergolden/ weil sie sich von dem Grund / darauf mandie Gold-Blattlein legt / wurde zusammen pappen/daß man hernach die Blatter nicht wol wurde von-einander bringen / fast auf gleiche Art beschreibe auchHenKunckel im andern Tyeil ^nis Vurmri» tui.89.

!lZ.

wild an gewisse Stellen zu

bringen.

Diß ist mir von einem guten Weidmann / als einwarhasst und gewisses Stuck / das Wild aufdieWäl-der/ und zur Stelle zu bringen / daß es eingangsJahr seinen Stand da halte / und man solches schlös-sen kan wann man will/ gegeben und mitgetheilt wor-den. Man lege erstlich / s. oder 6. Wochen nach derBrunst/Fleiß an / daß man ein trächtiges Stuck Wildschiessen kan/ davon soll man im Zerwicken nehmenpurenäz cum MZtricc , das Bürdlein samt demHirsch-Kalb/ und allen/ wie es empfangen worden/wie auch das Miltz/ alles wol zusammen gehackt wieein Brey/ und in einenMörsel wol zerstossen /und ineiner zinnern Büchsen wol verwahrt / das kan manalso ein gantzeS Jahr an einem kühlen Ort gut be-halten. Wann man es brauchen will / soll man neh-men guten starcken Wein/ Harings-Lac / Campher-

cslz lus cbe rion vozlis, puvpzlliue; MZ le li fz.celle per con^rinxerlo cke lslci il czv^llo clietro äile, con zr^n per^ti», e s vil mercito , ö xr^n vilrsc peccztv.

"f.

Einen Sosien zu thun.

NimmVittiol/gestossene Gallus-Aepffel / einesso viel als des andern / misch es untereinander / be-streich damit ein Tuch oder Fatzinet/ hengs ein wenigauf / daß man nicht siehet / dap es naß gewesen/ wannmansch damit wischet/wird man gantz schwartz.

116.

l/t mtml'co

8i ßlcibullim ex kuli li l'ormento injeöium re-peris, 5»c mulier menüruzl» j (clum sclkuc c,Iel)tupermin^äl, Aij proximum^um I'ormentum rum-pe-.ur.

tl?-

tVider die Festigkeit.

(Zranum l'ritici, Alobi cum t'unäuntur » imps-Auin. omnizcorporz, licet kuerunt iriczntZtg. per»cr^nlit, yuoä 5»ciunr etism ^iobi» noviter kull , inXiercurio vivo exunÄi.

ll?.

tLinem mcßingen Geschirr schönen

Glany zn geben.

Nimm klein gepulverten Schwefel / thue vier,mal so viel gestossene Kreiden darunter / säubere dasMeßing vorher vom Schmutz / nimm ein sauberWollen-Tüchlein / oder Leder / und reib es mit diesemPulver.

ity.

Allerhand Arten Holy in eine

zu bringen.

Nimm die abgedrähten und abgesägten Spänevon 3.4.5. und mehrerley Holtz/ es muß aber gedör-ret/und klein zerstossen wie Pulver seyn; Ferner nimm

Öel/ und aus der zinnern Büchsen in ein Töpflein Pergament-Schnitzel oder Spane 1. Pfund/ thu esgethan /wol die Materi durcheinander gequellet/daß in einen Topff/ und gieß halb Bronnen-und halbes starck rieche/ davon kan man in die Lacken / auch Regen-Wasser darüber/ in welches man zuvor etwasin die Walder / an die alten Stöcke / und an die We- von Nägel oder Zimmet/ oder dergleichen wolriechen-qegiessen/ wo das Wild gern hin und wieder wechs- den Sorten hat eingeweicht/ laß es drey Tag undlet/ sosammlensie sich Haussen zu lecken/ und bringt Nacht also stehen. Alsdann nimm (Zummiimmer ein Wildpret das andere mit sich/soll einher^» cumundTragantjedes^Loth/ thu das in das Per-lich probirtes Stuck seyn. > gament- Wasser / laß es zwey oder drey Stunde wol

verdeckt