Solte man auch alle die Lobsprüche/ Gezeugnüsse/ und Beschreibungen/ wel-che nicht allein die alten Lehrer der Christlichen Kirchen/sondern auch die profan-^.uckores, dll I'kilosoplu, Orsrorez und Poeten von dem Land: Leben gesprochen/und lhme zug theilt haben/anfuhren/würoe man nicht ein kleines Volumen davonaufsetzen und verfertigen können.
Wir wollen aber allhier/ einen Lob - Redner und Lncomiasien abzugeben/gänz-lich beyseit schcn/und allein den geneigten Leser mit wenigem berichten/ daß wir inbeeden Theilen einerley Vispvünon gebrauchen wollen/nemlich daß wir das aller-nothwendigste un unetbehrlichste voraus/und das wenigere/so zwar an da Nutzungetwas geringer/aber an Ergötzung und Lust dennoch fürtrefflich ist/zu letzt ord-nen. Und also haben wir in dem Ersten Theil/ im Ersten Buch blllich das Land-gut mxenereScspccie mit allen dazu gehörigen Sücken/ Gülten und KeZsüen inden Vorzug gcstcllct/ auch was bey Erkauffung und Verkauffung/ Bestandnahmoder Besiandverlaß zu bedencken; Item / vom Wildbahn / Reißgejayd/ Leden-stucken / Uberland-Diensten/ Zehenden / Grundbüchern/ Vogteyen/ Robba-then oder Frondiensten / Nrkanien oder trococollen / nicht weniger von denSchenck-Tabernen/ Wirthshausern/ Mauten/ Jahr:und Wochen-Marckten/von Ziegel ulid Kalch-Oefen/Glashütten/Dörzstuben/ Eisgruben und Thiergärten/von allerhand Mühlen und Hämmern/und was von der Österreichischenund Sttyrerischen Eisen-Ertz-Gewerckschafft zu wissen nöthig/entworffen; Zrem/wie ein Grundstuck in seine Joch einzutheilen/und ein Gut durch kluge Anstellungzu verbessern sey/ gewiesen.
In dem Andern Buch/ weil ein LandM ohne Aufsicht und vireAion einesHausvatters gleichsam ein todter Leib ohn Haupt ist/ also haben wir den Hermdes Hauses eingeführt / wie er sich gegen seine Ehwirthin/ Kinder / Gesinde /Pfleger und Unterthanen/auch insgemein in der Wirthschaften verhalten/waser durch das gantze Jahr von Monat zu Monat/ so wo! im Hause und Garten/als auch im Feld / m Höltzern / Feldern/ Wiesen / Weingebürgen anzustellentludzu verrichten hat/ wie ersichgegen selnerNachbarschafftin Zusammenkunff-ttn/ Vergleichen und Abhandlungen zu erzeigen ; nicht weniger gegen seinenPfieaer/ wie solcher zu inttruiren / und wie die Aufnahm der Rechnungen weislichukd geschickllch zu beginnen und zu führen / wie mit Kasinern/ Kellnern / Amt-?liten und Richtern umzugehen/ auch wie jeder vernünfftiger Haußvatter (weilohne gute Leibs - Oilpokuon nichts taugliches zu verrichten ist) fowol auf feineeigene/ als auch der Seinigen Gesundheit ein wachendes Auge zu haben / wiein d was Gestalt er solches leisten könne; letzlich sind etliche Discurs von deßMenschen Le:bes - Lontticmion und Bestellung / auch gewisse unmaßgebigeReaeln/ die Gesundheit zu erhalten; auch eine Feuer- Ordnung / und etlicheHandwercks - Sachen / die einem Haußvatter nützlich zu wissen / beygefügtworden. '
Im Dritten Buch haben wir dem Haußvatter auch seine Ehwirthin / alsseine treue Gehülffin/ beygesellet/ wie sie nemlich/für allen Dingen/G. tteefurchtund Lrbarkeit / auch die Gebühr gegen ihrem Ekemann / die Zucht auf dieKin-der/ und die Obsicht gegen dem Gesinde beobachten!/ die Bezeugung und Vr-lräMKit Men der Nachbarschafft und inder gantzen Wirthschafft anstellen ;
Speiß-