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gemein angenommene Titel in Fettdruck vorangestellt, und nach einemDoppelpunkt folgen die von den Katalogen gebotenen, in der mittel-alterlichen Orthographie belassenen Titel, da nur auf diese Weise derBenutzer erfährt, welches Werk unter dem veränderten oder verstüm-melten Titel zu verstehen ist.
4. Nach jedem Buchtitel folgen die Seiten- und Zeilenzahlen,die angeben, wo er sich im Textbande findet, beide durch ein Kommavoneinander und durch ein Kolon vom nächstfolgenden Zitat getrennt.Kommt ein und dasselbe Werk in mehreren Katalogen einer Bibliothek,wie es in Heiligenkreuz und Melk vielfach der Fall ist, wiederholt, undzwar oft mit verändertem Titel, einmal mit Autornamen, das andere Malanonym vor, so ist dies dadurch kenntlich gemacht, daß auf das Zitat deserstmaligen Vorkommens die späteren Zitate innerhalb einer eckigenKlammer [] angeführt werden. Auf diese Weise soll es dem Benutzerermöglicht werden, schon aus dem Register, ohne erst die betreffendenStellen mühselig zu vergleichen, die Identität der Handschrift und dieHäufigkeit des Vorkommens eines bestimmten Werkes festzustellen.Abgesehen von einem schwachen Versuch im Heiligenkreuzer KatalogNr. 8, bietet der Textband für diese wichtige statistische Feststellunggar keine Handhabe; mit keinem Wort wird aufmerksam gemacht, daßdie beiden Bücherlisten des Wiener Bürgerspitals vom Jahre 1432 und1445 (Nr. 26 u. 27) genau dieselben Bücher enthalten. Erscheint z. B.ein und dasselbe Exemplar an fünf oder mehr Stellen, so warnt dieeckige Klammer vor einem falschen Schluß auf die Häufigkeit desbetreffenden Werkes, da es sich nur um eine einzige Handschrift handelt.
5. Anonymität. Werke, die in den Katalogen nur anonym er-scheinen, sei es, weil schon ihr Autor sich absichtlich verborgen ge-halten hat oder weil nur der Verfasser des Katalogs ihn übersah odernicht kannte, werden im Hauptalphabet unter ihrem Titel angeführt,wobei das erste Bedeutungswort maßgebend ist, nicht aber die häufigan der Spitze stehenden Präpositionen (ad, contra, de, supra usw.) oderdie Bezeichnung der Literaturgattung (liber, libellus, opus, summa,tractatus usw.). Liber und summa werden aber als Schlagwort bei-behalten, wenn das nachfolgende Bestimmungswort deutlich zu erkennengibt, daß es sich um einen wirklichen Buchtitel handelt, z. B. Libereruditionis religiosorum, Liber devotionis, Summa virtutum usw. Werke,die in den Katalogen bald mit, bald ohne Autornamen erscheinen oderderen Verfasser uns aus der Literatur bekannt ist, werden sowohl unterdem Buchtitel mit der Verweisung auf den Autor, als auch unter demAutor, mit dem Zusatz anon. aufgenommen. Anonyme Erläuterungs-schriften werden den Werken, auf die sie sich beziehen, angereiht;solche zur Hl. Schrift unter Biblia sacra, solche zum römischen oder