Zehenden Buchs/Eester Theil/ Btenenhütten.
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Bom Dutchlauss und Ruhr derBiem'N.
Er Bauchfiuß komm: ihnen inUstentheiks imFrühling/ wann sie zu viel von Wolfsmilch. D und Rüstenbaum-Bluhe geniessen / und dieseBlühe soll man mit AbhackungderBauine/und S-us-ziehung der Kräuter vertilgen/ so viel man kan. IhreRuhral ec istzweycrley: Erstlich(sagt xi. Hossln)de-balten tiefe nahrhciffte und reine Thierlein ihre ^ost/die sie denWinter über sehr sparsam brauchen/bey sich/so lang sie können / und besudein ihre Wohnungen undGebäue nicht darmit/sie wären dann kranck/vder manließe »u langsam aus dem Stock/ so bald sie aber in di?Lujft kommen / so reinige« sie sich von solchem / das hat!eine gelbe Farbe/und reucht sehr übel / dieses wieder-sähet allen Bienen im Frühling / vergehet ihnen auchwieder / das ist eigentlich ju sagen nicht v»e Ruhr/ son-dern eine Reinigung.
z. Im Mertzen bekommen sie leichtlich die rechterothe Ruhr/ wann sie gähling in die Luffr kommen/ soverfangen sie sich / wie andere Thier mehr / oder aber/weil sie im Anfang des Flugs geitzlg und begierig sind/aus ungesunde früh - blühende Gerten - Waid - undFeld-Kräuter/als Seideipast/tt-»cborummLrum.ÄolMmilch/^evnicum i^cw<ii.,oder ausdie Rüst-
baum und Ahorn-Blühe / auf den Buchsbaum undandere dergleichen Gewachst / davon sie den Durch-bruch bekommen / werden malt und kranck/ dardurch/ob sie fchon nickt alle dranfgehen/dennoch sich geschwä--chet befinden/und an derArben und Eintragen sehr ge-hindert/ verabsäumet/ und wen zurück geschlagen wer-den.
Sie davon zu cmiren/ gebe man ihnen von dem her-nach angedeutetem Bienen-Pulver/mit klein-gesioß-nerMuscamußund Galläpffeln im Honig/ so genesensie bald; oder man mischet nur Honig Granatsct eisscn/oder Kern gepulvert; ^der man nimmt eine Musea-len/ reibt sie halb/und Bibergml einer Erbsengroß/zwey Löffel voll gut lauter ausgesiegenem Honigseim/halb sv vkel klares Bronnenwasser / nus^ t alle» ivohluntereinander/ von diesem gil t »nan den trancken ^ ie-nen / über den andern Tag / einen Löffel voll zu essen/so wird sie (sagt Nicl Jacob) diese ämmttheil verlas-sen / werden wiederum rem und gut/und von dieser iSeuche erlediget. Diese l^oil« aber ist nur aus einen sStock gerichtet / und wann mehr krancke S töcke wa-ren /muß dieseArtzney auch nach vermeh-ret werden.
Von Kranckheit der Bienen/die Motten.
Om Ursprung dieser Kranckheit schreibet?CasparHöffleralso: Im Frühling / tragen diejungen unvorsichtigen Bienen zu solchem Un-heil den Saamen selbst aus den Rauppen-Nestern dieaus den Bäumen sind/wann sich derHönig-Thau dar-aus gelegt hat in ihre Stöcke zum Theil aber wachsensie auch sechsten unten in den Stöken/in demGemülbe/das den Bienlein entsallen / da haben und machen siegemeiniglich ihre Nester / die von Spinnenweben indie Länge zustimmen gewickelt sind; so bringen auch dieBienenfaltern dieses Geschmeiß an die Beutenbretter/wann man sie in der Zeidlungmit Hönig besudelt hat/ >die wissen sich nachmals wol in die Stöcke zu arbeiten;endlich wachsen sie auch sürnemlich gar leicht in demalten/schwartzen/verdorbenen Nooß/wann dieBeutennicht fleißig/osst/ und zu rechter Zeit/ davon gereimgetwerden.
Hinten an den Stöcken/ um die Zwerchhöltzer ha-ben sie meistentheiis ihre A'LfentlMung; werden nuni imAusputzen daselbst die Stökenichtgereiniget/so neh-men sie die Stöcke aantz einkehren nickt allein dasHö-' nig aus den Stöcken / sondern vertilgen auch die Bie-nen gar und verkehren das Gewircke in eitel Spnn en-weben. Ick habe es et !ckemal («aat er ferner) mitVerwunderung gesehen / es ist fast em Greuel anzu- l
schauen / in einem jeglichen Tütlein am Rooß / stecketein grosser Made/oder geflügelter/dicker/langer Mol-ckendle/und ist nichteine einige Biene im Stöckzu fin-den oder zu spüren. Wer aber seine Bienenstöcke seinsauber und rein hält/ihnen nicht zu viel aufeinmalHä-nig nimmt/davon sie unlustig/verdrossen/faul undmottwerden/und ihnen das Bienen-Pulver gibet der darffsich für lhnen'nicht besorgen/die Bienen tragen sie baldaus den Stöcken; und sodann kan man sie auch leichtmir Rauch vertreiben: unter dem Räuchern fallen dieMotten herab in den Stock/ die mag man verbrennenund umbrmgen. Diefem Unheil/ wann man nicht zulang wartet/Mag man beyzeiten furbauen/nimmt esaber überHand muß man die Bienen nur bald in einenandern ^lock bringen.
Wann man in den Stöcken lahres Wachs / son-derlich sc! wartzes ohne Honig findet/muß man solches/im Frühling/ mit Fleiß heraus brechen / sonst wachsenWurme darinnen/und die Bienen bauen gleich fri-sches an die Statt.
Die Bienenfaltern zu vertreiben/ soll man Abends/wann es dunckelworden einLiecktt-ey denBiene.istö-cken anznnden/sv flattern sie Hauffenwciß herum/ver-brenncn ihre Flüuel / oder kan man sie nach und nachtodtschlagen und vertilgen.
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