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Über die Verbindung des wissenschaftlichen Geistes mit dem Geiste der Frömmigkeit bey Unterweisung der Jugend : eine Rede gehalten auf Veranlassung einer Schulfeyerlichkeit im Königlichen Gymnasium zu Düsseldorf den 30. December 1817
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Den beyden genannren Namen sey ver-gönnt, einen dritten hinzuzufügen, der inganz Deutschland hvch geehrt und in Düsseldorfzugleich so geliebt ist, den Namen FriedrichHeinrich Jacobi.

Das Wissen kann sich selber nicht verbür-gen, sondern ruhet auf etwas höher Liegendem,auf dem Glauben."

Durch die Kraft des Glaubens werden wirinne, daß die Sittlichkeit ihren Ursprung nimmtin einer uneigennützigen Liebe, die sich an desGeliebten Glückseligkeit erfreuet wie an dereigenen; durch die Kraft des Glaubens werdenwir inne^ daß Wahres, Schönes, Gutes innichts andetm besteht, als in der Uebereinstim-mung mit etwas an sich Wahrem, Schönen,Guten, wovon das Bewußtseyn Zeugniß giebt;durch die Kraft des Glaubens werden wir inne,daß sowohl jene Liebe als auch dieses an sichWahre, Schöne, Gute uns von Gott unmit-telbar eingegeben und geoffenbaret worden."

Die göttlichen Offenbarungen verkündigensich uns durch eine uns inwohnende Stimme,die allen ohne Unterschied dasselbe sagt, unddaneben einem jeden etwas besonderes."

Das Vermögen, was jene Stimme sagt,