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Über die Verbindung des wissenschaftlichen Geistes mit dem Geiste der Frömmigkeit bey Unterweisung der Jugend : eine Rede gehalten auf Veranlassung einer Schulfeyerlichkeit im Königlichen Gymnasium zu Düsseldorf den 30. December 1817
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( Zo )

daß gleichwie der Prophet verheißen habe, aufdem Anfänger und Bullender unsers Glaubenswerde ruhen ein siebenfacher Geist, der Geistder Weisheit und des Verstandes» der Geistd.'s Raihes und der Stärke, der Geist der Er-kenntniß und der Frömmigkeit und der Geistder Furcht des Herrn, eben also sich in derKunde der heiligen Schrift sieben Stufen un-terscheiden ließen, unter welchen die Gottes-furcht die erste einnähme, die Weisheit diehöchst«, die Erkenntniß die dritte.

Hieraus erhellet in Beziehung aus allegöttliche und menschliche Dinge eine großeLehre, diese nämlich, daß zur Kunde derselbenüberhaupt die Erkenntniß zwar nothwendigund nnentbehrlich sey, aber nicht hinreiche, son-dern der Heiligung bedürfe, und doß es daherauch in dieser Rücksicht unerläßlich sey, beyBildung der Zugend auf Verbindung des reli-giösen Geistes mit dem wissenschaftlichen ernstund standhaft hinzuwirken.

Wohlan! eine solche Verbindung, sofern sienoch nicht vorhanden ist, zu stiften, und sofernsie schon besteht, immer inniger zu machen,liegt in den Absichten Seiner Majestät des Kö-nigs, in den Anordnungen der dem Kirchen-mid Schulwesen vorgesetzten oberen Staats-behörde und in dem Streben derer, welche i«