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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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295
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Neundteö Buch/ Mayerhof.

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Zwerch Lreutzweise/ damit er mit Erden wol und gut durch des GrasesAusnehmen merckuch befördert wird-Medeckt seye. ! Loium-iia will/dieWiesen sollen mit Heublumen/dar-

So bald derSaamen aufgegangen/lässet mans also ^ unter Korn-Wicken gemengt sind / besäet werden/ nurfornvachsen / biß der Habern zeitig worden / den kan daßsiegantz sauber vergleicht seyen, daß die Mäher mitman sodann abmähen / etwas hoch von der Erden/und ihren Senftn nirgends anstossen / deßwegen auch allewegbringen; die Stoppeln schaden nicht allein dem Steine/Sträucher und andere Verhinderungen/so ir-Gras nicht/ sondern indem sie/ den Winter durch/ sau- gends darinnen sich finden möchten/aus dem Wege julen /geben sie auch gleichsam wiederum eine Dung/dar- räumen.

Cx?. Xll.

Wie/ nach lareiio Meynung die Wiesen ge-

schicklich anzurichten.

Jewol von dieserMateria droben im siebendenBuch/ am siebenden und sechzehenden Capitel/allbereit etwas angeregt worden/hab lch gleich-wol/weil es sich hieher am gereimtesten schicket/ etwasdavon Meldung thun wollen. Indem Klr. Lamiiic»l arc Ic> in seinem kicoräo ct' ^Lricoltur-, Anleitunggibt/ wie/ wo grosse Wiesen gefunden werden/ die nichtjederzeit wol zu gemessen/ man jährlich einen vierdtenTheil davon zu Aeckern undGetraydbau brauchen/unddennoch die drey übrigen Theil also anbringen kan/ düßsie (ausserhalb der Nutzung vom Korn) gleichwol weithöher und besser/als vorhin der gantzenWiesen anHeuund Grünmath zu sechsnen und zu gemessen; wii! alsobesagter Tarclio. man soll eine Wiesen/ wann sie einengantz gleichen und nicht marastigen Grund hat/ in viergleiche Theil absondern / die drey Theil / sonderlich wo'sie am grasreichesten sind/zum Heu/wie vorhin ge-brauchen/ den vierdten Theil folgender Gestalt zu ei-nem Taigfeld zubereiten; nemlich/ daß man (wie auchgesagter Massen/ im siebenden Capitel des siebendenBuchs/davon etwas angezeigt worden) die Nasen undWasen in den Wiesen zu Ende des May-Monats/ 2.oder z. Finger dick/ wann mans vor/ durch sein Rind-viehe/ abweiden lassen / so groß und breit / als es seynkan. keraus beben soll/ und das qeschicht vom Ende des

dieses Ofens oderHäussleins mag inwendig ein andert-halb Elen Kalium haben; die Thür ist hoch und breitgenug / wann sie einen Schuch nach der Lange / undnach der Quer begreiffet; das Fundament dieser Haus-sen muß von dürren Faschinen und ein wenig Scrohseyn / rund umher gelegt / die Wurtzen inwendig/ unddas Grassichte auswärts / und also die gedoppeltenWasen rund umher gelegt / und das lpatium zur Thürledig gelassen; wann dieser Grund fertig/leget man dieübrigen Wasen nur einfach darauf/ doch daß es allge-mach abnehme-und lcarpixe/ biß es endlich oben gar zu-geschlossen wird; es muß aber oben ein Spann-weitesLoch/ wie ein Rauchfang / offen bleiben / und nichtehe mit Wasen/ mit dem Gras einwärts/zugelegt wer-den/biß vorhin das Feuer wohl zu brennen anfange;und diß thut man auch/wann man schließlich dieThür des Ofens zuschlagen und vermachen will/alsobrennt es desto strenger. Unterdessen legt man dieandern Wasen/ mit dem Gras untersich/ nach undnach daraus/ und hilfst die Wasen / die noch nicht ge-nug verbronnen sind / immer hinauf legenauch wanndiese Oesen schon übereinander fallen / wie es nicht an-ders seyn kan/ werden doch mit zwey oder drey spitzigenGabeln / die übrigen noch nicht genug gekochten Wa-! sen / nach und nach / allzeit das Gras einwärts auf

U. Theil.

* O.q ij

Saamen