Des Melichm Land- und Feld-Lebens
Achtes Buch/
Cx?. I.
Vom Nutz und Adel der Pferde.
ist ausser allemZweifel/daflallen unvernünfftigen
Thieren das Pferd das aller«
Schm^ss und ErM/in^aller
stattliche W^erck damit aus-richten können/daß ihm kein andersThieraufderWeltdißfalls zu vergleichen/viel weniger vorzustellen. Undobwol dieHunde mit ihrer artlichen und demMenschenliebkosenden Eigenschafft / mit ihrer Geschwindigkeit/
l! Tkel!.
scharffen Geruch/Treu und Wachsamkeit/auch sich be-rühmet machen/fehlet ihnen doch noch viel/wann mandagegen dieNutzungen bedenken will/welche einMenfthvon den Pferden zu hoffen. Daher auch dis Thier beyallen grosseuMonarchen/ Königen/ Fürsten/ Genera-len/bev dem gantzen Adel/ und allen tapffsrn Soldatenden Vorzug hat/davon diegantze esvZiicns.alle La-vai>ieri,Ritter6?Orden und Ritterschafften ihren Ur-sprung nehmen und den Namen schöpffen.Ohne dessenBe»stand/man keinen stattlichen prachtigenEinzug an-stellen/ keine Schlacht gewinnen/ keine ferne Reise mitGelegenheit/noch Turnier/ noch Ringel-Rennen/ noch(^ui nt-ma verrichten; durch die Posten keine Zettung
schnei-