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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
Entstehung
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Anden

großgünstig geneigten Ueser.

Eil ich nunmehr indem Ersten Theil daö meiste / was beyeinem wolbestelltem Landgut zu verlangen und zu beobach-ten/sowol/ wieHauövätter undHaußmütter/ bey ihremBerufs/ in einem und andern sich zu verhalten/nicht weni-ger die anmuthige Weinberg und Garten - Lust weitläujsigvor Augen gestellet habe; als ist nunmehr Zeit / den Feld-bau und die Viehzucht (ohne welche zwey das gantzeHauswesen vielfältigem Mangel unterworfen Ware) wieauch Bienen und Seiden-Würm-Haltung/auch Fischercy-en/ Gehültz und Jagten/ nach Möglichkeit zu besehen / undzu beschreiben: und ist sonderlich der Feldbau unter allen Künsten die nothwendigste/wie sie der heilige dkrylottomus nennet/ dann wo kan man einige Handthierungfinden/die redlichern Gewinn / unschuldigern und erbarern Vortheil und gewissemWucher und Überfluß/ ohne Betrug/ Ubersatz und Beleidigung einiges Menschengeben oder leisten könnte/als eben der Ackerbau / und die Viehzucht/ worbey diealten heiligen Patriarchen/ und andere grosse Freude und Lust gesucht / auch dar-durch Reichthum und Wolstand/ Ruhm und guten Namen erlanget haben. Jaselbst unser Heyland und treuer Erlöser IEsuö Hhriflus hat ein sonderbares hohesBelieben getragen / seine Gleichnüssen und Lehren aus der Oeconomiz zu nehmen/u.d sich bald w:e einen Haußvatter/ bald wie einen Saemann / wie einen Hirten /wie einen Weingärtner/und in dergleichen/ seinen Zuhörern fürzustellen.

S a jii Sollle