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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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Des AdeitchellLand-unv Feld-Lebenö

Hun / so unter den Hünern die Schildwache halt / sichschnell unter den Schnee verbirgt/ jö halten sie gerne/fängt es aber an ju ruffen/ so stehen sie aus/ und ist nichtsauszurichten.

Wann der Schnee oben auf gesrohren ist / daß essehr knastert/ hallen sie s^weruch/ weil sie das Geräu-

sche von weiten hören / und dardurch aufgestöbert wer-den ; wann es windig ist/thut es weder mit dem Tyraßnoch mit dem Schneegarn kein gut/ dann die Hünerliegen nicht in der Ebne / sondern in den Sträuchern/GeHagen und Gräbern /wo müdem Netze nichts aus-zurichtemst.

cz?. cxxxlv.

Von dcn Steck Garnen.

Steck-Gsrnen/ wie sie ^u unterschiedenen ^sobald <r das höret/inuß<r sein Netz/unferne von dem

Ort/wo sie ausgestanden/zwischen der Stimme desRebhuns/und des Orts/wo die meisten Nebhüner hin-aus geflogen aufrichten/ so werden die Zerstreueten garbald der rüstenden Stimme begierig zueilen / und in dieMitten dazwischen aufgerichtete Steck-Garne noth-wendig fallen müssen. And dieses Weidwerck kan manauf diese Weise auch in den Büschen / Weinbergenoder ausgeschoßtem Getrayde/ wohl gebrauchen/wannman der Steck-Garne viel hat/ kan man desto einengrössernDlatz einrichten / und destolweniZer kan es feh-len theils richten ihre Netze Lreutz-weise/ theils abcrste len sie/ d<iß sie nach derWinckelmaß allzeit einenStecken zurück / und den andern herauswäns stecken/und also abwechseln / diß kan man tn den Früchten undGesträuchen thun/ biß um Mi! aelis.

Auf dieHaselhüner in den Gebüschen undWaldern/kan man eben diese Steck-Garne brauchen / müssendoch ein wenig grösser seyn. Die man aber auf dieWachteln braucht/find vielkieiner/ istein holdseligesWeidwerck/ gehet aber nur im Frühling an/ bald nach,dem sie -ankommen und begierig sind ; wann nun dieMannlein zu schlagen anfangen / richtet der Weid-mann sein Netzlein just zwischen ihm und der schlagen-den Wachtel auf/russt hernach mit feinem Pfeiflein wiedie oder das Wachlel-Weiblein; wann

man dasNetzlein in dieSaat braucht/muß es grün sey»/braucht mans aber in dcn Stoppeln / muß es geldliche/oder grau oder bräunlich seyn / damit die Wachtel vonderAchnlickkeit des Netzleins und der Erden desto eherbetrogen werde / wann nun das Männlein dem Ruffnachlaufft/ so fällt es in das Netzlem ; etliche sind soschlauhe / sonderlich was alte Wachteln sind / daß sieneben dem Netze heraus kommen/oder wolgar darüberspringen/da hab ich allzeit ein Rohr mit Dunst geladenbey mir gehabt /und solche arglistige Wachteln/wannsie sich im Schlagen ausgericht / und sichtbar gemacht/geschossen; Ich habeauch an statt der Steck-Gärnleinnurgrünlechteweitmaschichte/ohngefahr^oders.Klaf-ter lang/'Und breite Deckgarnlein von subtilen Zwirnoder Seiden gebraucht/ dasselbe in einen Schwungi'iber die Saaten/Pvischen mir und der Wachtel ausge-breitet / wann ich nun an den wauh wauh / und stillemNuffderWacbtel abgenomen/daß sie unter demGcrn-lein sitze/bin ich schneilaufgcstanden/habgeschryen/ indte Hand geklatschet / und wol auch den Hut über dasNetzlein in dieSaatgeworffen/dcwon dieWachte! aus-geprellt/ und sich in den subtilen Netzlein also verschla-gen/daß ich sie leicht habe bekommen können. Solte

Geflügel / als zu wilden Gänsen und Endten/und andern Wasser-Vögeln / zu Phasanen/Haselhünern/Nebhünem und Wachteln/ gebrauchtwerden/also ist auch die Weide der Spiegel nndHöhedes Netzes zu bedencken; dasJnngarn muß umfielbreiter und langer seyn / damit es desto mehr Busemmacbte/ und also gefangiger sey.

Die Pfah lhöltzlein zu den Steckgarnen/werden vonHagendom / imHerbjt/ nachabgefallenemLaube/ ge-ll. uen und gedörrt /chernach (wieJoh. Conrad Aitin-ger will) im Hopffen/ so brauet / oder^uß-Erlen: undEychenlohe gesotten / davon werden sie braun/ und sindfür den Holtzwürmen sicher;darnach muß man die gros-sen Knospen / daran die Dörner gewachsen sind/mit ei-ner Holtzseil abraspeln/sie an dem stärckeften Ort zu-spitzen/ zusammen binden / und eine Zeitlang in denRauch hangen, daselbst toi. 46/Scc. sihe weiter / wiedamit umzugehen.

Der Steckgarnenausdie Wasser-Vogel / welchesdie grösten sind / ist vorhero in dem Eliffcen Buch ge-dacht worden; auf die Haselhüner und Wachteln/wirdein Pfeiflem gebraucht/^as des WeiblelW Ruffnach,ahmet / die geilen und begierigen Mannlem/ dadurch zuverführen.

Die Hüner recht zu verlosen/ist es sehr M/wannman eine Stunde vor Tages sich ausdie Felder begibt/2. oderz. Stund daselbst niedersitzet/ weii die Hünererst bey anbrechendem Tage / wann man den erstenStern sihet/ sich hören lassen/ da müssen dann die Netzebald gerichtet/und der Fang durch Ungedult und alizu-frühes Zulaussen nicht verhindert / oder gar verderbtwerden.

Wann die Hüner (sagt Her: Graf von Purckstall)frühe des Tages mit Netzen bestecket sind/ so gehe nichtzu den Netzen / biß 8- Uhr / dann um diese Zeit/ wann sievorher aus Furcht in den Gesträuche oder Trayde stisigelegen / sangen sie wieder an auf die Aecker zu lausten/wie sie gemeiniglich in dem Locken und Zusammenscho-ckung solches verrichten / derowegen/ so bald ihre Locknimmer gehöret wird / so magst du zu den Netzen gehen/und sehen/ was GOtt beschehret hat.

Auf die Rebhüner aber werden sie also gebraucht/wann der Weidmann mit seinem Suchhund / der nurein gemeiner Stöber/der gut und hitzig sucht/se^n darff/in dem freyen Feld bald nach der Erndre ein Kutt Reb-hüner antrifft / und der Hund mit grosser Begierlich-keit unter sie fallet; so erschrecken sie des gählichen An-platzens/und zerstreuen sich im Feld ausbeeden Seiten/

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mußso. habm/wü-d-nsl-

wird er hören die alteHenne den Zerstreueten mit ihrer j und entflieaen/und würde

S'lmm- Muffw/si-gl.ichsam w .ed.r zu versammln, snistym ^ s-we-

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